Harmonie/Akkordfolgen"regeln"

von SoA, 22.05.04.

  1. SoA

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    Erstellt: 22.05.04   #1
    alsoooooooo.... ich hwollt mal nachfragen was es so für regeln gibt das sich machne akkordfolgen einfach gut anhören und manche einafch sch... nich so gut ;)
    also ich hab IMHO zwar n bissel ahnung von musiktheorie von wegen wie akkord gebildet werden und tonarten usw usf
    nur wie man akkordfolgen schon theoretisch auf de beine stellt weiß ich zb nicht... und wie man damit effekte erzileen kann... also ruhige stimmung... spannung oder "druck"
    nimmt man zb folgende folge:
    A|---5-----
    E|-7---3-5-

    zb mit achteln durchgespielt.. als powerchords... hört sich ja ganz vernünftig an... nur wieso?
    und wie kann man solche folgen noch varrieren? also zb grundton verändern und rest stehen lassne... zb

    na ich hoffe ihr versteht was ich meine ;)

    cu
    SoA
     
  2. Bart McCool

    Bart McCool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.04   #2
    Akkorde lassen sich in verschiedene Gruppen einordnen.

    Nimm z.B. die C-Dur Tonleiter: c-d-e-f-g-a-b
    Darauf schichtest Du jetzt Terzen (innerhalb der Tonleiter), also z.B. C-Dur: C E G - D-Moll: D F A etc.

    Dadurch entsteht ein "Stufendreiklang":
    C-Dur - D-Moll - E-Moll - F-Dur - G-Dur - A-Moll - B0 (vermindert).

    Einige dieser Akkorde beinhalten teilweise die selben Töne wie andere:
    C-Dur: C E G + E-Moll E G B; Hier also E und G
    Durch diese Verwandschaft kannst Du die Akkorde in verschieden Gruppen einteilen. In diesem Fall: C-Dur + E-Moll + G-Dur (nennt man Tonikabereich)
    D-Moll + F-Dur (Subdominantbereich) und G-Dur + B0 (Dominantbereich)

    Damit kannst Du jetzt bestimmte Akkordfolgen erstellen, die Spannung aufbauen und später wieder auflösen! Zum Beispiel:
    Tonika (C-Dur) / Subdominante (D-Moll) / Dominante (G-Dur) / Tonika (C-Dur)

    Den Stufendreiklang kannst Du mit jedem Ausgangston aufbauen, wobei die Gruppierungen gleich bleiben, also 1. + 3. + 5. Akkord immer Tonikabereich,
    2. + 4. (immer Subdominantbereich) und 5. + 7. (Dominantbereich)

    Das ganze kannst Du auch mit einer weiteren Terzschichtung zu einem "Stufenvierklang" ausbauen.

    Hoffe das hilft Dir ein bisschen weiter. Vielleicht können andere das ganze ergänzen und verbessern, würde mich nähmlich auch interessieren, wie zum Beispiel das "Pitch - Axis - System" funktioniert und was es sonst noch so gibt.

    Noch ein Tip: besorg Dir von Kumlehn "Rock Guitar Harmonies", ich nenne es mein Eigen und find es ganz gut, aber vielleicht kennt jemand ja ein besseres?

    http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...5558/sr=1-3/ref=sr_1_11_3/028-4418923-0711708
     
  3. MDS

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    Erstellt: 23.05.04   #3
    Das mit der Subdominante und Tonika ist nicht so ganz richtig. Wenn ich in der Annahme recht habe, dass du eine Harmonie für die C-Dur Leiter erstellen willst, hast du als Subdominante F-Dur und als Dominante G-Dur.
    Subdominante und Dominante sind jeweils die vierte, bzw. fünfte Stufe zum Grundton. Bei C-Dur also F und G. D-Moll ist in deinem Fall die Subdominant Parallele.
    Jeder Dur Dreiklang hat einen Parallelen Moll-Ton (Quintenzirkel), wobei die Dominant Parallele wiederum Dur sein muss.
     
  4. SoA

    SoA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.04   #4
    genau... das hatte meinen jeztigen tonarten-aufbau kenntnissen auch wiedersprochen... najoe...

    was ist eigentlich genau drin in diesem buch? auch übungen oder nur theorie? weil ich fahr montag eh innen musik laden und dann könnt ich auch so mal eben reinschaun...

    cu
    SoA
     
  5. Bart McCool

    Bart McCool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.04   #5
    Natürlich, aber die Akkorde lassen sich in die drei Gruppen einteilen:
    Tonikabereich (1. + 3. + 5.)
    Subdominantbereich (2. + 4.)
    Dominantbereich (5. + 7.)
    War vielleicht etwas irreführend, weil ich es nicht ausgeschrieben hatte.

    Das Buch, beinhaltet weitesgehend Akkordlicks. Es werden Akkordaufbau, anhand von C (also, C-Dur, -Moll, sus2, sus4 etc.) aufgezeigt.
    Dann wie gesagt der Stufendreiklang und -Vierklang, gefolgt von den Mehrstimmigen Akkorden.
    Gegen Ende werden noch Powerchords, Slash-Chords Open-Tunings und Arpeggien behandelt.
     
  6. SoA

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    Erstellt: 23.05.04   #6
    ok... ich werd mal schaun ob ich des buch finde...

    cu
    SoA
     
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