Herrnsdorf Tenor - Facelift

von Gast 2197, 18.01.17.

  1. Gast 2197

    Gast 2197 Inaktiver Benutzer

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    Erstellt: 18.01.17   #1
    Der alte Herrnsdorf Tenor welchen ich gerade auch hier zeigte war nun fällig. Wenig gespielt und sehr sauber störte mich eigentlich eher der Lack... und etwas die Form... :rolleyes:

    Nun erlaubte ich mir bei so einer Flöte auch mal wieder etwas zu spielen. Die doppelten Schnitte in Kopf und Fuss stemmte ich aus und schliff ein wenig bis alles schön rund war, auch am Labium wurde der Ring weicher und der Schnabel abgerundet. Ebenfalls wurde der Trichter abgerundet.

    h01.jpg

    h02.jpg

    Den Hebel habe ich mir auch vorgenommen und alle Ecken abgerundet und geschliffen...

    h05.jpg

    h06.jpg

    Hier steht sie, zusammen mit dem alten Herwiga Tenor in Ahorn, die ergänzen sich auch klanglich gut :m_flute:

    h08.jpg

    Vor dem Abschleifen wog der Tenor 420g, nachher 410g... Nicht viel passiert, oder :gruebel: :D
     

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  2. diatoner

    diatoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.17   #2
    Gefällt mir außerordentlich. Ich hätte auch so um die 20 häßlich Flöten, ist mir aber zu staubig, wg. Allergie.
    Weiter so.
    freundlicher Gruß
     
  3. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.17   #3
    eine 1 euro münze wiegt 7,5 gr, da sind 10 gr. doch beachtlich. die flöte hat optisch m.e. sehr gewonnen, auch die einstechungen kommen "weicher" und eleganter rüber.

    bekam sie ein neues polster und eine klappenpolitur?

    es bleibt erstaunlich, was man aus den alten ladies herausholen kann.
     
  4. danielaKay

    danielaKay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.17   #4
    Ich finde, sie hat echt gewonnen :-)

    Ich mag ja dieses Lackierte, aber Labium und Doppellöchern in Holzfarben gar nicht leiden, insofern trifft diese Überarbeitung genau meinen Geschmack
     
  5. finsaph

    finsaph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.17   #5
    Die ist wunderschön....
     
  6. Gast 2197

    Gast 2197 Threadersteller Inaktiver Benutzer

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    Erstellt: 22.01.17   #6
    :rolleyes: wer weis, was da noch für ungehobene Schätzchen drin stecken... :D

    Die doch schon recht plumpe Form dieser Flöte hatte mich ja schon länger gereizt, Masse ist ja genügend da zum formen :D nur mit den Doppelringen hatte ich noch keine Idee bis vor kurzem. Aber so gefällt es mir und das plumpe ist auch jetzt verschwunden. Klanglich gefällt sie mir nämlich wirklich gut.

    Herrnsdorf war übrigens zuerst nur Händler und bezog seine Blockflöten vor dem Krieg aus der Werkstatt Jahn, Inhaber war ab 1930 Werner Uebel, welcher nach dem Krieg selbst begann Blockflöten zu bauen. Die von mir umgestaltete ist ein von Uebel gebautes Modell. Der Bass den @Barbara27 hier gezeigt hat gehört auch dazu, nur hat da die VEB schon zugeschlagen gehabt und den Betrieb verstaatlicht. Irgendwann ab da wurden dann die Modelle mit Bb gemarkt. Man trifft sie immer wieder mal in der Bucht, teilweise recht günstig. Das ist die selbe wie meine, nur mit Bb:

    [​IMG]

    http://www.ebay.de/itm/Tenorblockfl...370736?hash=item48978ee930:g:oxIAAOSw5cNYeo8D

    Ein Bass für gutes Geld steht auch gerade noch in der Bucht:

    [​IMG]

    http://www.ebay.de/itm/112272792472?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK:MEBIDX:IT

    Im Blockflötenmuseum kann man sich auch recht gut einen Überblick über alte und neue Herrnsdorf Blockflöten verschaffen.
    Eine Sopran dieser Art habe ich auch, nur mit Grenadillkopf.
     
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