Harmonielehre wie am besten selber beibringen?

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Hallo ich wollt ma Fragen wer gute Tipps hat sich dieses sehr umfangreiche Thema der harmonielere gut selber zu Hause beizubringen, oder auch gerne Erfahrungen dazu. :) ist es gut machbar zu Hause ? Danke euch schon mal
 
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Dieses wurde mir empfohlen, find ich ziemlich gut:
Thomas Krämer: Harmonielehre im Selbststudium
http://is.gd/xcV9ui
 
Harmonielehre kannst Du gut zu Hause im Selbststudium erarbeiten. Zumindest große Teile davon.

Allerdings nicht durch das Lesen von Büchern, sondern durch bewußtes Zuhören, durch analytisches Hören von Musik. Möglichst viele verschiedene Stilrichtungen. Zuerst (die ersten Monate bis Jahre ...) eher harmonisch einfache Musik, danach komplexeres ... das schult gleichzeitig dein musikalisches Gehör, und Ohr und Hirn sollten ja immer im Gleichschritt Lernfortschritte erzielen.

Thomas

Thomas
 
Ich halte das für gut machbar. Man sollte aber ein Instrument zur Hand haben, um das gelernte auch in der Praxis zu erfahren, sonst sammelt man da nur ein "obskures" Wissen an, mit dem man nicht viel anfangen kann. Es gibt haufenweise Literatur zum Thema. Die Harmonielehrebücher von Frank Haunschild und von Frank Sikora werden relativ häufig empfohlen.
 
Cool danke für Eure antworten, werde glaub ich mal so nen Buch bestellen und mal schaun wie weit ich damit komme und wie gut ich damit zurecht komme. Spiele selber Gitarre. @ turko: weisst du welche Musirichtung sich besonders zum Einsteigen handelt? Noch mal danke für eure Antworten .
 
@ turko: weisst du welche Musirichtung sich besonders zum Einsteigen handelt?

Ich würde meinen, jede die Dir gut gefällt. Das Gefallen an der Musik macht etwaige Nachteile der Musikrichtung wett. Es sollte - für DIESEN gegenständlichen Verwendungszweck - halt nicht gerade Jazz aus der Zeit nach 1950 sein, wie auch nicht "moderne Konzertmusik", beides ist zu komplex für den Einstieg. Auch nicht Metal und Co. Das ist das Gegenteil. Aber jede Art von "normaler" Pop-, Rock-, Schlager-, Musical-, Konzert-, Volksmusik etc. ... halte ich für geeignet. Es kommt dann immer darauf an, WIE Du das hörst ....

LG, Thomas
 
........ Die Harmonielehrebücher von Frank Haunschild und von Frank Sikora werden relativ häufig empfohlen.
Cool danke für Eure antworten, werde glaub ich mal so nen Buch bestellen und mal schaun wie weit ich damit komme und wie gut ich damit zurecht komme......
Ich erlaube mir mal hier beide Beiträge zu zitieren. Die "Neue Jazzharmonielehre" von Frank Sikora halte ich für eines der besten Bücher auf diesen Gebiet. Allerdings für blutige Anfänger auf diesem Gebiet vielleicht auf Anhieb nicht ganz so einfach zu verstehen. Ich hab mich da am Anfang sehr schwer damit getan und bin relativ lange auf den ersten Seiten rumgedümpelt. Soll aber nicht abschrecken, man muß sich halt wirklich die Mühe machen sich da intensiv reinzuarbeiten.
Sikora gibt zum Beispiel auch den Tip: Hören lernen!
Dieses Hören und somit auch Verstehen lernen ist am Anfang nicht einfach und frustet manchmal auch sehr. Aber mir persönlich hat das schon enorm viel gebracht, weil die graue Theorie für mich dadurch irgendwann auch praktisch begreifbar wurde. Nebenher immer die Gitarre (oder eben ein anderes Instrument) griffbereit halten und probieren, Geduld haben und irgendwann kann mans dann auch.
 
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Das klingt supi werde gleich mal schaun was das so bei Amazon kost :)
Das Konzept aus Theorie im Grund anlernen und aber auch Praktisch umzusetzen scheint mir ein gutes Konzept, klar Gedult muss man mitbringen aber das is ja logisch. Also nix wie ran!!! Danke Euch
 
Na ja, die Jazz-Harmonielehre von Sikora ist leider nicht grad günstig, aber letzten Endes wirklich jeden Cent wert. Es ist auf jeden Fall eines der umfangreichsten Bücher zu dem Thema und wohl sowas wie die Bibel der Harmonielehre *gg*. Müßtest mal suchen, ich glaub irgendwo gabs sogar mal nen Extra-Thread dazu, bin mir jetzt aber nicht wirklich sicher.
Mir hats da am Anfang trotz Buch immer noch zig Fragezeichen rausgehauen, was mir extrem unklar war hab ich dann halt immer mal nochmal gegoogelt bzw. hier nachgelesen. Trotzdem war und bin ich nach wie vor sehr froh über das Buch, da ich lieber was in der Hand halte und mir Papier einfach lieber ist als virtuelle Anleitungen (bin wohl altmodisch, aber na ja.....).

Ehrlich gesagt ist das mit der Harmonielehre eh so ne Sache.....ich beschäftige mich nach wie vor gerne damit (was viele eher als langweilig und trocken bezeichnen) und bin immer wieder aufs Neue erstaunt, was ich alles noch gar nicht weiß und noch alles lernen muß! Da tun sich Welten auf, sag ich Dir.....:D.
 
Moin ,
Ja das glaube ich Dir auf Anhieb . Harmonielehre ist eine ganz eigene für sich sehr komplexe Welt. Ich denke ich werde lange Zeit brauchen bis ich die gebrauchlichten Grundlagen auch nur im Ansatz richtig behersche. Aber ich sehe es als herrausforderung und ich denke es wird mich sehr faszinieren und begeistern. Ich bin schon ganz heiss endlich mich mal zu trauen und den ersten Schritt aus dem laienhaften geratsel herraus und in die Komplexität hinein. Wenn dieses Buch wirklich so gut is dann wäre es mir auf jeden Fall das Geld wert. Was soll man sagen Musik is einfach Musik. Danke für deine Meinung Tenesse und euch ein guten Start ins Wochenende ;-)
 
Ich kann die Harmonielehre von Frank Sikora auch nur empfehlen. Wichtig ist dabei vor allem die Übungen in dem Buch zu machen, dh. viel Akkorde kritzeln, analysieren und Gehörbildung natürlich. Manche Übungen scheinen sehr Umfangreich, aber da sollte man sich einfach durchboxen.
 
Ich persönlich finde den Sikora ehrlich gesagt viel zu schwer für einen Einsteiger. Klar es steht alles drin aber besser wäre ein Werk, dass sich ausschließlich auf Grundlagen der Harmonielehre bezieht.
Deinem Profilbild entnehme ich mal, dass du Gitarrist bist. Daher würde ich dir "In Vivo Guitar" von Abi von Reininghaus empfehlen. Das ist sehr gut verständlich, bezieht sich immer auch auf die Praxis und wenn du es durch hast, hast du alle elementaren Dinge gelernt.
 
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Ich bin im Moment auch gerade dabei, mir über die Harmonielehre etwas mehr Verständnis dafür draufzuschauffeln, wie Musik eigentlich so "funktioniert"

Bisher bin ich ziemlich begeistert von dem Buch "Harmonielehre endlich verstehen - von Wolfgang Meffert". Ist speziell auf Gitarristen zugeschnitten und verfolgt meiner Ansicht nach gelungen den Ansatz, die Harmonielehre VERSTÄNDLICH rüber zu bringen anstatt mit einer erschlagenden Detailtiefe und Trockenheit Dummuser wie mich zu verschrecken. Nach dem Buch werde ich halt entscheiden, ob es noch etwas "mehr" sein darf/muss. Schau´s Dir gegebenfalls mal an ;)

Gruß
Lars
 
Versuch es doch mal mit dem "ABC Musik - Allgemeine Musiklehre" von Wieland Ziegenrücker. Da ist zwar auch viel drin, was über Grundlage hinausgeht aber ich konnte davon schon echt viel für mich rausnehmen.
 
Na ja, wie man sieht gehen die Meinungen über Bücher auseinander ;). Ich denke, einen allgemeingültige Aussage kann man da nicht treffen, der eine kommt mit diesem besser zurecht, der andere kann damit gar nichts anfangen und empfiehlt lieber ein anderes Buch..

@guitarfreak-b: Ja, Sikora ist schon schwere Kost und ich hab mich vor dem Kauf auch mal quer durchs Netz gelesen, was denn nun zum Thema Harmonielehre in Buchform am empfehlenswertesten ist. Sikora wurde dabei eigentlich immer erwähnt. Und auch, daß es jetzt nicht das typische Anfänger-Einsteiger-alles super easy-Buch ist. Drum hab ich auch lange gezögert, weil ich mich auf dem Gebiet (trotz Unterricht, bei dem wir auch Theorie mit einfließen lassen) nicht wirklich fit fühlte und mich da eher in diese Anfängerschiene eingeordnet habe. Und für nur einmal reinschauen und es dann überfordert weglegen ist es dann zu teuer.
Habs mir aber dann nach reiflicher Überlegung trotzdem bestellt. Und arbeite heute noch dran *gg*. Die erste Zeit hats mir trotz eigentlich guter Erklärung zig Fragezeichen rausgehauen und ich hab mich dann neben dem Buch immer noch durchs Netz gegoogelt,um die Themen nochmal "idiotensicher" nachzulesen. Bin ewig auf den ersten Seiten rumgedümpelt. Man muß sich halt reinhängen und Theorie muß man da und dort lernen, egal welches Buch man durcharbeitet. Sikora mag zwar kein Anfängerbuch geschrieben haben, da gebe ich Dir recht, allerdings kann man es auch als Einsteiger mit nötigem Interesse und (leider) auch Arbeitsaufwand durchaus schaffen die Jazzharmonielehre zu begreifen. Gut fand/finde ich dabei eben auch die Übungen, auch die PDF's auf beiliegender CD usw.
Also unterm Strich hab ich das nicht bereut, auch wenns manchmal frustrierend war (aber als Anfänger/Einsteiger ist die Liste der frustrierenden Sachen glaube ich eh ziemlich lang, bzw. da hab ich immer noch so einige Sachen auf der Liste :D).
 
Krümel;6150467 schrieb:
Dieses wurde mir empfohlen, find ich ziemlich gut:
Thomas Krämer: Harmonielehre im Selbststudium
http://is.gd/xcV9ui

Genau dieses Buch gehe ich zurzeit durch (bin schon fast fertig). Ich war auf der Suche nach einem Buch, mit dem ich mir Harmonielehre (ich hatte bis dahin kaum Grundlagen) selbst beibringen kann. Dieses Buch gefällt mir ganz gut, weil es so systematisch aufgebaut ist und nach jedem Kapitel einige Übungen+Lösungen (ganz wichtig wenn man ein "Selbststudium" macht) sind, wo man das Gelernte anwenden und dann kontrollieren kann.
 

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