Hörprobleme nach Konzert

von erschtel, 23.10.05.

  1. erschtel

    erschtel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #1
    Hi,

    habe schon die SuFu befragt, aber die hilft mir nicht richtig.


    Mein Problem: war gestern auf einem Konzert von Oceansize und habe seit dem ein sehr starken Tinitus (was ja eigentlich nichts neues ist, wenn man auf nem lauten Konzert war),
    aber seit gestern höre ich auch schlecht.


    Frage: legt es sich wieder, oder sollte man zum Arzt gehen? Ich höre noch alles nur ziehmlich abgedämpft.

    danke

    TOb
     
  2. t jonez

    t jonez Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #2
    An deiner stelle würde ich so schnell wie möglich zum Ohrenarzt gehen.
    Bei hörschäden / Tinnitus ist die wahrscheinlichkeit sie zu kurieren höher wenn man sie sofort behandelt.
    Ich denke du hast keine Lust auf einen Lebenslangens piepen im Ohr bzw. eine Hörminderung.
    Du wirst dann wahrscheinlich etwas für die durchblutung bekommen, für nen Monat oder so.

    Gruß t Jonez
     
  3. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #3
    Genau, AB ZUM ARZT!!!
    Ganz wichtig!!!
     
  4. Loomis

    Loomis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #4
    Stimmt genau, was meine Vorredner sagen.

    Außerdem:
    Besorg dir Ohrstöpsel. Leg ein Paar ins Auto, eins in die Jackentasche usw. So, dass du immer welche parat hast, wenn du welche brauchst. Und sei Dir nicht zu fein, welche zu benutzen. Lass doch die anderen dumm gucken, wenn du sie reinsteckst. Lass Dir das jetzt eine Lehre sein und schütz dich in Zukunft besser!

    Ich wünsche dir auch ne gute Besserung und dass nichts zurpckbleibt!
     
  5. uruz

    uruz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #5
    wie waren oceansize?

    ich nehme immer meine oropax mit zu konzerten, um sie dann in der jacke zu vergessen. das habe ich bei nem tocotronic konzert neulich schwer bereut, als die sich dachten, sie müssen jetz unbedingt nach der dritten zugabe alle amps aufreissen und ihre instrumente davor stellen. hmpf.
     
  6. zion

    zion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #6
    was oropax angeht wuerde ich mir mal welche beim ohrenarzt anfertigen lassen die den klang einheitlich filtern und nicht so veraendern wie die normalen dann hat man ein wunderschoenes Konzerterlebnis.
     
  7. StevieRay

    StevieRay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #7
    es gibt auch ne einfachere lösung : alpine musicsafe aus allen größeren musikläden zu erstehen und einfach prima die dinger, ob vor oder auf der bühne, ob bei probe oder sonstwo super geräuschdämmung ohne etwas zu verschlucken.

    @topic: meiner meinung ist jeder selbst dran schuld, der auf ein rockkonzert ohne gehörschutz geht, aber das hilft dir jetzt leider auch nicht ;)
     
  8. Loomis

    Loomis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #8
    Keine schlechte Idee. Wenn die aber zu teuer sind sollte man sich eben mit den Baumarktteilen begnügen und nicht den Preis für die Sonderanfertigungen als Ausrede nehmen, warum man (noch) keinen Gehörschutz benutzt.

    (nichts gegen deinen Tip zion, ich habe nur solche Ausreden schon gehört...:rolleyes: )
     
  9. zion

    zion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #9
    das kenn ich...

    naja nachdem ich mir mal vor ein paar jahren nen tinitus zugezogen hab benutze ich nur noch Oropax bei proben, auftritten, als Zuschauer und auf Festivals wenn ich ausnahmsweise mal schlafen will:D .
    Der bloede Mischer an diesem Abend hatte auch welche benutzt, wahrscheinlich der grund fuer die Lautstaerke. so ein idiot.
     
  10. erschtel

    erschtel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.05   #10

    Oceansize waren wow. Sehr fetter Sound. Leider war der Sound manchmal zu vermatscht, aber das Konzert und die Gehörprobleme haben sich gelohnt.


    Das Rauschen und Piepen ist weg. Bin heil froh drüber. Werde warscheinlich kein Konzert mehr ohne Ohrnstöpsel besuchen gehen. Hatte sie ja dabei, aber der Sound ist anders mit ihnen drin, als dass sie draußen sind.

    Gruß TOb
     
  11. StevieRay

    StevieRay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.05   #11
    ALPINE MUSICSAFE!!!
     
  12. erschtel

    erschtel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #12
    hehe genau die hatte ich dabei :D , aber den besseren Sound hat man ohne sie... und was das schlimme ist: es drückt weniger
     
  13. Zakk Wylde 369

    Zakk Wylde 369 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #13
    Ich möcht dich ja nicht erschrecken aber ein tinitus geht nicht mehr weg!
    Aber mit der Zeit registriert man das gar nicht mehr!
    Hab selbst einen!
     
  14. 36 cRaZyFiSt

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    Erstellt: 28.10.05   #14
    aufn Hell on Earth konzert hab ich mir ganz normale Klopapierfetzen in die Ohren geknallt :D

    für kurze Zeit is das ganz gut, aber das Konzert war ja paar Stunden lang
    am Schluss hab ich so scheiße gehört, Rauschen und Fiepen etc etc :D

    aber es war geil
    die scheiß höhen waren weg und man hat zum Großteil Bass gehört
    genau so soll es sein :twisted:
    hm... das wär mir neu :confused:
     
  15. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 28.10.05   #15
    Da war ich in einem falschen konzert, einem für glasharfe, die erste viertelstunde hörte ich fast gar nichts, aber nachdem das ohr sich eingestellt hatte, kam der klang auch in dem für dieses instrument zu großen raum an. War fast so schön wie stille.
     
  16. Deltafox

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    Erstellt: 28.10.05   #16
    naja.. wir (bzw. ihr) sprechen hier von unterschiedlichen Merkmalen beim Wort "Tinitus"

    der eigentliche Tinitus ist nicht so, dass er einfach wieder weggeht und auch nicht so, dass man ihn nicht mehr wahrnimmt, der drückt einem konstant auf die Psyche und führt zu sehr starken Hörverminderungen, dabei entstehen nicht nur Pfeiftöne sondern auch Rauschgeräusche oder Ähnliches

    dieses Pfeifen ist aber auch schon teilweise Zeichen für einen Hörsturz, jedenfalls bei mir war's so, ich hab nach 2 Tagen absolut keine Besserung gehabt und bin dann damit zum Arzt, hab erst Tabletten bekommen, die aber nich genug angesprungen sind, woraufhin ich dann Infusionen gelegt bekommen hab

    hat das ganze dann wirklich gut eingedämmt und mittlerweile bemerk' ich das eigentlich auch gar nicht mehr ... teilweise bekomm ich aus heiterem Himmel aber einfach so ein Pfeifen auf's Ohr, das dann aber so nach 'nen paar Stunden wieder geht, sonst fällt's mir nicht mehr wirklich auf, außer ich halte mir die Ohren zu und konzentriere mich auf das wirklich leise Pfiensen...

    seither auch --> Konzerte: Ohrenstöpsel
     
  17. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #17
    ich würd auch zum arzt gehn hatte aber das glück dass mein gehör nie sonderlich wat abbekommn hatte obwohl ich noch nie oropax mit zum konzert hatte. die stellen auf bass (ich krieg höhen nur noch aufm konzert mit weils eh saulaut is) wenn ich dann daußen bin und man versucht mit mir zu sprechn hört sichs total bassig an am nächsten morgen steh ich auf und hab nix. hatte wohl bisher auch glück werd mir aber noch gute oropax kaufen
     
  18. Blinded by Me

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    Erstellt: 28.10.05   #18
    Hm, das ging mir nach dem Motörhead Konzert am Montag genauso - obwohl ich Ohrenstöpsel drinnen hatte (na gut, zumindest in der Mitte des konzerts^^), Mittwoch wars dann aber schon wieder fast weg - das is einfach echt ein anderes Klangerlebnis mit oder ohne!
     
  19. ars ultima

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    Erstellt: 29.10.05   #19
    Klar klingt es ohne Ohrenstöpsel meist besser. Aber gerade als Freund der Musik ist das alles andere als empfehelnswert. Die meisten sprechen hier immer von Tinnitus und Hörsturz. Das sind aber schon extreme Fälle. Fakt ist, dass das Gehör durch zu hohe Lautstärken Schäden davon trägt. Die Sinneshärrchen (oder so, hab in dem Berich nicht so die anatomische Ahnung ;-) gehen dabei kaputt, und zwar für immer, irreperabel. In der letzten Akustikvorlesung hat unser Prof uns da appellierend einiges erzählt. Die Gefährdung beginnt bei etwa 8 Stunden mit 84dB Schalldruckpegel. Das Verhältnis von Intensität und Zeit ist dabei konstant, also doppelte Intensität= halbe Zeit. Das bedeutet dann, dass nach 5min bei 104dB oder 30sek bei 114dB das Gehör irreperabel beschädigt wird. dB Zahlen sind ziemlich abstrakt, ich muss mir auch mal einen Pegelmesser besorgen und einige Situationen messen. Man kann aber davon ausgehen, dass heutztage jedes Konzert und auch jede Disko lauter als 104db ist. Auch wenn das Piepen am nächsten Tag weg ist - es ist ein weiter Schritt Richtung Schwerhörigkeit.
    Ich trage Ohrenstöpsel in der Disko. Unabhängig von Spätfolgen finde ich die Lautsärke übriegens auch auf Dauer unangenehm und anstrengend.