ICH GEH MEINEN WEG

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Hallo liebe Gemeinde,

hier ist mal wieder ein neuer Text von mir und mich würde interessieren, was ihr von ihm haltet.

Das Thema ist ja nicht neu, das der Mensch immer auf der Suche nach was auch immer ist. Aber neulich saß ich zwei Stunden mit Gunter G. aus HH (ihr erinnert Euch vielleicht an den Outlaw) zusammen und er erzählte aus seinem Leben und seiner Einstellung zum Leben.
Das schwirrte mir die letzten Tage ständig im Kopf rum und Resultat meiner Gedanken ist nun folgender Text:


ICH GEH MEINEN WEG

Verse1
Auf regennasser Straße zeigt der Mond mir sein Gesicht
Verführt mich raus aus dieser Stadt, nur wohin sagt er mir nicht
Er zerrt an meiner Sehnsucht, zieht mich in seine Umlaufbahn
Sein Licht auf nasser Straße treibt mich unermüdlich an


Verse2
Auf der Suche nach dem Leben , vom Schein getrieben Tag um Tag
Bin ich ein Sklave meiner Sehnsucht , hält er mich in Gefangenschaft
Heb jede Chance vom Boden auf, bin rastlos auf der Jagd
Darf keinen Augenblick verschwenden, das ist was sein Licht mir sagt


Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit
Ob Strasse oder Steg, nur nicht einen Schritt zurück
die Blickrichtung nach vorn und das auch bei Gegenwind
Ich geh meinen Weg--- voller Neugier wie ein Kind


Bridge
Versprechen kann ich nichts denn es gibt keine Garantie
Für was immer du auch suchst, denn Garantien gibt es nie
Jeder Tag ein kleines Abenteuer, denn du weißt nie was er dir bringt
Wirst mal vom Pech verfolgt, und mal ist dir Glück bestimmt


Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit

…….

Verse3
Doch am Ende dieses Weges wenn sein Schatten uns umarmt
Legen wir uns müd in seine Arme und sind bereit zum großen Schlaf
Und in den letzten Augenblicken wird es uns plötzlich klar
Dann werden wir erkennen, dass der Weg das Leben war



Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit

……


Danke für`s lesen, Feedback und Anregungen
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
So ad hoc aus dem Stegreif und von subjektiven Präferenzen abgesehen: Mir erscheint der Text sehr gut gelungen.

Lediglich zwei mal bin ich kurz gestolpert:

Jeder Tag ein kleines Abenteuer, denn du weißt nie was er dir bringt
Wirst mal vom Pech verfolgt, und auch mal vom Glück umringt

"Vom Glück umringt" wirkt auch mich ein wenig konstruiert. Vielleicht findest du noch was anderes, was sich trotzdem reimt.

Doch am Ende dieses Weges wenn sein Schatten uns umarmt
Legen wir uns müd in seine Arme und sind bereit zum großen Schlaf

Da du ansonsten im Text fast auschließlich reine, saubere Reime benutzt, bringt zumindest mich diese kleine Unreinheit ein bißchen aus dem Konzept. Kann natürlich sein, ob das bei der Vertonung überhaupt nicht mehr ins Gewicht fällt.
 
schöner Text, straight, gefällt mir.
 
Hallo John, gefällt mir an sich gut. Beim Lesen sind aber zwei Stellen gewesen, die mich stolpern ließen und die meiner Meinung nach nicht in die Umgebung Deines Songs passen:
1. Verführt mich raus aus dieser Stadt, nur wohin sagt er mir nicht
2.
Bin ich ein Sklave meiner Sehnsucht , in seiner Gefangenschaft

Bei 1. verstehe ich zwar, was Du mit verführt mich raus... meinst, aber dieses Verführen, reißt mich aus Deinem sonstigen Sprachstil raus.
Bei 2. Ein Sklave ist ja schon unfrei, daher ist der Nachsatz aus meiner Sicht nur dem Reim geschuldet und im ersten Moment habe ich in seiner Gefangenschaft auf den Sklaven bezogen, nicht auf die Sehnsucht, weil es sonst ja in Ihrer Sehnsucht sein müsste. Wie auch immer Du es meinst, so finde ich, passt es einfach nicht.

Ansonsten: Ein Text der ein sehr schönes Gefühl in mir auslöst, danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke antipasti und Dug,

freut mich, das der Text erstmal so gefällt .

@antipasti
ich hab zwar noch keine Ahnung in welche Richtung ich mit der Musik will und hab auch noch keine Melodien im Kopf, aber ich denke, das, woran Du Dich in den Reinem störst, wird beim Gesang verschwimmen
 
Hallo John, gefällt mir an sich gut. Beim Lesen sind aber zwei Stellen gewesen, die mich stolpern ließen und die meiner Meinung nach nicht in die Umgebung Deines Songs passen:
1. Verführt mich raus aus dieser Stadt, nur wohin sagt er mir nicht
2.
Bin ich ein Sklave meiner Sehnsucht , in seiner Gefangenschaft

Bei 1. verstehe ich zwar, was Du mit verführt mich raus... meinst, aber dieses Verführen, reißt mich aus Deinem sonstigen Sprachstil raus.
Bei 2. Ein Sklave ist ja schon unfrei, daher ist der Nachsatz aus meiner Sicht nur dem Reim geschuldet und im ersten Moment habe ich in seiner Gefangenschaft auf den Sklaven bezogen, nicht auf die Sehnsucht, weil es sonst ja in Ihrer Sehnsucht sein müsste. Wie auch immer Du es meinst, so finde ich, passt es einfach nicht.

Ansonsten: Ein Text der eine sehr schönes Gefühl in mir auslöst, danke!


danke silly,

freue mich, das der Text ein schönes Gefühl bei Dir auslöst

"in seiner Gefangenschaft" meint --Ich bin der Sklave meiner Sehnsucht, die wiederum in der Gefangenschaft des Mondes ist
 
Kaum. Denn "Tag" und "-schaft" reimt sich nicht wirklich.

Ok, hast gewonnen, aber dann macht es in der Form für mich noch weniger Sinn. Aber egal.

@John: Meine persönliche Meinung wäre, dass der Bezug zum Mond nicht deutlich wird. Für mich deshalb, weil ich in der zweiten Strophe an den Mond "schon gar nicht mehr denke". Danke, für Deine Erklärung.
 
@John: Meine persönliche Meinung wäre, dass der Bezug zum Mond nicht deutlich wird. Für mich deshalb, weil ich in der zweiten Strophe an den Mond "schon gar nicht mehr denke". Danke, für Deine Erklärung.

Hab die 2. Strophe nochmal etwas abgeändert (siehe oben). Vielleicht kommt es jetzt besser raus, das es weiterhin um den Mond geht

Und auch die 4. Zeile der Bridge hab ich nochmal leicht verändert und versucht die "Stolperfalle" zu entschärfen
 
Zuletzt bearbeitet:
ICH GEH MEINEN WEG

Verse1
Auf regennasser Straße zeigt der Mond mir sein Gesicht
Verführt mich raus aus dieser Stadt, nur wohin sagt er mir nicht
Er zerrt an meiner Sehnsucht, zieht mich in seine Umlaufbahn
Sein Licht auf nasser Straße treibt mich unermüdlich an


Verse2
Auf der Suche nach dem Leben , vom Schein getrieben Tag um Tag
Bin ich ein Sklave meiner Sehnsucht , hält er mich in Gefangenschaft
Heb jede Chance vom Boden auf, bin rastlos auf der Jagd
Darf keinen Augenblick verschwenden, das ist was sein Licht mir sagt


Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit
Ob Strasse oder Steg, nur nicht einen Schritt zurück
die Blickrichtung nach vorn und das auch bei Gegenwind
Ich geh meinen Weg--- voller Neugier wie ein Kind


Bridge
Versprechen kann ich nichts denn es gibt keine Garantie
Für was immer du auch suchst, denn Garantien gibt es nie
Jeder Tag ein kleines Abenteuer, denn du weißt nie was er dir bringt
Wirst mal vom Pech verfolgt, und mal ist dir Glück bestimmt


Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit

…….

Verse3
Doch am Ende dieses Weges wenn sein Schatten uns umarmt
Legen wir uns müd in seine Arme und sind bereit zum großen Schlaf
Und in den letzten Augenblicken wird es uns plötzlich klar
Dann werden wir erkennen, dass der Weg das Leben war



Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit

……


Danke für`s lesen, Feedback und Anregungen

Ein sehr schöner Text. An einigen Rhythmen kann noch gefeilt werden:
Er zerrt an meiner Sehnsucht, zieht mich in seine Umlaufbahn: "in seine Umlaufbahn hinein" wäre rhythmischer, aber der Reim...
Auf der Suche nach dem Leben, getrieben Tag um Tag. Der "Schein" paßt nicht hinein.
Jeder Tag ein kleines Abenteuer, du weißt nie was er dir bringt. "Denn" ist zuviel.
Mal wirst du vom Pech verfolgt
Legen wir uns müd in seine Arme, sind bereit zum großen Schlaf
und in den letzten Augenblicken (da) wird es uns plötzlich klar

Das waren für mich die gröbsten Stolpersteine, alles andere lässt sich mit Musik denk ich gut erzählen.
Aber musikalisch die richtige Stimmung dafür zu kriegen, das kann schwierig werden, rockig genug, ohne den Text zu vernachlässigen...
 
Ein sehr schöner Text. An einigen Rhythmen kann noch gefeilt werden:
Er zerrt an meiner Sehnsucht, zieht mich in seine Umlaufbahn: "in seine Umlaufbahn hinein" wäre rhythmischer, aber der Reim...
Auf der Suche nach dem Leben, getrieben Tag um Tag. Der "Schein" paßt nicht hinein.
Jeder Tag ein kleines Abenteuer, du weißt nie was er dir bringt. "Denn" ist zuviel.
Mal wirst du vom Pech verfolgt
Legen wir uns müd in seine Arme, sind bereit zum großen Schlaf
und in den letzten Augenblicken (da) wird es uns plötzlich klar

Das waren für mich die gröbsten Stolpersteine, alles andere lässt sich mit Musik denk ich gut erzählen.
Aber musikalisch die richtige Stimmung dafür zu kriegen, das kann schwierig werden, rockig genug, ohne den Text zu vernachlässigen...

Danke für das Lob...freut mich, das der Text gefällt.

ZU den Rythmen:
Da ich noch keine Melodie für den Song im Kopf hab, weiß ich auch noch nicht genau, wo die Reise musikalisch hingeht.
Ich denke, wenn die ersten Melodiefetzen stehen, wird es sich herauskristallisieren, wo ich am Text noch feilen müsste
 
so, die ersten Melodiefestzen für die Verse hab ich...geht irgendwie in Richtung Maffay
 
war jetzt lange nicht hier, weil ich zunächst noch andere Projekte verfolgt hatte. Aber Vincent hat recht, ist nicht einfach, das musikalisch so umzusetzen, das es nicht zu schnulzig aber doch interessant wird. Sind immernoch an der Melodiefindung, wobei die, die wir jetzt für den Refrain haben, schonmal nicht schlecht ist. wird wohl noch etwas dauern, bis wir den song rund haben
 
hi john,

dein text rührt an. das ist schön.
und bewertend-ich finde ihn auch sehr gelungen.

das mit der zweiten strophe, hat das mit dem ändern geklappt?
ich habe mich nämlich beim unbeeinflussten erstlesen genau das gefragt:
bezieht sich das auf den mond, und seinen schein?

sehr schöner text!

grußi,

.sts.
 
hi john,

dein text rührt an. das ist schön.
und bewertend-ich finde ihn auch sehr gelungen.

das mit der zweiten strophe, hat das mit dem ändern geklappt?
ich habe mich nämlich beim unbeeinflussten erstlesen genau das gefragt:
bezieht sich das auf den mond, und seinen schein?

sehr schöner text!

grußi,

.sts.

vielen dank für diese lobenden worte.

wie gesagt, hatte in letzter zeit mit anderen projekten zu kämpfen und konnte mich noch nicht wieder intensiv um den song kümmern. daher ist auch das ändern der 2. strophe noch nicht erfolgt.
aber jetzt wird es wieder ruhiger und ich kann mich dann auch intensiv mit dem song beschäftigen. werde dann auch die hier angesprochenen kritikpunkte berücksichtigen und versuchen, die besagten textstellen zu ändern.

lg
john
 
Gefällt mir ganz gut der Text. Ein wenig finde ich die Sprachmelodie holprig.
Solltest du aber durch kleine chirurgische Eingriffe weg bekommen.
Sind auch einige Redundanzen drin, die oben genannten Effekt noch verstärken.

Ich würde mal ein wenig ausmisten und das ganze noch straighter machen.

ICH GEH MEINEN WEG

Verse1
Auf regennasser Straße zeigt der Mond mir sein Gesicht
Verführt mich raus aus dieser Stadt, nur wohin sagt er mir nicht
Er zerrt an meiner Sehnsucht, zieht mich in seine Umlaufbahn
<- die Zeile finde ich schwierig, würde ich noch mal bisschen reduzieren
Sein Licht auf nasser Straße treibt mich unermüdlich an

Verse2
Auf der Suche nach dem Leben , vom Schein getrieben Tag um Tag
Bin ich ein
Sklave meiner Sehnsucht , hält er mich in Gefangenschaft <- er?? Der Mond wieder? Gefangenschaft am Zeilenende - huh, schwierig
Heb jede Chance vom Boden auf, bin rastlos auf der Jagd
Darf keinen Augenblick verschwenden, das ist was sein Licht mir sagt
<- okay, doch der Mond wieder. Ist es gut, den in der 2.Strophe überhaupt noch mal aufzugreifen?

Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit
Ob Strasse oder Steg, nur nicht einen keinen Schritt zurück
die Blickrichtung mit/den Blick nach vorn
und das auch bei Gegenwind
Ich geh meinen Weg--- voller Neugier wie ein Kind
<- holpert

Bridge
Versprechen kann ich nichts denn es gibt keine Garantie
Für was immer du auch suchst, denn Garantien gibt es nie
<- Garantie-Doppelung finde ich nicht so toll (dafür ist das Wort einfach nicht schön genug und zu sperrig)
Jeder Tag ein kleines Abenteuer, denn du weißt nie was er dir bringt
<- Abenteuer holpert, würde ich umformulieren
Wirst mal vom Pech verfolgt, und mal ist dir Glück bestimmt

Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit

…….

Verse3
Doch am Ende dieses Weges wenn sein Schatten uns umarmt
<-aha, der Mond :)
Legen wir uns müd in seine Arme und sind bereit zum großen Schlaf
<- cooler Gedanke, aber zu lang und dadurch nicht flüssig, grade hier wär eine runde Zeile wichtig
Und in den letzten Augenblicken wird es uns plötzlich klar
<- oder alternativ "im letzten Augenblick", "im letzten Atemzug...."
Dann werden wir erkennen, dass der dieser Weg das Leben war


Refrain
Ich geh meinen Weg--- und wenn Du willst, komm einfach mit

Maybe, nur mal so ein paar schnelle Gedanken. Alles kein Muss. Ist dein Ding :)
 
nun bitte laut und fordernder singen stellenweise

auf, leg dein ganzes herz, deine ganze sehnsucht rein :D
 
so, nun haben wir die ersten Spuren im Kasten.(ist auch lauter gesungen).freue mich schon auf den Endmix
 

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