Hat die Ernährung Einfluss auf dein Spiel?

von Schpaddl, 10.11.07.

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  1. Schpaddl

    Schpaddl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.07   #1
    Nachdem ich vor ein paar Minuten versehentlich (ich schwörs) ins Gitarristen-Forum gesurft bin, hab ich einen Thread entdeckt, in dem es um die Ernährung ging, und ob sie in irgendeiner Weise das Gitarrenspiel beeinflusst.

    Dieser Thread lebte allerdings nicht lange, da 90% aller Posts ziemlich sinnfrei waren.


    Ich wage zu behaupten, dass man so eine Diskussion unter Bassisten besser führen kann.
    Natürlich sollte Humor nicht aussen vor bleiben, jedoch bitte ich hier um eine gewisse Ernsthaftigkeit.

    Ich persönlich finde das Thema Ernährung wird extrem unterbewertet. Nicht umsonst hört man oft von Musikern, die zwecks sensibilisierung vor oder während ihren Studioterminen auf Fleisch verzichten oder gar fasten (Bsp: "To Record only Water for 10 Days" - John Frusciate, ...).

    Ich selbst habe mir kurz vor unserem Einzug ins Studio eine Entschlackungskur gegönnt, die einem den Körper echt infernalisch ausräumt, habe die ganzen 3 Wochen lang kein Fleisch gegessen und viel ungezuckerten Tee getrunken.

    Ich war auf einem Höhepunkt.
    Wahrscheinlich hat es nicht mal direkt damit zu tun...

    Aber es ist einfach was ganz was anderes als wenn man im Aufenthaltsraum noch schnell einen Cheeseburger verdrückt während man Talk Talk Talk zuende schaut, sich die Hände wäscht und in den Aufnahmeraum reinspaziert.


    Was haltet ihr davon?
     
  2. Ryknow

    Ryknow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.07   #2
    okay...das soll ernst klingen ist aber wohl lustiger als es ist

    Iss niemals etwas was schnell wieder rauskommt...was bringt dir ne Probe wenn du alle 10 Minuten auf Klo musst...
    Ich persönlich esse immer relativ am Probetag weil ich eh keien Zeit dafür hab 9 - 18:00 Arbeit ...19:00 Probe..da bleibt keine Zeit zum mampfen. Ich ess eigentlich nur im Proberaum wenn ich nach genug Bier nen Fressflash fahre und mir beim Dönermann um die Ecke oder im Supermarkt n paar Frikadunsen kauf. Dann allerdings mit ner Packung Tzaziki...wo dann das Problem ist, das ich n ooordentliches Pappmaul bekomm und literweise trinken muss, womit ich wieder beim Kloproblem wäre....

    Ist also wirklich ne ernstzunehmende sache....

    Und ich glaub ich hab die leztten Minuten eh verschwendet, weil das Thema geschlossen wird sobald der Bruno das hier sieht ^^
     
  3. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 10.11.07   #3
    Hallöli,

    ich hatte vor fast 20 Jahren mal einen Gig mit meiner Band in einer kleinen Eckkneipe.
    Dummerweise hatten alle drei anderen Bandmitglieder Döner mit Zazeki (wie schreibt man das?) gegessen. Ich mag das Zeug nicht - und die Ausdünstungen der drei Mitstreiter in dieser kleinen Kneipe hatten in der Tat Einfluss auf mein Spiel. Daher: Knoblauchverbot vor Gigs (oder alle müssen es essen)!

    Ansonsten sollte das Essen nicht zuuu schwer sein, damit man nicht auf die Bühne oder in den Proberaum rollen muss - oder einschläft.

    Solange genug Fleisch dabei ist esse ich gerne vegetarisch. :rolleyes: ;)
    Oder mit anderen Worten: Ich halte nichts von irgendwelchen Essvorschriften oder Einschränkungen. Man sollte essen was einem schmeckt und spürbar gut tut. Das kann sehr sehr unterschiedlich sein.

    Für mich (als bekennender Biertrinker - ein Kasten pro Woche) gilt allerdings: Kein Alkohol / Bier auf der Probe oder während des Auftritts. Das Spiel wird dadurch höchstens subjektiv besser.

    Gruß
    Andreas
     
  4. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.11.07   #4
    Vollste Zustimmung! Die Ernährung wird erst dann spürbaren Einfluss auf Dein Spiel nehmen, wenn Du Mangelerscheinungen hast (das wirst Du dann aber erstmal an anderen Dingen merken) oder Du hoffnungslos übergewichtig wirst und das Spielen eines Instrumentes Dir rein physische Probleme bereitet.
    Ansonsten gilt bei mir wie bei den anderen: Vor Auftritten oder auch vor Proben lieber nichts essen, von dem man weiß, dass man damit Probleme bekommt, bzw. bekommen könnte und sich außerdem nicht überfressen. Das andere Extrem bringt es auch nicht: Mit leerem Magen spielt es sich irgendwie nicht so gut. Der Bass soll knurren, nicht der Magen. ;)

    Ein zweites Mal vollste Zustimmung. Trinke ebenfalls gerne und regelmäßig ein gutes Bier (auch wenn ich nach einer OP vor eineinhalb Wochen noch Medikamente schlucken muss, die sich mit Alkohol nicht vertragen, nicht dass mir jetzt was fehlt im Sinne von Sucht, aber auf mein erstes kaltes Bier freue ich mich trotzdem schon ;) ), aber a) in Maßen statt in Massen und b) nicht wenn ich danach noch einen Bass in die Hand nehmen soll. Ein kühles Bier mit den Bandkollegen nach dem Auftritt, um mal abzuschalten oder ein Versöhnungsbier mit dem Drummer nach der Probe, nachdem er einen mit seinen Sticks beworfen hat gerne, aber lieber nicht vor oder während des Auftritts.
    Gut, ein Bier dürfte wahrscheinlich noch nicht allzu viel Einfluss haben, wahrscheinlich macht es einen auch erstmal relaxter, aber wenn man eins getrunken hat und merkt das es trotzdem geht, kommt das zweite möglicher Weise auch noch. ;)

    Gruß,
    Carsten.
     
  5. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #5
    Also ich finde kein Alkohol einfach am besten. Dann muss man sich richtig mühe geben, dass es sich gut anfühlt.

    Gruesse, Pablo
     
  6. wartemal

    wartemal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #6
    so das eine oder andere bier beim gig find ich super! weil mir tun dann die flossen nich so schnell weh. is echt so!

    probleme sind dabei nur haufenweise klebriges bier auf meinem stack (weil stelle das bier da drauf, und die frau sängerin rennt ab und zu mal dagegen...), und dass man öfters mal schiffen muss. und wenn man nen ganzen abend zocken muss, dann hat man ein problem...
     
  7. herbieschnerbie

    herbieschnerbie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #7
    Dir tun öfters die Flossen weh? Dann hast du ein Problem...
     
  8. wartemal

    wartemal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #8
    nuja, kondition halt. hab nimmer die zeit täglich soviel zu tun dass ich 5h komplett schmerzfrei durchzocken kann..bzw. sowas nich 2 tage hintereinander.
     
  9. John-Locke

    John-Locke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #9
    ich denke man sollte vor nem Gig keine alzu schwere kost zu sich nehmen...wer erst lecker Eisbein oder ähnliches isst und dann noch vernünftig jammen will oder wie auch immer auf der Bühne rumhüpfen wird denk ich schnell ein Problem kriegen...ist zumindest bei mir so kann auch vor der Probe nichts Schweres essen:p
     
  10. tigereye

    tigereye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #10
    .... hm ...

    die Frage nach einer Diät, die das Bewußtsein eines Bassisten erweitert, ist so alt wie die Lehre von der Diätetik ...
    In früheren Jahrhunderten wurden Bassisten vor Auftritten mit Wackersteinen gefüttert, um einen massiven Ton hin zu bekommen, mit Mutterboden vollgstopft, um einen erdigen Ton zu garantieren oder mußten jede Menge maximal torfige single malt Whiskey trinken, um tiefe grollige Bässe zu garantieren. (Meinstens waren das dann aber Rülpser)
    Mit dem Zeitalter der Elektronik ist das alles etwas langweiliger. aber für uns Bassisten insgesamt gesünder (mit Ausnahme des Single Malt Whiskey - Dopings) geworden. Jetzt erzeugen wir jeder Sound mit einem Dreh am Amp oder am Poti und der entsprechenden Spielweise ........................... soweit die Theorie.

    Ich finde es okay, wenn Bier und andere Alkoholica bei Proben und Gigs tabu sind, solange der Bass am body hängt oder hängen wird. (Ich bin ebenfalls bekennender Biertrinker, dieses Grundnahrungsmittel gehört so selbstverständlich zum Speiseplan wie singl malt Whiskys.)
    Ebenso ist es sinnvoll, sich vor einem Gig nicht irgendeinen ernährungstechnisch fragwürdiges Zeugs anzutun, das wie Schnellbinderbeton im Magen liegt, Flatulenz begingt und die Darmflora zu einer nicht beherrschbaren Methanproduktion anregt.

    Leistungssportler nehmen vor ihren Wettkämpfen leichtverdauliche, kohlehydratereiche Nahrung zu sich, die sie auch während des Wettkampfes aufschließen und verwerten können. Dazu trinken sie wie ein Loch ........ einfaches Mineralwasser, wer dran glaubt, tut auch noch eine Brausetablette mit Mineralien rein (ein gesunder Mensch hat genügend Reserven).

    Alles andere in diesem thread (was bisher geschrieben ist und noch kommt) hat den Status von " du bist, was du ißt....". Die Grenze zur Esoterik, Fanatismus und Glaubenskriegen ist fließend. Der gesunde Menschenverstand sollte vorne an stehen, und Ausnahmen werden immer wieder die Regel bestätigen ........ was schmeckt und auf Dauer gut tut ist okay ...

    ... besser eine Cheeseburger im Magen als mit knurrendem Magen proben .........
     
  11. affenmann

    affenmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #11
    ist wie im tierreich

    wenn sich ein löwe total vollgefressen hat, wird er sich nicht mehr bewegen als irgendwie nötig, wenn ich also bei den proben oder wärend des gigs den magen gestrichen voll habe, wird die müdigkeit nicht weit sein.

    naja total ausgehungert halte ich auch nicht für so doll, irgendwo muss die energie ja herkommen, vielleicht was leichtes ne stunde vorher oder so

    das mit entschlackungstherapie und so halte ich für unsinn, würde sowas meinen körper wirklich wieder dermaßen auf fordermann bringen, so würde ich mich nur noch "entschlackend" ernähren

    ich bin im übrigen pro-bier bei den proben, bei gigs lieber nicht, hatte mal 3 flaschen vor einem getrunken, also noch relativ moderat aber ich habs mir angehört
     
  12. zypsilon

    zypsilon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #12
    Ist vielleicht etwas Instrumentenspezifisch, aber ich würde sehr vom Kaffegenuss oder sonstigen aufpuschenden Nahrungen abraten. Ich spiele Geige, und einmal nach einer Tasse Kaffe merkte ich, dass mein Bogenarm viel mehr zitterte als sonst.
     
  13. Euphemismus

    Euphemismus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #13
    Rülpser auf der Aufnahme?

    Aber Spaß beiseite: Ich finde Bier bei Proben nicht schlimm... Wenn es nicht mehr als eines ist. Letzte Probe hatte ich davor Lasagne, also Magen voll - ging prima mit rocken - dazu ein Becks. Ging auch prima, also nochmal eins. und mitten im vorletzten Song hats mich auf einmal gebügelt und man konnt nimmer sauber arbeiten. Fazit: Alkohol + Musik = kann böse enden.
    Bei Gigs ähnlich. Wer mal z.B. den Herrn Leone von Gotthard gesehen hat, wie er versuchte besoffen mit einer Bierflasche auf seiner Paula zu sliden - das Ganze vor ca. 1000 Leuten - und dabei die Hälfte über die Klapfe schüttet, der weiß, dass das nicht OK ist.
    Ich halt es mit dem Essen sonst wie bei Wettkämpfen: Essen was nicht belastet! Denn Bass spielen ist nunmal auch Arbeit und anstrengend. So :)
     
  14. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 11.11.07   #14
    Ich dachte ich hätte dort etwas eingemassen konstruktives geschreiben, egal, Ihr könnt das selber nachlesen und beurteilen, ich schreib das nicht nochmal:
    https://www.musiker-board.de/vb/plauderecke/241632-ernaehrung.html#post2621099

    Zum Thema Alkohol schließe ich mich auch den abstinenten Meinugen an.
    Auch ich trinke gerne Bier - aber erst nach der Probe.
    Vor Auftritten maximal ein kleines Bier, wenn die Wartezeit bei einem Gig mit mehreren Gruppen länger ist.
    Ich hatte einmal eine Band die währen der Proben angefangen hat zu trinken.
    Da kam absolut nichts heraus und die Leute spielen zum Glück auch nicht mehr zusammen.

    Wenn ich vor dem Auftritt noch ein kleines Essen bekommen, dann bin ich eigentlich ganz glücklich.
    Hungrig ist in keiner Arbeits/Leitungs/Sport- oder sonstwas Situation günstig.
    Richtig ernst nehme ich des Thema dann, wenn ich nicht nur ein Instrument spiele sondern auch singe.
    Singen natürlich nicht mit vollem Magen und vorher keine Gertränke mit Kohlensäure, möglichst nur Wasser.
    Im einem guten Chor ist so etwas sowieso tabu und auch ein vernüftiger Sänger rüpst nicht zwischen den Leidern sein vorher getrunkenes Bier ins Mikro.
    Außer es passt zum Musikstil - so was soll es ja geben. :D
     
  15. jonesy-TA

    jonesy-TA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.07   #15
    Ich finde den Thread insgesamt ziemlich sinnfrei....auch wenn die meisten ihre Antworten durchaus ernst meinen...

    Auf die gute Ernährung an sich geht hier fast niemand ein (außer auf die generelle Frage, ob man vorm Spielen was essen sollte oder nicht - das hat aber erst mal nichts mit der Frage guter Ernährung zu tun)

    Die ganzen"Alkohol oder nicht?"-Posts sind dann eher auch keine Frage guter Ernährung....klar spiele ich nicht so sauber wenn ich voll bin...

    ..meine Meinung
     
  16. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.07   #16
    Das ist nicht infernalisch - das ist pippifax :o

    Aber dieses abgehobene Gefühl kenne ich auch aus dem Heilfasten. Man ist irgendwann so voll mit Endorphinen, das man glaubt der größte zu sein ;)

    Heilfasten ist aber 2 Wochen NICHTS essen - nur trinken und alle zwei Tage "abführen"
    und das empfinde ich jetzt auch nicht unbedingt "infernalisch" -> aber danach bekomme
    ich immer den obersten Hemdknopf zu :D
     
  17. Driver 8

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    Erstellt: 12.11.07   #17
    Warum ich darauf vielleicht nicht so eingegangen bin? Ganz einfach, weil ich diesen ganze "Besser essen"-Kram nicht mehr hören kann. Sorry, aber dieses Gesülz von gesunder und ungesunder Ernährung und Ernährungswissenschaften geht mir echt auf die Nerven wie sonst nur was. Wenn man nicht grade nur von Fast-Food und Fertiggerichten lebt, sondern ausgeglichen und abwechslungsreich, weder zu viel noch zu wenig isst und halt auch Obst, Gemüse und Salate zu sich nimmt, dann reicht das meiner Meinung nach völlig aus. Ob ich jetzt viele Balaststoffe oder viel Eisen habe bzw. brauche oder ob das jetzt meinen Cholesterinpegel hebt oder senkt ist dabei für mich völlig unerheblich. Das ganze Krakel das man heutzutage um Ernährung macht lässt sich durch eine einfache und ausgewogene Ernährung wunderbar umgehen.
    Was die jetzt allerdings genau mit Bassspielen zu tun hat, frage ich mich schon. Es hilft einem halt insofern, dass wenn man sich gut ernährt, man sich hoffentlich auch gut fühlt und das hat dann auch einen indirekten Einfluss auf die musikalische Tätigkeit. Trotzdem, nur weil man ausgiebig frühstückt, Mittags mal auf das Schnitzel zu Gunsten eines Salates verzichtet (oder es zumindest darum ergänzt) und Abends vor der Probe ein Omega3-Brot mit Lätta und Gurken aus dem heimischen Garten isst, kann man auch nicht plötzlich grooviger spielen.
    Hier gilt es einfach, das ganze in vernünftigen Bahnen zu betreiben. Man braucht keine extra Bassistenernährung, nur eine gute Allgemeinernährung (und selbst ohne die haben es einige geschafft großartige Musiker zu werden) mit der man sich wohl fühlt. Wenn man auf Fleisch oder Süßes verzichtet zwanghaft, weil man meint, dadurch besser spielen zu können, wird man langfristig eher das Gegenteil erreichen, nämlich Frustration und schlechte Stimmung, was beides dem Musizieren nicht zuträglich ist.
    So, ich hoffe, das war jetzt genug zum Thema gesunde Ernährung. Keinen Angst, jonsey, das sollte jetzt nicht gegen Dich gehen, aber wie gesagt, das Thema gesunde Ernährung halte ich einfach für überbewertet, erst recht in diesem hier angesprochenen Kontext. Wieso ich das so sehe, habe ich ja gerade erläutert.

    Also Jungs, nicht's für ungut. ;)

    Gruß,
    Carsten.
     
  18. kaffeetrinker

    kaffeetrinker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.07   #18
    Denke, etwas Einfluss hat die unmittelbare Ernährung kurz vorm Gig...mit Hunger bringt man nicht so viel Leistung find ich.
    Allerdings vllt wichtiger ist die Frage nach Flüssignahrung: So ne Stunde vorher mit Koffein eindecken (bin da einiges standardmäßig gewohnt, darf als omehr sein^^) fürs Wachsein und Konzentration, dann kurz vorher ein Bier, für die nötige Gelassenheit und halt während des Auftritts Cola und Bier (nicht gemischt!!!^^) und läuft ;)
     
  19. jonesy-TA

    jonesy-TA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.07   #19
    @Driver8

    Ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei...ich seh das genau wie du....genau deshalb find ich den thread ja so...."sinnfrei"...Ich glaube nicht, das die richtige, ausgewogene, ökologisch verträgliche und gesunde Ernährung einen besseren Basser aus mir macht.

    das ist genauso, als wenn ich frage, ob warme bekleidung im Winter beim Bassspielen hilft? - klar, ohne Erkältung auf der Bühne zu stehn ist nie verkehrt...
     
  20. BrEmSnIx

    BrEmSnIx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.07   #20
    also ganz persönlich vorm bass spielen mach ich mir keinen kopf weil das körperlich nicht so absolut auslaugend wie z.B. handballspielen (ich spiel selber im verein handball)
    selbst als torhüter braucht man da viel energie und muss immer wach bleiben
    ich geh vor dem training hin und mach mir magnesium in mein wasser (für die muskeln)
    und während/kurz vor eines spiels gibts zu dem noch nen redbull und/oder nen teil von ner koffein tablette zum wachbleiben

    aber ums mal klar zu sagen viel verändert man nicht am bass spiel wenn man nun vorher nen stück baguette oder 2 scheiben pumpernickel ist o.ä.
    wobei das bei andere sachen (handball o.ä.) sehr viel ausmacht
     
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