hätte da mal n paar fragen an die elite *g*

von szallah, 08.11.04.

  1. szallah

    szallah Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #1
    erst mal hallo, bin neu hier, und grüße auf diesem weg erst mal alle die das lesen, und die anderen auch, nur das die net allzu viel davon mitbekommen... n bisschen was zu mir: hab vor vielleicht 1-2 monaten damit angefangen gitarre zu spielen, und das auf ner alten gitarre die der lebensgefährte meiner mum von seinem bruder hat. er selbst spielt nicht, kann mir demnach also auch nicht viel dazu sagen. an sich iss das auch net schlimm, weil das alles auf autodidaktischem weg ja ganz gut klappt. nur dummerweise iss mir nun bei dieser relativ alten gitarre die g-saite gerissen, und nun stellt sich mir die frage was für saiten ich draufziehen soll. an sich würd' ich sagen metall-saiten, weil eben solche sind auch schon drauf. aber ich bin mir ehrlichgesagt nicht sicher ob's wirklich ne western gitarre ist, da sie eigentlich für meine laienaugen fast identisch ist mit der mega-alten konzertgitarre meines vaters ist, und bevor ich da die falschen saiten draufziehen frag ich hier lieber mal ob mir jemand sagen kann ob nun wirklich ne westerngitarre iss oder ne konzertgitarre die fälschlicherweise mit metall bespannt worden ist. hier mal zwei bilder:
    [​IMG]
    [​IMG]

    unten bei dem gurt ist noch n höfner aufkleber, und das iss logischerweise der hersteller. weitere details zum modell sind leider nirgends aufgedruckt. aber vielleicht macht höfner ja generell nur gitarren für metall-saiten oder umgekehrt. von daher bitte ich mal ganz herlich um ein feedback ob ich denn nun metall oder nylon draufziehen soll... :confused:
    nun noch ne zweite frage bzgl. der gitarre: die wirbel lassen sich nur sehr schwer drehen, und die dinger zum dran festhalten (den fachterminus kenn' ich leider net :( ) drehen teilweise sogar durch, also man dreht dran, aber der wirbel selbst dreht net mit. kann man das irgendwie einölen damit das n bisschen mehr flutscht? und wenn ja, mit was für nem öl? soll ja schließlich nicht verharzen oder so... hab da an wd-40 gedacht, aber bevor ich da was zerstöre frag' ich halt lieber um rat...

    und nun noch ne dritte frage... und zwar hab ich hier um 5 ecken ein mp3 von nem richtig coolen gitarrenstück bekommen, nur leider ohne interpret und titel. und da wollt' ich mal anfragen ob denn mal jemand reinhören könnte, das lied erkennt, und hier dann mal posten könnte wie es heißt und von wem es ist... hier die url zum mp3:

    - gelöscht -

    (ich hoffe das versößt jetzt nicht zu grob gegen die agb's, dient ja nem guten zweck)

    so, das war's dann mal vorerst... schon mal danke im voraus...
     
  2. kox

    kox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #2
    Hallo,

    zu 1.
    das ist definitiv ne Konzertgitarre, und wenn da Metallsaiten drauf sind, solltest du die komplett runternehmen, weil diese Saiten nämlich einen höheren Zug haben als Nylonsaiten, und diese Gitarre wurde dafür nicht gebaut, im schlimmsten Fall fliegt dir irgendwann der Steg um die Ohren, im besten Falle verzieht sie sich.
    Also Nylonsaiten kaufen, aber Obacht, die 3 tieferen Saiten sind auch mit Metall umwickelt, aber die anderen sind "reines" Nylon.

    zu 2.
    Das kann schonmal daran liegen, daß da die Stahlsaiten drauf sind,
    weil die halt wie gesagt stärker ziehen. Mach mal Nylonsaiten drauf und probier dann nochmal.

    zu 3.
    das Stück heißt "Classical Gas" und ist von Mason Williams.
    Eric Clapton hats aber auch mal gespielt.
    Hier die Tabs: http://www.mxtabs.net/tab_versions.php?path=Guitar,m,17328,Mason+Williams,Classical+Gas,140435

    Hoffe, ich konnte helfen, auch wenn ich nicht zur Elite gehöre :) .

    Kox
     
  3. Stryke!

    Stryke! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #3
    Kauf dir nen Satz klassische Gitarrensaiten und zieh die drauf, auf keinen Fall Akustik/Westerngitarresaiten!!! Die Gitarre sieht aus als ob sie als Akkorderumschrammelgitarre misbraucht wurde, bei solchen Gitarren ist oft die Bundreinheit grauenvoll und man kann gar nichts Klassisches mehr drauf spielen.

    P.S: Das Schwein, haha :great: !
     
  4. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 08.11.04   #4
    Tut es, deshalb gelöscht. Deine Frage wurde ja mittlerweile auch beantwortet.
     
  5. szallah

    szallah Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #5
    vielen dank für die antworten. schön das man hier so schnell kompetente antworten bekommt... :)
     
  6. siranda

    siranda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #6
    Heißt das jetzt, daß ich meine Konzertgitarre nicht zum Akkordschrammeln verwenden soll, und wenn ja, wieso kommt es dann zur Bundunreinheit?

    LG, siranda
     
  7. siranda

    siranda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #7
    Soll ich meine Bekannten(=blutige Anfänger) nicht mehr auf meinen Gitarren stundenlang herumschrammeln lassen?

    LG, siranda
     
  8. guitargeorge

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    Erstellt: 08.11.04   #8
    auf einer western kann man die akkorde schlagen... also "strumming" auf englisch...

    auf der konzertgitarre klingt das ein bisschen dumpf und matschig...
    das heißt aber nicht, dass man nicht so spielen oder üben darf... aber die klangcharakteristik einer western ist dafür besser geeignet... klingt einfach "sauberer" und heller...

    wie schon erwähnt, die stahlsaiten unbedingt runtergeben... tut der gitarre nicht gut... auf alle fälle verzieht sie sich... und dh. sie kling falsch und der hals "biegt" sich nach vorn... somit wird sie sehr schwer zu spielen... bis sie kaputt ist...
    zum anlernen sind nylonsaiten sowieso angenehmer...

    auf die zahnräder und schnecken der mechaniken kannst du ein bisschen nähmaschinenöl drauftun... dann drehn sie sich wieder leichter...

    also dann... viel spass beim üben!!!

    mfg guitargeorge ;)
     
  9. Stryke!

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    Erstellt: 09.11.04   #9
    Beispiel: Ein Lehrer von mir hatte bei der Klassenfahrt ne klassische Gitarre dabei. Ich schätze er htte sie etwa 10 Jahre und er hat ausschließlich Akkorde gespielt. So dann hab ich auf der Git mal versucht Choros No1 zu spielen: konnte ich vergessen... überall schnarrt es und es ging einfach überhaupt nicht.

    Klar kannste auf deiner klassischen weiter Akkorde spielen mach ich ja aauch manchmal, aber wenn man es viel tut dann ists nach der Zeit nicht gut für die Gitarre. Wenns ne billige Gitarre ist dann ist es ja egal. Ich denke mal das Akustik/Western Gitarren besser geeignet sind.
     
  10. whir

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    Erstellt: 09.11.04   #10
    Das ist ne komische, verdrehte Logik. Andersrum wird ein Schuh draus: Der Lehrer wollte nur Akkorde schrammeln und hat deshalb ne billige Gitarre gekauft, ohne überhaupt zu gucken, ob man damit klassisch spielen kann.
    Oder du hast einfach nicht bedacht, dass keine 2 Gitarren gleich sind, die Eingewöhnungszeit unterschätzt, und währenddessen nur Schnarren produziert.
     
  11. Stryke!

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    Erstellt: 09.11.04   #11
    NEIN! Wenn ich eine klassische Gitarre ausm Laden oder von nem Kumpel in die Hand nehme kann ich meistens normal drauf spielen, nicht so gut wie mit meiner aber es klappt.
     
  12. kox

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    Erstellt: 09.11.04   #12
    Bitte??
    Kannst du mir das mal erklären?
    Das klingt mir absolut nach Blödsinn, was passiert denn bitte mit der
    Gitarre, wenn Akkorde drauf gespielt werden? "Gewöhnt" sie sich daran und kann dann keine einzelnen Töne mehr wiedergeben?
    Nee, das glaube ich nicht, ob Akkorde oder Melodie, DAS ist der Gitarre ziemlich egal. ;)

    Kox
     
  13. guitargeorge

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    Erstellt: 09.11.04   #13

    yep!
    der satz von oben lautete: sie wurde als akorrdschrammelgit. missbraucht...
    erklärung: akkorde schrammeln klingt auf ner klassischen ned gut, und drum wurden stahlsaiten aufgezogen... womit man aber die git. dann *jaaa* "missbraucht"... hat aber nix mit deiner spielart zu tun... die sollte der gitarre nichts ausmachen... und wenn doch... dann hat das nur mehr im entferntesten etwas mit spielen zu tun sondern die git. is irgendwas zwischen trommel oder wurfgerät für dich *gg* :D

    mfg guitargeorge
     
  14. szallah

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    Erstellt: 09.11.04   #14
    versteh' ich das jetzt richtig das stahlsaiten allgemein besser geeignet sind um akkorde zu spielen? oder ist "schrammeln" ne spezielle technik die ich bis jetzt noch nie gesehen hab? sowas in der art wie der stefan rabb mal dieter bohlen parodiert hat? also superstar of fistguitar... mit der faust auf die saiten schlagen... ne andere mäglichkeit zwischen draufschlagen und nacheinander zupfen fällt mir da net ein... klärt mich mal auf... :confused:
     
  15. Stryke!

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    Erstellt: 09.11.04   #15
    Mann mann mann so viel Streit nur weil ich geschrieben hab das die Gitarre ''missbraucht'' worden ist. Was ich sagen wollte ist dass eine klassische Gitarre hauptsächlich nicht dazu gebaut wird um auf ihr Akoorde zum spielen[ja, mit schrammeln meine ich das selbe :rolleyes:]. Eine Western bzw. Akustik ist dafür geschaffen worden.
    Trotzdem bin ich weiterhin der Meinung dass jahrelanges häufiges Akkordeschrubben(oh, ein neuer Begriff: bitte interpretiert da nichts raus)
    auf einer klassischen Gitarre nicht gut für sie ist, lacht mich ruhig aus :D .
     
  16. whir

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    Erstellt: 09.11.04   #16
    Ich glaub schrammeln ist überhaupt kein Wort, sondern eine notdürftige Übersetzung von engl. to strum :) [ BTW falls jemand das richtige deutsche Fachwort dafür kennt, bitte posten ]
     
  17. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #17
    ich würd es am ehesten so nennen: Akkorde schlagen
    (auch vom engl. to stroke... downstroke, upstroke usw...)

    @szallah (sorry wenn falschgeschrieben)
    ja, stahlsaiten sind besser fürs "schrammeln" sollten aber trotzdem nicht auf ner konzertgitarre drauf sein.... *G*
     
  18. siranda

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    Erstellt: 09.11.04   #18
    Ahh, jetzt bin ich aber neugierig...
    inwiefern schadet das Akkordschlagen genau der Gitarre?
    Da trau ich mich sonst nicht mehr, meine Konzertgitarre zur Liedbegleitung einzusetzen!
    Da müßten ein paar kräftige Rasguedos ihr auch den Rest geben!
     
  19. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #19
    also ich hab selbst auch akkorde geschlagen... meine konzertgitarre is jetzt ca 25 jahre alt (gehört seit ca 2 1/2 jahren mir... und wurde zuvor sicher auch schon so benutzt *gg*) und ich kann nicht behaupten dass ihr das in inrgendeiner weise geschadet hat... eigentlich spielt sie sich für eine noname gitarre made in korea irrsinnig gut und kann auch klanglich mit teureren gitarren in der preisklasse von ca 500-1500 durchaus mithalten!!! (weiß allerdings nicht wieviel sie gekostet hat)

    ich würd sagen, du kannst ohne schlechtem gewissen akkorde schlagen... es wird deiner gitarre nix tun... und wenn (was ich bezweifle) du in 15 jahren merkst, dass sie etwas darunter gelitten hat, dann hat sie ja auch gute dienste geleistet *gg*

    nur tu bitte KEINE stahlsaiten drauf... das schadet der konzertgit wirklich!!!

    mfg guitargeorge
     
  20. siranda

    siranda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #20
    Stahlsaiten, das würde ich meiner Hanika(...ich liebe sie wie ein Baby) nie antun!
     
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