Ibanez oder Epiphone PUs - Schaltplaene

von L. Denver Mint, 01.08.05.

  1. L. Denver Mint

    L. Denver Mint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.05   #1
    Hi!

    Ich hab hier eine Epiphone Les Paul Studio Goth vor mir liegen, d.h. also 2 Volumeregler, 2 Toneregler und nen 3 Wegeschalter. Und ich hab 2 Humbuckersaetze.
    1. Die Originalpickups aus der Epiphone. keine Ahnung welche Bezeichnung die haben. Was aber mir aber bisher im Vergleich komisch erschienen ist, dass das Kabel der Pickups nur aus einer einzigen Leitung und Masse besteht.
    2. Die Originalpickups aus einer Ibanez SZ520QM mit den Bezeichnungen
    3PU1WC1004 Bridge 3K05
    3PU1WC1003 Neck 3K04

    Ich hab nun 2 Fragen an euch:
    1. Welche PUs wuerdet ihr erfahrungsgemaess eher einbauen, die Ibanez oder die Epiphone. Wieso?
    2. Ich hab bei beiden nicht so die Ahnung wie ich die mit den Potis verkabeln muss. Kann mir jemand nen Link zu nem Schaltplan geben der fuer diese Kombination(en) passt, und wenn es nicht genau fuer die passt gegebenenfalls erklaeren wie ich vorgehen muss?

    Danke schonmal fuer eure Meinungen und Hilfe!
    L. Denver Mint
     
  2. Putkin

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    Erstellt: 01.08.05   #2
    hy!
    also die schaltung als bild findest du hier:
    http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/gfx/ws128.gif
    beschreibung hier:
    http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/workprt12.htm

    du kannst aber auch einfach die alten anschlüsse ablöten und dann gleich die neuen drantun. zumindest, wenn die beiden humbucker gleich aussehen. sprich wenn beide einmal masse und einmal heiss haben.

    however, probiers einfach aus, welche für dich besser klingen. ich kenne die ibanez leider nicht bzw. wirds auch auf deine musik-richtung ankommen. haben die ibanez 4 conductor? wenn ja könntest du die humbucker spitten bzw. seriell verschalten. wenn nicht, ist ein 1:1 ersatz sehr einfach.
    Grets, putkin
     
  3. L. Denver Mint

    L. Denver Mint Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.05   #3
    Hi!

    Erstmal vielen Dank fuer die Hilfreichen Links!
    Nachdem die Schaltung fuer humbucker mit einer Masse und einer heiss leitung gedacht sind hab ich erstmal die original epiphone rein. Das Zusammenzubauen war viel einfach als ich dachte.
    Die Ibanez haben jeweils 4 Anschluesse und Masse. Da weiss ich ned so genau wie ich da vorzugehen habe.

    Aber jetzt erstmal zu dem Problem was ich jetzt hab. Ich hab die Les Paul Schaltung zusammen, aber der Halspickup geht nicht. Ich hab die Schaltung eigentlich genau geprueft, muesste alles stimmen. Der Bridgepickup geht einwandfrei mit Volume und Toneregler. Schalte ich aber auf den Halspickup um, dann bekomme ich von dem gar kein Signal (hab jeweils mit ner Stimmgabel geschaut welcher PU was abnimmt), und obwohl der Bridgepickup eigentlich aus sein sollte kommt von ihm ein sehr leises signal. Und das kann ich sowohl ueber den Neck, als auch ueber den Bridgevolumeregler lauter und leiser machen, der Necktoneregler geht gar nicht. Aufgrund dieses sehr komischen Sachverhaltes vermute ich nicht, dass der eine PU defekt ist. Oder was meint ihr? :screwy:
    Ich hoffe diese Sache ist halbwegs verstaendlich?!
    Btw. der Schalter ist auch nicht defekt. Geht alles.

    Hoffe jemand hat eine Idee woran es liegen koennte. Schonmal vielen Dank fuer die Hilfe!
    L. Denver Mint
     
  4. Putkin

    Putkin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.05   #4
    bin leider kein elektro-experte. vielleicht hast was mit der masse falsch gemacht? am besten alles noch mal von vorne nach plan aufbauen. die grossen experten hier sind lobo, ray und der onkel!

    mit den ibanez könntest du z.b. mit einem entsprechenden switch prs-ähnliche schaltungen bauen, was recht gut klingen kann. allerdings würdest du dann die decke für den neuen schalter modifizieren müssen oder halt einen drehschalter einbauen...
     
  5. L. Denver Mint

    L. Denver Mint Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.05   #5
    Hi!

    Ok, mit diesen PRS Schaltungen und den 4-kabeligen-PUs kenn ich mich ja gar ned aus. Mal informieren.

    Diese Schaltung hat mir ganz schoen Nerven geraubt. Hab alles etliche male durchgecheckt und es nun endlich gefunden. Eines der Potis ist wohl kaputt gewesen. So ein bloedes Teil, dass immer dann wenn ich die Gitarre an den Amp angeschlossen hab kaputt war, und immer dann wenn ich es mitm Messgeraet durchgecheckt hab einwandfrei funktioniert hat. Aber jetzt hab ichs mir gepackt, mich rangeschlichen und es ganz einfach mitm Multimeter ueberfallen. Und es hatte gar keine gelegenheit von defekt auf scheinbar funktionstuechtig umzuschalten. Scheiss Teil :D

    Noch ne Frage dazu. Wo bezieht ihr eure Potis, Kabel etc her. Einfach ausm Elektroladen um die Ecke, wie Elektronik Conrad, oder gibts dafuer irgendwelche speziellen, besser geeigneten Bauteil im Musikfachhandel?

    Gruss,
    L. Denver Mint
     
  6. L. Denver Mint

    L. Denver Mint Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.05   #6
    Hi!

    Ich hab irgendwie riesen Probleme mit der Les Paul Schaltung und aerger mich jetzt damit schon die letzten Tage rum. Ich richte mich hier mal an die Elektroexperten wie u.a. lobo, ray und der onkel (die hat Putkin erwaehnt. nicht dass sich hier irgendwer ausgeschlossen fuehlt!!!). Bitte helft mir!:(

    Also. wie gesagt war das eine Poti kaputt. Habs getauscht.
    Nun, aber irgendwie hilft mir das ned wirklich weiter. Ich habe die Schaltung nach dem Link von Putkin aufgebaut (http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/workprt12.htm). Und die Verbindungen stimmen alle 100%.
    Das erste was sehr komisch ist:
    Nachdem irgendwas nicht stimmt hab ich versucht die einzelnen Potis mitm Multimeter durchzumessen. Hab also den Widerstand gemessen beim Drehen. Und da stellt sich heraus, dass die Volpotis irgendwie rumspinnen. Mal geht alles ganz normal zwischen 0 und 500kOhm, mal springt scheinbar der Wert voellig beliebig hin und her auch wenn ich nicht drehe, mal geht der wert beim drehen vom einen anschlag zum anderen nur von 0 bis 200/300 kOhm und danach wieder auf 0 zurueck. Das letzte was ich jetzt gemacht hab bevor ichs fuer heute aufgegeben hab ist, ich hab mal beim einen poti die masse anschluesse abgeloetet und dann hat es sich wieder vollkommen richtig verhalten. Was ist da los?:(

    Und das was mir eigentlich angezeigt hat dass was nicht geht (und was ich auf obiges Problem irgendwie zurueck fuehre):
    Wenn der Schalter auf NeckPU gestellt ist nimmt der NeckPU ganz normal ab, BridgePU ist aus. (stimmgabeltest)
    Wenn der Schalter in Mittelstellung ist, also beide PUs aktiviert sein sollten geht nur der NeckPU etwas.
    Wenn der Schalter auf BridgePu ist, geht der BridgePU gar nicht, der NeckPU nimmt ganz leise ton ab.

    Der Schalter und die Pickups sind alle in ordnung.

    Und jetzt noch ein paar fragen zum schluss:
    1. koennen die potis davon kaputt gehen wenn man hinten die masse anloetet? man muss ja doch nen recht heissen loetkolben nehmen weil soviel waerme abgeleitet wird.
    2. nochmal die frage vom vorigen posting. wo kauft ihr potis und kabel etc? Im Musikladen, Rockinger z.b. oder gibts da gleichwertige billiger auch beim Elektroladen (also Conrad hat keine geeigneten hab ich grad gesehen)?

    Ich bin euch wirklich sehr sehr dankfuer fuer jede hilfe!:):):):)
    Gruss
    L. Denver Mint
     
  7. DerOnkel

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    Erstellt: 04.08.05   #7
    So was läßt sich online nur sehr schlecht klären. Telefon ist da die bessere Variante. Schick mir mal eine PM, dann können wir alles weitere beschreiben.

    Ulf
     
  8. L. Denver Mint

    L. Denver Mint Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.05   #8
    Hi!

    Danke fuer das Angebot. Werd mich spaeter mit bei dir melden, bin bloss grad noch in der arbeit.
    Hab grad hier mit unserem Elektrotechniker geredet, der sich auch mit solchen Audio- und Gitarrenschaltungen auskennt und der hat gemeint dass dieser Schaltplan da ziemlicher Kaese ist, insbesondere was die Position der Kondensatoren angeht. Der Kondensator muesse nach dem geregelten Signal geschaltet werden und nicht davor.
    Was meint jemand der sich auskennt zu dem Schaltplan?
    (http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/workprt12.htm)

    Gruss
    L. Denver Mint
     
  9. DerOnkel

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    Erstellt: 05.08.05   #9
    Da hat Dein Elektrotechniker leider nicht begriffen, wie die gesamte Schaltung wirkt!

    Wenn man das Tone-Poti hinter das Volume-Poti (also am Schleifer anschließt), dann erzeugt man lediglich einen Tiefpaß, der in seiner Wirkung stark von der Einstellung des Voulem-Poti abhängig ist. Bedeutet: Leise = Dumpf. Das ist dann noch schlechter, als die normalen Schaltungen der Gitarre eh schon sind!

    Der Kondensator ist bezüglich seiner Wirkung ein Teil des Schwingkreises und wird über das Poti quasi ein- und ausgeschaltet. Deshalb muß er parallel zum Volume-Poti liegen! Wie die Tonblende wirkt, habe ich in diesem Beitrag schon einmal beschrieben.

    Hier siehst Du eine Schaltung mit etwas modifizierter Verdrahtung. Sie wurde im Hinblick auf möglichst optimale Führung von Masse und Abschirmung entworfen.

    [​IMG]

    Insbesondere fällt auf, daß die kreisförmige Masseverbindung der Potigehäuse nicht mehr da ist, die eh nur als Antenne wirkt. Als Vergleich hier noch einmal die Schaltung von Rockinger, die in fast allen LP-Derivaten vorkommt:

    [​IMG]

    Das diese Art der Schaltung nicht besonders effektiv ist, ist den meisten Elektrotechnikern bekannt. Bietet man jedoch eine Verbesserung an, so fallen den Gitarristen tausend fadenscheinige Gründe ein, warum die alte Schaltung viel besser ist. In Wahrheit sind sie leider nicht Willens oder in der Lage, die Bedienung einer besseren Schaltung zu erlernen. Bassisten sind da viel progressiver. Warum eigentlich?

    Ulf
     
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