Hilfe Westerngitarre "Obertöne?"

von anot, 09.02.08.

  1. anot

    anot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #1
    Hi,

    habe mir als Ablösung für meine ca. 17 Jahre ~200DM Klampfe eine Westerngitarre (Furch) geleistet.

    Nach einigem "rumspielen" ist mir aufgefallen, dass beim Ausschwingen der h-Saite (D-Saite weniger) ein unpassender Oberton hörbar wird. Dabei handelt es sich um ein fis (3/5 fache frequenz vom h bzw. D ~ 740 Hz). Jetzt, wo ich drauf achte fällt es mir natürlich häufig auf.

    Muss man damit leben (lässt sich sowas nicht ganzlich vermeiden) - oder ist das ein Defekt/Konstruktionsfehler???

    Die Gitarre wurde bereits einmal getauscht, da die erste Gebrauchsspuren aufwies (war wohl aus'm Showroom). Die jetzige kam exakt 2 Wochen nach der ersten bei mir an.

    Wie sieht es da eigentlich mit den 14 Tage Rückgaberecht (Fernabgabe...) aus?

    ratlos ao
     
  2. Akquarius

    Akquarius Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.02.08   #2
    soviel ich weiss, beginnt die 14-tages-frist im rahmen des fernabgabegesetzes nach umtausch erneut mit erhalt der ware. es ist auch dann keine begründung für die rücksendung erforderlich. das transportrisiko liegt allerdings beim absender, nicht beim empfänger der rückware.

    zu deinem "obertonproblem" kann ich dir nichts sagen. dein problem hat mich aber dazu veranlasst, mal ein wenig zum thema zu stöbern:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Oberton

    groetjes
     
  3. anot

    anot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.08   #3
    Hi,

    dass alle möglichen Obertöne dazugehören ist ja o.k. - dass aber "vernehmlich" ein fis (z.B. beim ausklingendedn e-moll Akkord) dazukommt, finde ich doch unschön.

    Bei 'ner Billiggitarre für 139EUR würde ich mich nur ärgern, dass ich am falschen Ende gesparrt habe. Bei 850EUR hätte ich das nicht erwartet.

    Da bei einer Gitarre ja auch alles mögliche schwingen kann (und muss), kann es ja sein, dass sich solche Probleme nicht 100prozentig vermeiden lassen.

    immer noch ratlos ao
     
  4. anot

    anot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.08   #4
    Hi,

    dass alle möglichen Obertöne dazugehören ist ja o.k. - dass aber "vernehmlich" ein fis (z.B. beim ausklingendedn e-moll Akkord) dazukommt, finde ich doch unschön.

    Bei 'ner Billiggitarre für 139EUR würde ich mich nur ärgern, dass ich am falschen Ende gesparrt habe. Bei 850EUR hätte ich das nicht erwartet.

    Da bei einer Gitarre ja auch alles mögliche schwingen kann (und muss), kann es ja sein, dass sich solche Probleme nicht 100prozentig vermeiden lassen.

    immer noch ratlos ao

    p.s. habe das mal aufgenommen.

    p.p.s. Da keine mp3 erlaubt als anhang einfach umbenennen h.txt -> h.mp3.

    mfg ao
     

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  5. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.08   #5
    Ich hab mir diesen Ton eben mal angehört, aber....das klingt extrem seltsam, ich glaube da stimmt was nicht. Der Ton den ich hier höre klingt wie n Midi-file, wie irgendwas aus Pac Man oder so, aber nicht wie ne Gitarre. Ist irgendwas schiefgegangen. Kann es evtl sein dass die saite auf ein Bundstäbchen aufschlägt und dadurch ein Nebengeräusch entsteht ? Was isn wenn Du mal relativ schwach anschlägst und drauf achtest die Saite streng seitlich also 180Grad zur Decke anzuschlagen - hörst Du den Ton dann auch ? Ist im 12. Bund ein sauberer Ton zu hören ? Klingt das Flageolett sauber ?
     
  6. anot

    anot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #6
    tschuldigung,

    habe eben erst gesehn, dass ich unter E-Gitarre gelandet bin.
    Ich hatte nur "Gitarren Anfänger" gesehn...

    Vielleicht kann ein Mod das mal an die richtige Stelle verschieben.

    Ich habe mal ein "behutsameres" c angehängt, bei dem ich höre, wie der Ton zum g (2. Oberton, 3fache Frequenz) kippt/ausschwingt.

    Mitlerweile hört sich alles merkwürdig an - ich glaub ich muss mal zum Ohrenarzt ;-)

    weiterhin ratlos ao

    p.s. Anhang umbenennen doc -> mp3
     

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  7. BumTac

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    Erstellt: 11.02.08   #7
    Grundsätzlich entstehen immer Obertöne bei Anschlag einer Saite, üblicherweise werden als Obertöne jedoch die harmonischen Vielfachen der Grundfrequenz bezeichnet, die zur Klangbildung einer Gitarre ausschlaggebend sind. Der Resonanzkörper hat u. a. die Funktion, diese Obertöne im Spektrum hörbar zu machen, erst hierdurch entstehen signifikante Unterschiedsmerkmale im Klang einer Gitarre! Wenn nun eine Frequenzverschiebung stattfindet, worauf Dein Problem hinweist, werden Frequenzen zwischen den Vielfachen ungebührlich stark in der Amplitude verstärkt, was entweder auf einen Fehler im Korpus hinweist (Formgebung, Material), oder auf eine fehlerhafte Saitenanregung, die sowohl bautechnischer Natur sein kann, als auch durch den Spieler hervorgerufen werden kann.

    Tipp: Nimm´ eine herkömmliche Stimmgabel (A = 440 Hz), schlage sie am Knie an und halte sie mit dem Knubbel gegen die Decke schräg unterhalb des Schallochs. Den hierbei entstehenden Ton mit gutem Equipment aufnehmen und damit in ein Studio oder in die Uni wackeln, die einen Frequenzanalysator (Spektrumanalyzer) besitzen. Das hierbei entstehende Wasserfalldiagramm zeigt Dir sehr genau, in welchem Spektralbereich einzelne Frequenzen verstärkt werden.
     
  8. escapeharry

    escapeharry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #8
    Hast Du schon mal die Saiten getauscht?
    Vielleicht ist der Satz einfach hin.
     
  9. Banjo

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    Erstellt: 12.02.08   #9
    Wie klingt denn ein gegriffenes H (4.Bund G-Saite) ? Wenn das genauso klingt, geht es wohl eher um eine Resonanz, wenn das gegriffene H gut ist würde ich eher in Richtung mechanisches Klirren (Bundstäbchen, Sattelschlitz etc) denken.

    Das Soundsample der H-Saite klingt zwar etwas obertonreich, aber ein F# höre ich da nicht raus.

    Banjo
     
  10. anot

    anot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #10
    hi,

    Konnte das Instrument gestern mal bei einem Bekannten in seinem Tonstudio vorführen. Beide anwesenden Personen fanden den "Gesamtklang" schon merkwürdig. Bei der einzigen "vorrätigen" A-Gitarre (Seagull) konnte ich natürlich ebenfalls Obertöne vernehmen - aber (keine Ahnung wie man Klänge umschreiben kann, ich nenn's mal: ) der "Grundsound" war viel "präsenter", so dass das einfach nur "schööön" war und nicht: "hmm irgendwas kommt mir da aber komisch vor ... grübel, grübel".

    Bei 'ner 200EUR Klampfe würde ich das unter "Erfahrungmachen" verbuchen oder großzügig meinem Sohnemann vermachen ;-). (der sagt aber "die klingt komisch" -> noch'n Hörgeschädigter)

    Retour.

    Dank an alle.

    mfg ao
     
  11. 4fjoe

    4fjoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.08   #11
    mmm bei meiner western(yamaha) habe ich auch das gefühl, dass bei der h-seite immer irgendetwas mitschwingt. wenn man sie anschlägt und danahc abdämpft, dann schwingt trotzdem immer irgendwas mit...
    mfg
     
  12. zwieback-dude

    zwieback-dude Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.08   #12
    Hi,
    ich hab bei meiner H-Saite auch so ein komisches Schwingen, das liegt bei mir aber glaub ich an der Stegeinlage, die scheint nicht mehr ganz glatt zu sein. Kannst ja mal überprüfen, ob es daran liegen kann.
    Grüße,
    zwieback-dude
     
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