Headrush Flex Prime oder doch lieber den Valeton GP200

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Schmierle

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Hallo in die Runde,

Ich habe mir überlegt, dass ich mir gerne eines der beiden Teile zulegen würde. Bin eher der Hobbygitarrist, Stilrichtung eher Rock und Metal.

Jetzt hab ich mich mal etwas belesen und bin mir nicht ganz sicher, welches Teil denn da die bessere Wahl wäre.

Einsatzgebiet wäre hauptsächlich zum daheim üben und ab und an mit Freunden jammen.
NAM können beide, der GP200 5 Verstärker und 5 Pedale gleichzeitig und der Flex meines wissens unbegrenzt. Korrektur gerne falls ich da was falsch verstanden habe.
Aber nutzt man diese Möglichkeiten so ausschweifend, wenn man sich einen Sound bastelt ? Oder sind da je 5 auf einmal nicht eh genug ? Zumal ich, wie gesagt, nicht vorhabe, auf Tournee zu gehen.
Der Preis spricht natürlich für den Valeton.

Mich würden eure Meinungen hierzu wirklich interessieren.

Mit freundlichen Grüssen in die Runde und DANKE für eure Hilfe. Bin da noch nicht do der Crack im Modeling.
 

Headrush Flex Prime!

Habe ich seit Samstag, Touchscreen und die direkte Anbindung an Tone3000 allein sind schon den Mehrpreis wert. Das Flex Prime unterstützt zudem NAM A2 nativ während das GP in ein eigenes Format konvertiert. Zudem benötigt man für das Headrush keine eigene App für den Computer da das Gerät WiFi unterstützt und man sich direkt mit dem Gerät verbinden kann. Hier sollte man nicht auf den Preis achten!
 
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Ich kenne das Headrush nicht, habe das Valeton GP-150 zu Hause und das GP-50 hatte ich für kurze Zeit.

Ich glaube, du machst weder mit dem einen, noch mit dem anderen was falsch.

Die Valetons (vorallem die größeren) lassen sich auch ohne Touch Screen super einfach am Gerät bedienen. Sonst auch per Handy oder über den PC.
Die Anbindung an Tone3000 wäre mir keine 10€ Wert. Die meisten Profile konnten mich bei Tone3000 nicht überzeugen (wobei sie meist besser sind als die Valeton internen Amp und Cab Sims). Und aus meiner Sicht spielt man sich ein paar Mal damit, und wenn man seine Amps gefunden hat, wird es uninteressant.

Ob NAM native läuft oder nicht, ist aus meiner Sicht (wenn es um den Heimgebeauch geht) auch nahezu zu vernachlässigen. Die Qualität der NAM Profile ist sehr entscheidend.
Hier im Board kannst du dir sehr gute NAM Profile holen!

Was aus meiner Sicht gegen das Valeton spricht, sind die mitgelieferten Amp/Cab Sims. Die konnten mich nicht überzeugen. Aber wenn man sowieso NAM will, dann ist das egal.
 

Ich habe selber Quad cortex, ampero2 stomp, gp5 und hatte vorher auch Tonex, sowie HXStomp.

Ich weiß nicht wie weit das GP5 mit dem gp150 vergleichbar ist, aber unter nutzung von NAM A1 profilen hat das ampero2 die Nase vorne dran, man merkt einfach, einen Unterschied, das GP5 klingt flacher.

Daher würde ich basierend darauf eher dazu raten den Aufpreis fürs Flex
zu Zahlen, oder auch mal einen Blick aufs Ampero2 (bzw. stomp) zu werfen.

und der Flex meines wissens unbegrenzt
Ich denke auch hier ist die Rechenleistung begrenzt, sogar das Quad cortex lässt sich auf maximale Auslastung ausreizen … in der Praxis allerdings nicht relevant, wir hatten zeitweise 2 Gitarren plus Gesang drüber laufen 😉
 
Was aus meiner Sicht gegen das Valeton spricht, sind die mitgelieferten Amp/Cab Sims. Die konnten mich nicht überzeugen. Aber wenn man sowieso NAM will, dann ist das egal.
Ich finde die Valeton-eigenen Simulationen eigentlich recht gut. Aber wenn man mit NAM mehr als nur ein bisschen experimentieren will, ist das GP-200 aus meiner Sicht nicht zu empfehlen. Hauptgrund ist für mich weniger der Qualitätsverlust durch die Konvertierung des NAM2-Formats, sondern die Tatsache, dass nur jeweils 5 Speicherplätze im Verzerrer- und Amp-Slot vorgesehen sind (sowie 20 IR-Profile). Wenn man viele NAM-Profile herunterladen und vergleichen will, ist das nicht praxistauglich. Für jemand, der NAM nur als nette Zugabe sieht, ist das GP-200 aber völlig ausreichend.
 
Bei beiden Geräte ist neben dem Preisunterschied, fast schon Äpfel und Birnen vergleichen (in meiner Welt).

Unterschiede:
- 487€ VS 283€
- Headrush: volle NAM A2 Profiles möglich / Valeton nur NAM A1 (bzw. A2 komprimiert und das hört man deutlich)
- Headrush: Amp-Cloning möglich / Valeton: kein Cloning
- Headrush: Riesige Usercloud mit Sounds + Tone3000 Bibliothek / Valeton: nix
- Headrush: keine XLR Outs / Valeton: XLR Outs vorhanden
- Headrush: risieger Speicher für Presets + bis zu 14 Effekt/CabSim/AmpSim Blöcke / Valeton: weniger SIMs/Effekte und Slots für Presets zeitgleich (wegen kleinerem DSP)
- Headrush und Valeton: beide MIDI fähig
- Valeton: mehr frei belegbare Footswitches am Gerät

Also die 200€ Aufpreis machen durchaus Sinn, weil man mit dem Headrush unterm Strich das leistungsstärkere Gerät bekommt und man mit der vollen NAM A2 Anbindung natürlich auf Sounds zugreifen kann, die das Valeton einfach nicht hinbekommt.
Dazu bekommt man bei Headrush mit Practice Tool, Metronom, Drum-Tool und und und noch jede Menge Mehrwert vor allem für das Üben zu Hause.

Und sollte es noch irgendwann ein NAM A3 geben oder was auch immer, dann wird Headrush da sicher auch nachrüsten per Firmware Update (wenn nicht bereits Nachfolger Modelle der aktuellen Prime Serie auf dem Markt sind).

Unterm Strich muss der TE aber selbst entscheiden, ob das deutlich "erwachsenere" Gerät was auch deutlich mehr Funktionalität bietet den Aufpreis wert ist oder nicht.
Meines Erachtens in der Preisrange von 300-500€ ist das Headrush Flex Prime derzeit eigentlich fast unschlagbar ...
 
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Ich nutze im Proberaum das Headrush Prime und zuhause das Valeton GP 200. Habe mir auf letzteres NAM hier aus dem Board gezogen und es klingt sehr gut in meinen Ohren.

Das Headrush hat natürlich viel mehr Features "und auf dem Papier" auch hochauflösendere Profiles in Form von NAM A2. Dafür lassen sich die Headrush Geräte meiner Meinung nach allerdings, gerade für Anfänger, deutlich schwiergier bedienen als ein GP 200. Und für "Modelling-Anfänger-Ohren" sind beide zu nah beieinander, als dass es MIR den Aufpreis und die komplexe Bedienung des Headrush wert wäre. (Ich rede allerdings auch vom prime und weiß nicht, ob das Flex Prime leichter zu bedienen ist)
 
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Die Bedienung ist die gleiche ... aber wo ist die bei Prime (nutze ich auch) und Flex Prime schwierig?!? Das Touchdisplay ist doch mehr als nur intuitiv. Alles kann man per Drag and Drop verschieben wie man will und in die Untermenüs der einzelnen Blöcke kommt man per Doppeltippen auf das jeweilige Icon. Und zusätzlich gibt es ja auch noch die Möglichkeit, dass Headrush per Computer (Browser)zu bedienen. Aber das ist wohl alles persönlicher Geschmack ;-)
 
...sondern die Tatsache, dass nur jeweils 5 Speicherplätze im Verzerrer- und Amp-Slot vorgesehen sind (sowie 20 IR-Profile).
Wenn das ein limitierender Faktor wäre, dann vielleicht zum GP-150/180 greifen. Das hat mehr Speicherplätze zur Verfügung (Edit: 50 100 Snaptones + 20 NAM + 20 IR).

- Headrush: volle NAM A2 Profiles möglich / Valeton nur NAM A1 (bzw. A2 komprimiert und das hört man deutlich)
Wenn es für den TE eine Alternative sein könnte, das Valeton GP150/180 unterstützt lt. Thomann* native A2 Lite.

- Headrush: Riesige Usercloud mit Sounds + Tone3000 Bibliothek / Valeton: nix
Beim Valeton lädt man sich die Tone300 Files (oder andere) auf den Rechner und dann aufs Gerät. Wenn man das nicht regelmäßig nutzt ist das imho kein großes Ding.

Dazu bekommt man bei Headrush mit Practice Tool, Metronom, Drum-Tool
Practice Tool sagt mir nix, Edit: Metronom + Drum-Tool hat das Valeton auch (und ich denke, dass kann man auch so einstellen, dass es als Metronom arbeitet).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Beim Valeton lädt man sich die Tone300 Files (oder andere) auf den Rechner und dann aufs Gerät. Wenn man das nicht regelmäßig nutzt ist das imho kein großes Ding.

Ich hatte das GP5, das konnte auch NAM. Das war allerdings ein einziges Gefrickel die NAM-Files zu importieren, besonders wenn man noch ImpulseResponses hinzufügen wollte. Es ist überhaupt kein Vergleich zum Headrush, auf dem man direkt auf die Tone3000-Homepage zugreifen und die NAM-Files ohne Umwege herunterladen kann.

Practice Tool sagt mir nix, Drum-Tool hat das Valeton auch (und ich denke, dass kann man auch so einstellen, dass es als Metronom arbeitet).
Das Practice Tool ist eine reduzierte Variante von Anytune, mit der man Songausschnitte auswählen, loopen und mit Pitchkorrektur verlangsamt zum Üben abspielen kann.


Das Headrush kann mehr, kostet dafür auch mehr, aber wenn es dem TE nicht so sehr auf den Preis sondern auf Flexibilität ankommt ist das Headrush einfach das bessere Gerät.

Hier gibt es noch eine Übersicht über u.a. NAM-Kompatible Pedals.
 
  • #11
Das war allerdings ein einziges Gefrickel die NAM-Files zu importieren, besonders wenn man noch ImpulseResponses hinzufügen wollte.
Gefrickel? NAM Files auf Festplatte -> In Valeton Software bei Snaptones importieren wählen -> NAM Files auswählen (Mehrfachauswahl ist möglich, ich glaube bis zu 10 auf einmal) -> Zielplatz im Valeton auswählen -> fertig.
Bei den IRs ist es genau gleich...

Natürlich wärs schön, wenn das direkt ginge. Wenn man das nicht täglich braucht, sollte das nicht das entscheidende Kriterium sein. Kompliziert bzw. Gefrickel ist was anderes...
 
  • #12
Das was @rock4life81 in #6 geschrieben hat. Eine komplizierte Bedienung sehe ich bei Headrush ganz und gar nicht. Ich besitze selber das Prime und einfacher geht es eigentlich gar nicht.

Unterm Strich erhält man bei Headrush eine Menge "drumherum" für's Geld und wer gerne mal daheim für sich übt, bekommt eine Menge geboten!
 
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  • #13
@Rookie77 genau das sage ich ja auch … einfacher als Headrush geht es nicht, wenn man von der Bedienung direkt am Gerät spricht. Intuitiv hoch zehn!!! (Vlt hab ich mich vorher missverständlich ausgedrückt!)

Die Sängerin aus meiner Countryband wollte auch unbedingt was mit einfachen aber guten Gesangseffekten plus zum zu Hause üben was für ihre E- und A-Gitarre. Sie hat mein Prime gesehen, sich die Oberfläche und Möglichkeiten kurz erklären lassen und sich Tags drauf das gleiche bestellt. Mittlerweile erstellt sie alleine Patches für Gitarre&Gesang und ist eigentlich technisch begabt gleich null. Auch ihr Feedback: das Teil ist einfacher zu bedienen als mein Smartphone!
 
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  • #14
Unterm Strich erhält man bei Headrush eine Menge "drumherum" für's Geld und wer gerne mal daheim für sich übt, bekommt eine Menge geboten!
Jepp, aber wenn es nur für Daheim ist, um Sound zu haben, dann reicht der GP 200 völlig.
Und für "Modelling-Anfänger-Ohren" sind beide zu nah beieinander, als dass es MIR den Aufpreis
sehe ich genauso, weil, irgendein Amp wird schon dabei sein (um es spitz zu formulieren, sind sicher mehr), womit man sich wohlfühlt. Und, braucht man das Capture wirklich? Macht man sich die Mühe, nur um zuhause vernünftig zu klingen?
Es gibt einen Thread zum GP 200, kann man mal reinlesen. Der hat auch XLR, finde ich persönlich schon wichtig. Gut ist auch, dass schon 8 Taster an Bord sind.

Aber hey, wenn Geld keine Rolle spielt, NAM eine übergeordnete Rolle spielt, man capturen will, noch mehr Amps haben will, dann klar den Headrush. Touchdisplay ist schon geil, kein XLR weniger.
 
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  • #15
Ich für meinen Teil nutze daheim den Looper, das Practice Tool und auch den wirklich guten Drumcomputer (keine Ahnung, wie ich das Teil nennen soll) für allerlei Zwecke. Das Flex Prime hat dieselben Features integriert.

Genau das hat der TE ja vor. Und bevor man nur vor sich hindudelt sind mit Looper und Drums schnell ein paar Ideen oder eigene Backingtracks eingespielt.
 
  • Ersteller
  • #16
Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für eure Rückmeldungen 🙏🙏🤘🤘
Ich hatte mir das so vorgestellt mit dem Teil, dass ich mir auf eine Bank Musikstil A mit nem Clean-, nem Lead- und nem Rhythmus-Sound belege. Auf die nächste dann Stil B usw. Dazu will ich am besten was fertiges draufladen und los legen.
Wieviel Zeit man für sowas benötigt mit den Sounds hab ich keine Ahnung. Und wieviel ich von was nutze, würde sich bestimmt mit der Zeit zeigen. Ich will die Sounds ja nicht komplett überladen.
 
  • #17
@Schmierle

Für mich hat es bei keinem Modeller/Profiler/Capture-Player funktioniert, einfach etwas fertiges (fertige Sounds) draufzuladen. Immer musste ich etwas anpassen. Am besten war der Sound, wenn ich alles selbst erstellt habe.

Zur Geräteauswahl ... ich würde sogar noch mehr Geld investieren und gleich auf das Headrush Prime Core gehen. Grund ... die Anzahl der Ein- und Ausgänge, mehr Fußschalter als das Flex.
 
  • #18
5 Pedale gleichzeitig
Eine Zwischenfrage: was verstehst du hier unter "gleichzeitig"?
Nur zur Sicherheit, weil aus deinem Startbeitrag nicht so recht hervorgeht, wie dein Wissenstand ist: ein NAM-Profil ist ein Modell für einen Verstärker oder ein (Verzerrer-)Pedal. Du kannst es im Valeton im entsprechenden Slot nutzen, um die voreingestellten Verzerrer / Amps zu ersetzen. Du kannst nicht 5 "gleichzeitig" nutzen, sondern du hast nur jeweils 5 Speicherplätze für zusätzliche NAM-Modelle.
 
  • Ersteller
  • #19
Zur Geräteauswahl ... ich würde sogar noch mehr Geld investieren und gleich auf das Headrush Prime Core gehen. Grund ... die Anzahl der Ein- und Ausgänge, mehr Fußschalter als das Flex.
Mehr Geld als das Flex Prime ist decinitiv nicht drin. Rechtfertigt zumindest für mich und mein Einsatzgebiet den Preis nicht.

Und Danke für den Hinweis, das mit den 5 war unglücklich ausgedrückt. Das mit den Profilen ist mir bekannt 🙏
 
  • #20
Und bevor man nur vor sich hindudelt sind mit Looper und Drums schnell ein paar Ideen oder eigene Backingtracks eingespielt.
Das kann auch das Valeton...

Ich hatte mir das so vorgestellt mit dem Teil, dass ich mir auf eine Bank Musikstil A mit nem Clean-, nem Lead- und nem Rhythmus-Sound belege. Auf die nächste dann Stil B usw. Dazu will ich am besten was fertiges draufladen und los legen.
Wieviel Zeit man für sowas benötigt mit den Sounds hab ich keine Ahnung.
Grundsätzlich ist es so, auch mit den genannten Geräten wirst du keine Fixfertigen Sounds draufladen und es passt.
Als Basis ja, aber ein paar Feineinstellungen sind immer nötig.

Wie schnell das geht?
Durch die vielen Möglichkeiten anfangs etwas länger, dann aber ähnlich lang wie mit einem "normalen" Amp plus Pedale.
Wenn mans nicht übertreibt und ein bisschen weiß was man tut 5-10 Minuten.
 
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