Harmonielehre für Pianisten

von jumapari, 20.01.16.

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  1. jumapari

    jumapari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #1
    Hallo zusammen!

    Ich bitte um eine Buchempfehlung. Es geht um Harmonielehre für Pianisten (obwohl ich mich eher als Klavierspieler bezeichnen würde). Komischerweise gibt es jede Menge für Gitaristen, ob wohl es hier eigentlich weniger zu lernen gibt, aber kaum was für's Klavier.

    Mir geht es um den "modernen" Ansatz: Kadenzen, Diatonic, Modi (Kirchentonleitern), etc.

    Bitte auch mehr in die Jazz- als in die Poprichtung. Es wäre also schön, wenn auf 4- 5 und 6 Kläge mit abgehandelt würden.

    Wenn es geht auch schön lesbar, praxisbezogen und nicht nur theoretisch.

    Danke im Voraus,

    Matthias
     
  2. Quentin Zirkel

    Quentin Zirkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #2
    Im Prinzip sind alle Harmonielehren ohne den Zusatz "für Gitarristen" (o.ä.) tendenziell an Pianisten gerichtet. Zumindest setzen sie gewissermaßen voraus, dass man Noten lesen und auf dem Klavier umsetzen kann.

    Konkrete Tipps: Hast du dir Frank Sikoras "Neue Jazz-Harmonielehre" schon mal angeschaut? Das könnte was für dich sein. Ansonsten gibt es noch zwei Bücher von Mark Levine: "Das Jazz Theorie Buch" und " Das Jazz Piano Buch". Wenn du kein Problem mit Englisch hast würde ich allerdings zu den Originalen raten.

    Ich habe diese Bücher nur angelesen, musste allerdings abbrechen, weil mich der ganze Jazz wahnsinnig gemacht hat. (Sorry, einfach nicht mein Ding. ;)) Aber beides sind soweit ich das beurteilen kann solide Standardwerke.

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    Nebenbei, wahrscheinlich wäre der Thread im Musiktheorie/Harmonielehre-Bereich besser aufgehoben. Aber vielleicht lesen die Experte von dort ja auch hier mit.
     
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  3. stefan64

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    Erstellt: 20.01.16   #3
    Auch ich kann Frank Sikoras Buch sehr empfehlen. Das Jazz Piano Buch habe ich auch, aber das ist eher ein Tutorial um Jazz Piano zu lernen, nicht mit Fokus auf die Harmonielehre, finde ich im Vergleich eher schwächer, aber es hat ein anderes Ziel.
    ciao,
    Stefan
     
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  4. Claus

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    Erstellt: 20.01.16   #4
    Eigentlich wendet sich jede Harmonielehre in den Beispielen vorrangig an Klavierspieler, deshalb habe ich mir vor vielen Jahren meinen (ex-)Synthie gekauft.
    Harmonielehren mit für Gitarristen gesetzten Beispielen und den oft nötigen zusätzlichen Erklärungen gibt es dagegen nur eine Handvoll.

    Ich würde auch sagen, dass das Buch von Frank Sikora bisher das deutschsprachige Standardwerk ist, wenn es nicht um Klassische Harmonielehre geht.
    Es geht in mancher Hinsicht über die Inhalte von Mark Levine (und anderen) hinaus.
    Eine etwas schlichtere Alternative wäre die Doppelbandausgabe von Andreas Kissenbeck, Jazztheorie I&II
    http://www.stretta-music.com/search/q/kissenbeck/andreas-jazztheorie-i-ii-nr-469209.html

    Gruß Claus
     
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