Hallo, ich bin neu hier

von GKL, 09.04.05.

  1. GKL

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    Erstellt: 09.04.05   #1
    Hallo Leute,

    bin rein zufällig - bei der Google-Suche nach „Keiper Gitarren“ - auf Musiker-Board gestoßen und war sofort begeistert.
    Ich spiele, mit einigen Unterbrechungen, seit der Hippie-Zeit Gitarre (1967 in einer Drei-Akkord-Band, mit Stücken wie „Wild Thing“ und ähnlichen Songs), habe aber erst vor zwei Jahren beschlossen, mich etwas intensiver dem Gitarrenspiel zu widmen und eine Band zu gründen.

    Unsere Band besteht aus:
    - Meinem Schwager – Leadsänger und Gitarrist (gute Rockröhre, wirft aber bei Barre-Akkorden sofort das Handtuch)
    - Meinem zweiten Schwager – Schlagzeuger (überschätzt sich manchmal, so dass alles aus dem Takt gerät)
    - Einem Kumpel – Bassgitarrist (bekommt nach längerem Spielen immer Blasen an den Fingern)
    - Einem andern Kumpel – Keyboarder (der Einzige, der nach Noten spielen kann und eine echte Bereicherung unserer Band ist, spielt auch Gitarre)
    - Mir selbst – Lead-Gitarrist und Sänger (jedenfalls will ich mal Lead-Gitarrist werden, wenn ich nur genügend Zeit hätte. Ausrede: berufliche Anspannung, Familie, Kurzgeschichten schreiben usw.)
    - Meiner Frau und meiner Schwägerin - Background-Sängerinnen (ist immer gut, wenn man die Frauen auf seiner Seite hat)

    Ihr habt sicherlich bemerkt, dass das o.a. nach Kelley Family riecht, aber da täuscht ihr euch gewaltig.
    Zwar haben wir auch seichtere Sachen drauf, aber meine Vorlieben sind doch eher „Led Zeppelin“, „Deep Purple“, „Black Sabbath“ und , wenn’s schon sein muss, die „Rolling Stones“. Natürlich spielen wir auch Balladen von Cat Stevens, wie „Father and Son“ (wer könnte sich dem schon verschließen) und „3 Doors Down“ haben wir jetzt auch in unser Repertoire aufgenommen (ich muss nur noch ein wenig üben).

    Meine liebste Gitarre ist meine „ Lowden S-10S“ Westerngitarre. Sicherlich nicht die teuerste „Lowden“ aber ein Messemodell mit einem Klang, der (für meinen Geschmack) jede Martin- oder Gibson-Westerngitarren in den Schatten stellt. Ich konnte dieses Unikat bei „George“ in Hamburg Eppendorf spielen und kam nicht eher in den Schlaf, bis ich George überredet hatte, mir die Lowden gegen zwei Ovation (eine Balladeer und eine Ovation Klassik) zu überlasen. Das war einer der „ glücklichsten Tage meines Lebens“.

    Leider war die Lowden für unser Bandprojekt nicht so richtig geeignet und nachdem ich einige Schallloch-Tonabnehmer (u.a. Fishman Rare Earth) ausprobiert hatte und mir die Lowden (nach wahrscheinlich mehr als 1,2 Promille) einmal aus dem Gitarrenständer gekippt war, entschied ich mich, mir jetzt doch eine Elektroakustische mit Cutaway und eine E-Gitarre zu kaufen.
    Und seitdem wirft mir meine Frau vor, ich leide unter einem Ebay-Kaufzwang, zumal ich mich inzwischen zu einem Bodeneffekt-Junkie (23 Stück) entwickelt habe und 5 Western – 2 Konzert- 5 E-, 1 Resonator-Gitarre und 1 E-Mandoline- besitze.
    Den Vorwurf meiner Frau verstehe ich allerdings nicht! Wir bewohnen ein altes Bauernhaus in der Nordheide, mit genügend Platz für mehr als vierzehn Instrumente. Aber so sind nun einmal die Frauen!

    Interessiert habe ich die Diskussion über Billig-Gitarren verfolgt.
    Da mein Sohn (übrigens ein besserer Gitarrist als ich) sich immer, wenn er uns besucht, sofort meine Lowden schnappt und sich in sein „Kinderzimmer“ verzieht (welche Höllenqualen habe ich erleiden müssen) bzw., wenn er als Gast in unserer Band mitspielt, meine Ibanez in Beschlag nimmt, kam ich auf die geniale Idee, ihm eine J.J. Shallow Bowl für 52,- Euro zu ersteigern.
    Wenn die Gitarre Müll ist, so dachte ich mir, hau ich sie einfach in die Tonne oder versteigere sie wieder bei Ebay. Zu meiner großen Überraschung war die Gitarre keinesfalls Müll, sondern relativ gut verarbeitet, bundrein und klang über den Verstärker nicht schlecht. Natürlich ist es keine Supergitarre, aber mein Sohn war zufrieden und ich hatte meine Ibanez wieder für mich.

    Die Höllenqualen um meine Lowden sind dadurch zwar noch nicht ausgestanden, aber vielleicht versuche ich es ja mal mit einer Washburn (habe bei einem Freund eine gehört, die dem Klang der Lowden ziemlich nahe kam, jedoch wesentlich billiger war).

    Durch die Erfahrung mit der J.J. ermutigt, ersteigerte ich für unseren Keyboarder eine „Keiper Shallow Bowl (die identisch mit der J.J. ist) für 60,- Euro. Und auch dieses Mal war ich von dem Preis/Leistungs-Verhältnis positiv überrascht.
    Vielleicht haben wir ja nur Glück gehabt, aber bisher kann ich die negativen Beurteilungen nicht nachvollziehen. Wie gesagt, keine Superinstrumente, sondern Massenware. Die Shallow Bowls, die ich ersteigert habe, sind durchaus als Zweit- Dritt- usw. Gitarre und besonders für Anfänger geeignet.
    Zum Leidwesen meiner Frau habe ich mir jetzt auch eine „Keiper“ Gitarre ersteigert, mal sehen, ob mein Glück anhält.

    Ich hoffe nur, dass mein "Steckbrief" nicht zu lang war und würde mich gern an euren Diskussionen beteiligen.

    Günter
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 09.04.05   #2
    Willkommen. Deine Generation ist hier zwar deutlich in der Minderheit - aber es gibt sie (mal mehr, mal weniger versteckt zwischen vielen jungen Usern).