Ich kann mir geschlossenen Augen besser spielen?!

von Gebirgskuchen, 20.11.07.

  1. Gebirgskuchen

    Gebirgskuchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #1
    Nabend zusammen,
    mir ist aufgefallen, dass ich mit geschlossenen Augen kurioserweise besser Gitarre spielen als wenn ich hingucke. Vor allem schnell Riffs aber auch Soli, klappen viel besser mit geschlossenen Augen als wenn ich auf meine Gitarre/die Saiten/meine Hand starre. Irgendwie bekommt man durch das Schließen der Augen eine viel bessere fokussiertere Konzentration auf das was man gerade spielt, bzw. wie man es spielt.
    Gehts euch auch so?:screwy:
    MfG Gebirgskuchen
     
  2. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #2
    Das ist ein wunderschönes Phänomen^^

    Das kommt auch bei anderen Sachen Vor..ich kenne das vom Snooker, wo man ja bestenfalls alles Unterbewusst tun sollte .. und Unterbewusstsein ist meineserachtens auch das Stichwort hier!

    Bestes Beispiel: die Tasse Kaffe die man beim hinsehen verschwappert, aber wenn man nicht hinschaut kilometerweit tragen kann ;)

    wir machen viel zu oft mit unseren Augen Dinge "kaputt" die wir unterbewusst ohne direkt Aufmerksamkeit viel besser könnten ... und da würde ich jetz gitarre spielen auch mit hinzu zählen ... ich glaub kaum dass die ganzen Ikonen der Welt auf der Bühne stehen und denken " ah jetz 14. bund .. bending!! ... woo! slide!!! ;);) da kommt alles automatisch ... da würde man mit nachdenken viel zu viel kaputt machen .. (wie beim snooker :D )

    ich denke man sollte das unterbewusstsein nicht unterschätzen! da gibts auch enorm viel interessante Literatur dazu^^

    greets!
     
  3. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #3
    Hängt wohl auch vom Grad der Fähigkeiten ab, oder? Als Anfänger wird es mit geschlossenen Augen wohl eher schlecht funktionieren, aber wenn man schon weiss was welcher Finger zu tun hat, dann kommt der "Flow" mit geschlossenen Augen vielleicht tatsaechlich besser. Jedenfalls ist es ja so dass auf der Bühne normalerweise auch keiner mehr hinschaut was er da tut, sprich die Routine ermöglicht das erst. Denk ich jedenfalls...
     
  4. whitie

    whitie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #4
    die macht ist mit dir, luke :D

    an sich is mit geschlossenen augen spielen auch gut zur übung, zwecks griffbrett orientierung und gefühl für die töne bekommen
     
  5. =Thunderbird=

    =Thunderbird= Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #5
    da sind einfach schon die bewegungen "eigespeichert" und müssen nicht mehr mit den augen nachjustiert werden^^ wenn man n riff schon 1000 mal gespielt hat macht man das ja wirklich eher unterbewusst, dann man muss nur noch denken: riff a und nicht bewegung 1+2+3+4... kommt bei mir aber jetzt noch nicht so oft vor^^
     
  6. DenniZ_10000

    DenniZ_10000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #6
    Ich glaube, dass man da durch, dass man die Augen offen hält, so viel wahrnimmt, dass man sich nicht mehr so auf wesentliche konzentriert/konzentrieren kann. Natürlich muss man das Riff/Lick kennen, weil men sonst mit geschlosssenen Augen wohl nicht weit kommt, aber ich denke, dass man grade komplexere Dinge nur auswendig flüssiger hinbekommt als immer zuzugucken.

    Was natürlich auch nicht überall stimmt, aber die Gitarre ist eine gute Sache dafür, weil es auch nicht so schwer ist sich auf dem Griffbrett zurechtzufinden.

    Das ist doch mal wieder ein schöner Thread!
    Gruß Dennis
     
  7. -=Mantas=-

    -=Mantas=- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #7
    Ich kenn viele gitarristen/Bassisten die ihre Augen beim Spielen besonders bei Solos (ich übrigens auch) eig immer zu haben.Ich denk man kann sihc denn einfach besser konzentrieren.
    kein übersinnliches phänomen.:rolleyes:
     
  8. =Thunderbird=

    =Thunderbird= Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #8
    gehirn muss quasi weniger informationen bearbeiten^^
     
  9. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.11.07   #9
    Das ist genauso wie mit dem Laufen. Geh mal in deinem zimmer auf und ab und denk dabei über jeden einzelnen schritt/tritt nach bzw. versuch möglichst perfekt zu gehen. Du siehst dabei aus wie n neugeborenes :D
     
  10. O.B.I.Hörnchen

    O.B.I.Hörnchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #10
    Bei mir ist das aber teilweise auch so, gerade wenn ich am raushören bin oder Lieder lerne :)
     
  11. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.07   #11
    Denkt mal ans Autofahren! Das läuft auch automatisch, sobald man eine bestimmte Fahrpraxis hat. In Japan gibt es den Zenbuddhismus, der genau diese Philosophie vertritt; durch die verselbständigte Tätigkeit eine andere Bewußtseinsstufe zu erreichen bzw. zum "Könner" zu werden. :great:

    Das setzt allerdings voraus, dass man eine Sache bereits ausreichend kann. Beim Erlernen wird wohl jeder Gitarrenanfänger erst auf das Griffbrett der Gitarre schauen, bevor er die Saite anschlägt, so wie jeder Fahrschüler den Schaltknüppel begutachtet. ;)

    Gruß

    Andreas
     
  12. cracker

    cracker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.07   #12
    Also ich kann mit geschlossenen Augen auch viel besser schlafen als wenn ich ......;):D
    Für einen Anfänger wie mich ist das schwer vorstellbar aber toll wenn man das kann.
     
  13. Gebirgskuchen

    Gebirgskuchen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.07   #13
    Also ich spiele seit 6 Monaten E-Gitarre, und das hilft echt gut. Es kommt halt oftmals bei schnellen Parts und Solos vor. Aber die ganze Zeit Augen zu is auch leicht doof!:D
    Aber man hat wirklich ein viel besseres Gefühl für die Gitarre!Find ich echt cool, dass es nicht nur mit so geht.:great:
     
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