Hilfe bei Gedichtanalyse (Deutsch)

von sgler, 07.11.04.

  1. sgler

    sgler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.04   #1
    Gibt es hier irgendjemanden der sich mit Gedichtanalyse auskennt.
    Ich brauche Versmaß. Metrum und Reimschemata von einem Gedicht.

    ICh will deshalb erst fragen ob es jemanden gibt der sowas kann, damit ichs nicht umsonst reinschreibe. Also, wenn sich keiner meldet schreib ichs nicht rein,wenn ja schreib ichs schnell rein. Material was ein Alexandriner oder so ist hab ich auch, kann ich auch schnell reinschreiben.

    Gibts es jmdn. der sowas schnell machen könnte, wenn ja schreib ichs schnell rein.Danke schonmal im Vorraus.

    Edit: Stoff: 10. Klasse Gym.
     
  2. sgler

    sgler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.04   #2
    mom ich schreibs schnell rein
     
  3. sgler

    sgler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.04   #3
    Das Gedicht:

    ENDE EINES SOMMERS

    We möchte leben ohne den Trost der Bäume!

    Wie gut, dass sie am sterben Teilhaben!
    Die Pfirsiche sind geerntet, die Pflaumen färben sich,
    während unter dem Brückenbogen die Zeit rauscht.

    Dem Vogelzug vertraue ich meine Verzweiflung an.
    Er misst seinen Teil von Ewigkeit gelassen ab.
    Seine Strecken
    werden sichtbar im Blattwerk als dunkler Zwang,
    die Bewegung der Flügel färbt die Früchte.

    Es heiß Geduld haben.
    Bald wird die Vogelschrift entsiegelt,
    unter der Zunge ist der Pfennig zu schmecken.


    Ich brauche Reimschemata, Versmaß.
    Metrum glaube ich sind Trochäus und Anapäst, bin mir aber nicht sicher, Versmaß finde ich auch keines, bis jetzt denke ich an einen freien Rhythmus.

    Wenn du Material brauchst über Reihenfolge von Alexandriner, Hexameter etc...Einfach posten.

    Tausend dank im vorraus.
     
  4. Henk

    Henk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.04   #4
    Mh, mit Günter Eich konnte ich noch nie so viel anfangen... Außerdem muss ich dich enttäuschen, hier gibt es kein Metrum und keinen Reim. Klar kann man hie rmal ein Trochäus oder ein Anapäst entdecken, doch ebenso Jamben und Amphybrachen. Also: freier Rhytmus. Das heißt für dich: Du kannst dich erstmal voll auf den Inhalt konzentrieren. Wenn das wenig hilft: googeln.
    Eine Analyse schreib ich jetzt hier nicht rein, aber bei konkreten Fragen: frag!
     
  5. sgler

    sgler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.04   #5
    analyse und deutung wär freilich zu viel gewesen.

    ich habe schon einen freien rhythmus vermutet und gereimt hat sich auch nichts. ich war mir nur nicht sicher. wir schreiben am donnerstag schulaufgabe und dass ist der erste gedichtvergleich.

    wir sollen es mit ALLES IST EITEL von GRYPHIUS vergleichen. der gryphius ging recht schön zum analysieren, aber das hier eben nicht. trotzdem vielen dank. hast mich ja in meiner vermutung bestätigt.

    Muchas Gracias
     
  6. Henk

    Henk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.04   #6
    Naja gut, da kannst du aus dem Vergänglichkeitsmotiv in beiden Gedichten doch ne Menge rausholen (Pfennig unter der Zunge, z.B.)
    Viel Erfolg