Hörprobe: American Pie

a-n-i
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Hi!
Ich nehme jetzt seit ziemlich genau einem Jahr Gitarrenunterricht und nach einigen Problemen das Spielen mit dem Singen zu verbinden, klappt es jetzt schon ein bisschen besser....
Ich hab mal ein Stück von American Pie (Don McLean) aufgenommen und mich würde eure Meinung dazu interessieren. Bezüglich dem Gesang aber auch zum Gitarrenspiel.
Mir wurde jetzt schon ein paar mal gesagt ich würde ohne Gefühl singen. Kommt das jetzt wieder so rüber?

https://www.box.com/s/hm5abvk6qen8i997o0ae

Liebe Grüße
Anika
 
Eigenschaft
 
ehrlich gesagt, es wirkt tatsächlich so, als würde dir der Inhalt des Lieds irgendwo dran vorbeigehen...
was aber nicht den Tatsachen (bzw deinem inneren Empfinden) entsprechen muss
der Schwerpunkt liegt recht eindeutig auf den formalen Elementen, das 'zwischen den Noten' will nicht so recht rüberkommen
bist du eventuell zu fokussiert auf 'richtig machen' ?

cheers, Tom
 
Tja wenn ich das wüsste..... klar versuche ich die richtigen Töne zu treffen und so zu singen das es sich fürs Ohr gut anhört.
Ich weiß auch echt nicht wie ich es anders singen soll..... Vielleicht muss ich mich erst längere Zeit mit dem Text auseinander setzen.
Keine Ahnung, ist echt zum Verrückt werden.
 
sagt dir der Text denn überhaupt was ?
der Song lebt von seiner Symbolik, pendelt irgendwo zwischen Wehmut, Ironie und Sarkasmus...
Grundthema ist ein Abgesang auf den Niedergang/Kommerzialisierung der amerkanischen Musikszene aus der Sicht eines Musikers
(zusammen mit etwas Alltagsbeschreibung)
der Satz aus dem Refrain bezieht sich auf einen Flugzeugabsturz, bei dem Buddy Holly, Ritchie Valens und ein DJ umkamen...
'der Tag, an dem die Musik starb' war wohl eine Schlagzeile damals...
MacLean nimmt dieses Ereignis als Aufhänger, um ihm ein gewissermassen 'langsames Sterben' durch Kommerzialisierung gegenüber zu stellen

das ist nun schon ein paar Jahre her... muss einen heute nicht unbedingt umhauen... ;)
vor allem weil wir inzwischen noch ganz andere Auswüchse des sogenannten 'business' kennen (gelernt haben)
in dem Madonna Cover (Video) wird das teilweise noch etwas auf die Spitze getrieben...

würde ich (auf diesen Fall bezogen) nicht überbewerten...
falls du solche Kommentare aber auch zu Sachen bekommst, die du 'mit Herz' vorträgst, weil sie dich wirklich berühren, wäre das natürlich schon ein :gruebel: wert

cheers, Tom

ps: als Beispiel, wie der Song tickt fällt mir gerade die Zeile '...and most of us growing fat on a rolling stone...' ein
damit wird einerseits der Dylon Song angesprochen (Abstieg eines Mädchens Richtung Gosse), andererseits das gleichnamige Musik Magazin...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, das Hauptproblem rührt eher daher, dass die Gitarre alles andere als sitzt und sich das auch auf den Gesang auswirkt.

Gesungen ist das aber ganz passabel - eigentlich sogar ganz schön.

Zu versuchen, den "Spirit" eines Songs aus den frühen 70ern nachzustellen, ist glaube ich gar nicht zwingend nötig. Der Song macht das eigentlich von ganz allein. Natürlich erst, sobald er richtig sitzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Text selbst sagt mir schon was und auch der Hintergrund zum Lied war mir bekannt aber vielleicht liegt es wirklich ein bisschen daran, dass es nicht meine Zeit war und mir der Bezug zum Thema fehlt.
Das Gitarrenspiel ist halt auch noch sehr holprig. Ab und zu lenke ich mich selbst damit ab.
 
wohl wahr, der Song ist echt long long time ago... :D
aber vielleicht hilft ja Antipastis Ansatz weiter, wenn das Ganze erst mal etwas besser läuft
hast du mal versucht das Gitarrenspiel (mehr) zu automatisieren ?
da gibt's sicher individuelle Unterschiede in der Lernmethodik - ich kann zB nur schwer eine vorgegebe Spielweise exakt kopieren
dafür kann ich immer dasselbe Muster bis zum Abwinken wiederholen und variieren
irgendwann macht die Hand die Bewegung völlig selbstständig und es findet sich eine 'passende' Variante
... will sagen man muss sich nicht unbedingt Note für Note an die Vorlage halten
man optimiert das eigentlich ganz automatisch für seinen Bereich/Können, ergibt sich aus der angeborenen Bequemlichkeit :p
(am besten erstmal mit Songs, die mit 2 oder 3 Akkorden auskommen)

cheers, Tom
 
Problem ist hier, dass das Strumming das doch sehr typische "Anfänger-Strummingmuster" ist (Rengidengidengi) .

Das heißt, auch wenn das Gitarrenspiel automatisiert würde, wird es nicht "cool" klingen.

Das soll natürlich keine Kritik sein, a-n-i: Du hast ja selbst gesagt, dass du Gitarrenanfängerin bist und daher ist völlig klar, dass du dementsprechende Sachen spielst.

Dass du ohne Gefühl singst, kann ich nicht nachvollziehen.

Daher: ich finde, du hast den Song den Umständen entsprechend gut umgesetzt. Den historischen Authentik-Faktor würde ich vernachlässigen. Der käme erst als nächster, oder übernächster Schritt. Vorher brauchts ein bißchen mehr Routine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde Gefühl zu Transportieren ist sehr schwer zu Erlernen ....entweder man kann es oder nicht ...wüste auch nicht wo man da Ansetzen sollte um Gefühl zu erlernen ...! Aber deine Stimme ist toll wie ich finde ...einfach noch was Üben das wird schon :great:
 

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