S
schwerti
Registrierter Benutzer
- 17.07.26
- 24.06.26
- 8
Hallo zusammen,
ich bin mir ziemlich sicher, dass es hunderte (oder tausende) Einträge geben muss, wie man am besten einem Anfänger ein Instrument beibringt.
Allerdings würde ich gerne ein bisschen Hintergrund in die Sache miteinbeziehen, um dem ganzen einen persönlichen Touch zu geben.
Mein Vater hatte als Kind mal klassische Gitarre gelernt, war aber schnell davon demotiviert, da ihm zu seiner Zeit niemand die coolen und wichtigen Sachen beibringen wollte.
Er hat immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt sich da reinzuhängen, allerdings ist sein Hauptgegenargument gewesen, er sei zu alt dafür und seine Finger zu kaputt (er arbeitet in einem feinmotorischen Handwerksberuf).
Da mir früh die Möglichkeit gegeben wurde, mich musikalisch zu entwickeln, ist es mMn an der Zeit, etwas zurückzugeben - ich habe ihm zu seinem Geburtstag letztes Jahr eine Squier Sonic Strat und den Squier Frontman 10G im Bundle geschenkt!
Wir haben bis jetzt noch keine Zeit gefunden, uns zusammen zu setzen, aber ich würde das Thema gerne in naher Zukunft in Angriff nehmen.
Da ich allerdings zum Großteil autodidaktisch Gitarre und Bass gelernt hab, habe ich wenig Berührungspunkte mit "was lerne ich zuerst, welche Themen sind wie wichtig, was macht Spaß zu lernen".
Grundsätzlich teilen wir uns sehr viele Dinge und Herangehensweisen; immer eine große Liebe für technische Details, die ewige Fragestellung von "warum und wie", Faszination für eine recht große Bandbreite an Musikgenres und generelles Nerd-Dasein.
Um mal einen musikalischen Grundriss aufzuführen:
Mein Vater (55j) hat mir die "101 Rock Hits der 90er" als Blag ans Herz gelegt, mir früh die Broilers gezeigt, Motörhead, Meteors, RAtM etc. waren immer Tagesordnung, seinerseits aber auch immer wieder Einflüsse von (Oi-)Punk, 90's Hip-Hop, Trance, Reggae, aktuellem Deutsch-Rap, Balladen.. die komplette Bandbreite.
Ich (27j) habe viele Einflüsse dankend angenommen und mich inzwischen in der Metalcore-, Hardcore-, Emo- und Pop-Punk-Szene eingefunden (The Story so Far, Counterparts, Terror, Hot Mulligan, Weezer,...).
Ich selber spiele meine Squier Jaguar seit nichtmal einem Jahr, würde aber behaupten dass meine Spielbarkeit im "oberen" Intermediate Bereich zu finden ist, allerdings ist mein Wissen (und die Selbstsicherheit dazu) zu Technik und Theorie meiner Einschätzung nach eher im späten Anfänger-Bereich.
Meine Fragen wären:
Habt ihr einige Basics und Methoden, die auf jeden Fall von Anfang an zu empfehlen sind (wo üblicherweise Fehlerquellen entstehen, z.B. "wie halte ich ein Plektrum") und im Idealfall auch Songs dazu, an denen man das Ganze gut zeigen und lernen kann?
Wie wichtig ist es euer Meinung nach, technische Details von Gitarren und Verstärkern am Anfang zu erklären (z.B. die Unterschiede SC und Humbucker, Transistor/Röhren-Amps)?
Kann man sich ne gedankliche Guideline bauen, welche Themen wann zu lernen sind?
Wie überzeuge ich einen "alten" Mann, dass er definitiv noch in der Lage ist vollumfänglich Gitarre zu lernen?
Mein Plan wäre gewesen, die CAGED Akkorde proforma zu zeigen, Power Chords am meisten zu belichten, und Downstrokes, Alternate Picking und Strums anzuschauen.
Ansonsten ist natürlich das wichtigste: Es muss Bock machen!
ich bin mir ziemlich sicher, dass es hunderte (oder tausende) Einträge geben muss, wie man am besten einem Anfänger ein Instrument beibringt.
Allerdings würde ich gerne ein bisschen Hintergrund in die Sache miteinbeziehen, um dem ganzen einen persönlichen Touch zu geben.
Mein Vater hatte als Kind mal klassische Gitarre gelernt, war aber schnell davon demotiviert, da ihm zu seiner Zeit niemand die coolen und wichtigen Sachen beibringen wollte.
Er hat immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt sich da reinzuhängen, allerdings ist sein Hauptgegenargument gewesen, er sei zu alt dafür und seine Finger zu kaputt (er arbeitet in einem feinmotorischen Handwerksberuf).
Da mir früh die Möglichkeit gegeben wurde, mich musikalisch zu entwickeln, ist es mMn an der Zeit, etwas zurückzugeben - ich habe ihm zu seinem Geburtstag letztes Jahr eine Squier Sonic Strat und den Squier Frontman 10G im Bundle geschenkt!
Wir haben bis jetzt noch keine Zeit gefunden, uns zusammen zu setzen, aber ich würde das Thema gerne in naher Zukunft in Angriff nehmen.
Da ich allerdings zum Großteil autodidaktisch Gitarre und Bass gelernt hab, habe ich wenig Berührungspunkte mit "was lerne ich zuerst, welche Themen sind wie wichtig, was macht Spaß zu lernen".
Grundsätzlich teilen wir uns sehr viele Dinge und Herangehensweisen; immer eine große Liebe für technische Details, die ewige Fragestellung von "warum und wie", Faszination für eine recht große Bandbreite an Musikgenres und generelles Nerd-Dasein.
Um mal einen musikalischen Grundriss aufzuführen:
Mein Vater (55j) hat mir die "101 Rock Hits der 90er" als Blag ans Herz gelegt, mir früh die Broilers gezeigt, Motörhead, Meteors, RAtM etc. waren immer Tagesordnung, seinerseits aber auch immer wieder Einflüsse von (Oi-)Punk, 90's Hip-Hop, Trance, Reggae, aktuellem Deutsch-Rap, Balladen.. die komplette Bandbreite.
Ich (27j) habe viele Einflüsse dankend angenommen und mich inzwischen in der Metalcore-, Hardcore-, Emo- und Pop-Punk-Szene eingefunden (The Story so Far, Counterparts, Terror, Hot Mulligan, Weezer,...).
Ich selber spiele meine Squier Jaguar seit nichtmal einem Jahr, würde aber behaupten dass meine Spielbarkeit im "oberen" Intermediate Bereich zu finden ist, allerdings ist mein Wissen (und die Selbstsicherheit dazu) zu Technik und Theorie meiner Einschätzung nach eher im späten Anfänger-Bereich.
Meine Fragen wären:
Habt ihr einige Basics und Methoden, die auf jeden Fall von Anfang an zu empfehlen sind (wo üblicherweise Fehlerquellen entstehen, z.B. "wie halte ich ein Plektrum") und im Idealfall auch Songs dazu, an denen man das Ganze gut zeigen und lernen kann?
Wie wichtig ist es euer Meinung nach, technische Details von Gitarren und Verstärkern am Anfang zu erklären (z.B. die Unterschiede SC und Humbucker, Transistor/Röhren-Amps)?
Kann man sich ne gedankliche Guideline bauen, welche Themen wann zu lernen sind?
Wie überzeuge ich einen "alten" Mann, dass er definitiv noch in der Lage ist vollumfänglich Gitarre zu lernen?
Mein Plan wäre gewesen, die CAGED Akkorde proforma zu zeigen, Power Chords am meisten zu belichten, und Downstrokes, Alternate Picking und Strums anzuschauen.
Ansonsten ist natürlich das wichtigste: Es muss Bock machen!






Also ich hab (ab Mitte der 70er bis Ende der 80er) Gitarre autodidaktisch einfach mit "geradeaus spielen" angefangen, also Saiten und Bünde und System kennen, Melodien spielen, "normale Akkorde" spielen, "reduzierte Akkorde" (also in Richtung Powerchords) verstehen und spielen, mehrstimmig spielen, Klassik-Stücke auf der
