Hilfe bei Mikrofonauswahl ( Großmembran ) ...

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Arusa
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Hey an alle -

ich bin momentan auf der Suche nach einem Großmembranmikrofon zum Aufnehmen ( ausschließlich Vocals ) & dabei bin ich auf einige Modelle gestoßen die mein Interesse geweckt haben. Aber es sind zu viele im gleichen Preisbereich, deswegen bin ich jetzt verwirrter als zuvor xD & hab mir gedacht, dass ich hier wenigstens Hilfe finde. Ich habe mich zu den einzelnen Modellen mehr oder weniger bereits informiert, aber einen direkten Vergleichen konnte ich nicht finden.
Außerdem wäre es vielleicht sinnvoll zu erwähnen, dass ich mich in Richtung Grunge/Post-Grunge/ Alternative bewege dh für mich wäre die Fülle ein wichtiges Stichwort. Meine bisherigen Aufnahmen waren immer sehr dünn & nicht wirklich druckvoll was man letztlich mit viel Nachbearbeiten richten müsste ( bzw ob es wirklich geht ist eine andere Frage )


Also es geht dabei um folgende Modelle:

1) the t.bone SC 450 - Bin ich selbst jetzt nicht so überzeugt - wird zwar viel gelobt besonders bei thomann selbst, aber es soll ja meistens ein Glückstreffer sein^^

2) SE Electronics SE 2000 - Die Firma an sich soll ziemlich gut sein & das Mikrofon wird auch ziemlich gelobt

3) MXL 990 - Kann ich absolut nichts zu sagen; hab mir einige Reviews dazu angeschaut, aber konnte hier im Forum nichts dazu finden :/

4) Audio Technica AT2020 - scheint ebenfalls wie Nr. 2 sehr solide im Bezug Qualität/Preis zu sein ...

Ich persönlich tendiere ja zu Nr. 2 oder 4 ... jetzt hab ich aber keine Ahnung & dachte ihr könnt mir was dazu sagen; selbst wenns nicht explezit um die einzelnen Mics geht, sondern um die Hersteller und/oder sonstige Erfahrungen. Ich bräuchte einfach eine "Entscheidungshilfe" -

Freu mich auf Antworten & danke schonmal im Voraus :)
 
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In dieser Preisklasse würde ich das AT 2020 nehmen, es ist zwar wie das MXL 990 kein echtes Großmembraner, aber recht tauglich für den Preis. Wenn Du etwas mehr investieren würdest, kann ich Dir das SE X1 oder das AT 2035 empfehlen. Hast Dü schon daran gedacht, wie und wo Du das Mikro anschließt?
 
Zuletzt bearbeitet:
In dieser Preisklasse würde ich das SE 2020 nehmen, es ist zwar wie das MXL 990 kein echtes Großmembraner, aber recht tauglich für den Preis. Wenn Du etwas mehr investieren würdest, kann ich Dir das SE X1 oder das AT 2035 empfehlen. Hast Dü schon daran gedacht, wie und wo Du das Mikro anschließt?
SE 2020 Zahlendreher, du meinst bestimmt das SE 2000 oder das AT2020?

Schließe mich artcore an, wobei ich eher dazu neige das Arusa ein wenig mehr Geld ausgeben sollte.
Da neige ich dann auch eher zum AT2035, hat keine Höhenüberzeichnung, und ist somit gut formbar im Mix, und die wichtigen Mitten beim Gesang kommen nicht zu kurz.

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Hey an alle -

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Außerdem wäre es vielleicht sinnvoll zu erwähnen, dass ich mich in Richtung Grunge/Post-Grunge/ Alternative bewege dh für mich wäre die Fülle ein wichtiges Stichwort. Meine bisherigen Aufnahmen waren immer sehr dünn & nicht wirklich druckvoll was man letztlich mit viel Nachbearbeiten richten müsste ( bzw ob es wirklich geht ist eine andere Frage )
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Ach ja, noch eine Frage:
Du schreibst Fülle wäre ein Stichwort, gibt denn Deine Stimme auch Fülle her (darunter verstehe ich, der wichtige Mittenbereich, Tiefmitten bis Mitten ist deutlich präsent)?
Ich frage deswegen, wenn das nämlich nicht so ist, muss man in einen andere Richtung gehen was Mikros betrifft.
 
Hast Dü schon daran gedacht, wie und wo Du das Mikro anschließt?

Ich will das Mikro über mein Line 6 UX2 laufen lassen - hat glücklicherweise eine Phantomspeisung deswegen denke ich sollte alles soweit klappen.
Oder denkt ihr dass dazu noch ein Preamp sinnvoll wäre?

Ach ja, noch eine Frage:
Du schreibst Fülle wäre ein Stichwort, gibt denn Deine Stimme auch Fülle her (darunter verstehe ich, der wichtige Mittenbereich, Tiefmitten bis Mitten ist deutlich präsent)?
Ich frage deswegen, wenn das nämlich nicht so ist, muss man in einen andere Richtung gehen was Mikros betrifft.

Ich bin eigentlich von der Stimmlage Bariton, daher denke ich dass es das geringere Problem sein sollte. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher mit einem Live - Mikrofon aufgenommen habe & ohne Popschutz ...


Also ich frage mich ob es auch wirklich ein gravierender/bemerkbarer Unterschied zwischen beispielsweise dem At2020 & dem X1 ist. Ich meine ich bewege mich im Amateurbereich & da kommt es mir nicht auf Nuancen an^^ lohnt sich da ein Aufpreis von 60€ ?
 
Der Aufpreis von 60 Euro bei Einsteigermikros ist auch nur eine Nuance. Nur mal als Beispiel, was ein Standard-Mikrofon in professionellen Tonstudios kostet:

 
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Ich bin eigentlich von der Stimmlage Bariton, daher denke ich dass es das geringere Problem sein sollte. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher mit einem Live - Mikrofon aufgenommen habe & ohne Popschutz ...


Also ich frage mich ob es auch wirklich ein gravierender/bemerkbarer Unterschied zwischen beispielsweise dem At2020 & dem X1 ist. Ich meine ich bewege mich im Amateurbereich & da kommt es mir nicht auf Nuancen an^^ lohnt sich da ein Aufpreis von 60€ ?
Bartion, ok Du solltest Tiefmitten haben ;-)
Denke daran, bei unter 100€ bist Du im niedrigsten Einsteigerbereich was Großmembraner-Mikros angeht.
Das AT2035 wie das SE X1 sind für um die 170€ auch noch im unteren Bereich.
Das AT2035 würde ich noch vor dem SE X1 präferieren, da es realtiv linear im gesamten Frequenzgang ist, d.h. Bearbeitungen wie EQ etc. ist da einfacher machbar. Das X1 ist im Hochtonverhalten deutlich präsenter, könnte bei Bariton passen, aber auch nicht (ggf. Probleme bei S-Lauten).

Wir empfehlen ja auch immer dann eine Auswahl der Mikro selbst zu testen, denn jeder hat ein anderes Empfinden zum Thema ist da ein gravierender Unterschied oder nicht.
Konkret, leihe oder kaufe bspw. das AT2020 und das AT2035, und teste zu Hause, schicke dann das zurück was Dir nicht gefällt bzw. das Teurere, wenn Dir der Unterschied zu gering ist.
Diese Vorgehensweise habe ich bei allen meine Mikros gemacht, und hilft wirklich nach der ersten Sondierung (wie hier im Forum)

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Ich will das Mikro über mein Line 6 UX2 laufen lassen - hat glücklicherweise eine Phantomspeisung deswegen denke ich sollte alles soweit klappen.
Oder denkt ihr dass dazu noch ein Preamp sinnvoll wäre?

Die Qualität der Preamps des Line 6 UX2 im vergleich zu einem Einsteigerpreamp kenne ich nciht.
Kann da nur mutmaßen, letztlich sind die Preamps im Line 6 eine "Draufgabe", und von eher niedrigen Qualität.
Du solltest einen soliden Einsteigerpreamp antesten, ob der Mehrwert lohnt.
Eine Empfehlung für Einsteigerpreamps kann ich leider nicht geben, da kenne ich mich in diesem Preissegment nicht aus.

Vielleicht kann ein Forumskollege einen Tipp abgeben.
 
Ich will das Mikro über mein Line 6 UX2 laufen lassen - hat glücklicherweise eine Phantomspeisung deswegen denke ich sollte alles soweit klappen.
Oder denkt ihr dass dazu noch ein Preamp sinnvoll wäre?
Würde ich einfach austesten, denn den PreAmp kannst du ja jederzeit nachkaufen.

Klaus
 

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