halbakustisch

von martino, 09.06.04.

  1. martino

    martino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.04   #1
    Hallo, was bringen halbakustische e-gitarren im gegensatz zu normalen akustischen oder normalen e-gitarren. Sind dadurch die Funktionen im elektronischen Bereich irgendwie eingeschränkt?

    lg, martin
     
  2. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.06.04   #2
    erstens klingen die etwas anders (im laden ausprobieren!) zum zweiten hast du natürlich den vorteil dass du dich selbst auch unplugged ganz gut hörst :p eingeschränkt sind sie nur dadurch dass sie z.t. bei hohen lautstärken stark rückkoppeln.
     
  3. martino

    martino Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.04   #3
    Ok... aber ganz verstanden hab ichs noch nicht. Ungplugged heißt doch, dass man mit ner akustischen spielt, warum sollte man da eine halbakustische nehmen?

    Hört sich die ohne Verstärker so an wie eine akustische?
    Und kann man damit trotzdem richtig rocken? Für welche Bereiche verwendet man solche Gitarren und können E-gitarren irgendetwas was solche Dinger nicht können?
     
  4. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.06.04   #4
    unplugged = unverstärkt ;)

    wie eine reine akustische klingt sie nicht, aber immer noch besser als eine normale e-gitarre ohne verstärkung.
    und rocken tun halbakustik-gitarren auf jeden fall. allerdings kannst du damit z.b. kein metal spielen, weil bei den starken verzerrungen die gitarre zu sehr koppelt.
     
  5. Hans_3

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    Erstellt: 09.06.04   #5
    Koppeln tuts in erster Linie wegen Lautstärke (Schalldruck löst Schwingungen aus), nicht primär wegen Verzerrung.

    Außerdem kommts an

    - auf die Dicke der Bodys (Semi-Akustik wie ES-Style oder Hollowbody - Dicke mehr so Richtung Akustikgitarre)

    - ob die Gitarre einen Sustainblock drin hat. Davon hängt es ab, wie schnell die Decke durch den Schalldruck der Lautsprecher "aufschwingt". Ich hab 2 Semiakustics mit Sustainblock, da koppelt gar nix und 1 Richtung Hollowbody (Epi Joe Pass) ohne Block - eine falsche Bewegung auf der Bühne und es koppelt.
     
  6. metalpete

    metalpete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.04   #6
    Man nimmt die Dinger in erster Linie für Jazz; bzw. die Jazzer haben die Dinger im wesentlichen "erfunden" - ich glaub Gibson waren das, die damals einfach nur versucht haben, ne akkustische Gitarre mittels magnetischen Tonabnehmer zu verstärken, das Ergebnis klang zwar alles andere als nach ner akkustischen Git., aber den Jazzern hat der Ton halt gefallen..............
    Ne Halbakkustische ist eigentlich genauso wenig wie ne solidbody zum unplugged spielen gedacht.
    Im Vergleich zu ner solidbody E-Git. ist der Klang in meinen Ohren mehr offen-warm.
     
  7. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 10.06.04   #7
    Hollowbodies ja. Semiakustics: Nein.

    Ja.

    Hängt von Hollowbody/Semiakustik ab.

    HBody geht in Sachen Brett wenig.

    Bei Semiakustik in Abhängigkeit von Amp, Effekten, Spielweise, PU's geht von warm/weich bis Brett alles.
     
  8. metalpete

    metalpete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.04   #8
    Hm. Also ich find die Semiakustiks schon sehr typisch für Jazz - wenn ich so John Scofield, Frank Haunschild und co. ansehe .....
    Klar werden die Semiakustiks auch ab und zu mal für andere Zwecke verwendet - manche Rock- und Punkbands eben - aber das ist doch eher die Ausnahme, oder?
     
  9. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.06.04   #9
    du musst den unterschied sehen, jazzer benutzen wei oben schon gesagt Hollowbodys, die haben meißt keinen sustainblock und haben große korpi, sind super zum unplugged spielen. Rocker benutzen semiakustiks, diese haben meißt einen sustainblock, dünne korpi und rocken ganz schön... ;) sind wie gesagt weniger zum unplugged spielen gedacht (Ich sagte ja nur dass man sich damit besser hören kann! ;))
     
  10. metalpete

    metalpete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.04   #10
    Den Unterschied zwischen Semisolid und Hollowbody kenn ich schon. Aber gerade die Semisolid-gitarren (das sind die dünneren mit den f-Löchern) fallen mir ja so oft im Jazz auf. Ich weiß, dass der Ärzte-Farin ab und zu mal eine benutzt hat oder auch der Blink182-Tom. Aber wenn ich an Jazzgitarristen, ganz besonders an Jazzrockgitarristen, denke, dann kommen mir zuerst die Semiakustiks (a la John Scofield, ...) in den Sinn und danach erst Hollowbodies (a la Pat Mathney, George Benson, ...) oder auch die Solidbody in Form einer Semisolid von B.B.King und dann die Archtop-Gitarren als relativ typische Jazzgitarren. Die typischen Rockgitarren sind imo viel mehr die LP (-s/ -Kopien) und Strat (-s/ -Kopien).

    Ich will euch ja nichts aufschwatzen, aber so hab ich das bisher kennengelernt und beobachtet - ich lass mich aber gern eines besseren belehren.

    PS: Also wenn ich z.B. vorhätte, in Zukunft ernsthaft Jazz zu machen, würd ich mir ne Semisolid oder ne Archtop holen.....
     
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