Ich weiß aller Anfang ist schwer...Tortur Akkorde wechseln

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Ann Fänger
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Hallo
Mich würde mal interessieren wielange ihr gebraucht habt, bis ihr Akkorde wechseln konntet ohne ständig ne bleierne Sehne zu hören, wielange ihr gebraucht habt, bis ihr nicht mehr dachtet: WIE SOLL DAS DENN GEHEN ohne sich die Finger zu brechen?
Ich mache nun schon immer Dehnübungen damit meine Finger irgendwann den "Spagat" hinbekommen...es macht mir nach wie vor Spaß (nach 4 Wochen höhöhö….und tägliches üben) aber ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass ich jemals die Akkorde BLIND wechseln kann und dabei auch noch schlau aussehe :D.....

bin sehr auf Eure Erfahrungsberichte gespannt :)
 
Eigenschaft
 
Ich glaube jeder Gitarrenanfänger macht das durch, was du beschreibst. Von "ich werde niemals die Akkorde flüssig wechseln können!" zu "da muss ich jetzt nicht mal mehr drüber nachdenken".
Ganz normal! Wie lange es dauert ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Grundsätzlich kommt man schneller voran wenn man die schwierigen Sachen jeden Tag ein bisschen übt statt aller 2 Wochen lange am Stück.
Wenn man sich zu sehr festgebissen hat, kann es auch helfen es mal eine Woche ruhen zu lassen und dann wieder zu probieren.

Das Hirn braucht einfach Zeit die neuen Bewegungsabläufe zu lernen. Viel Spaß beim Üben! :great:
Auch du wirst die gängigen Akkorde blind wechseln können wenn du weiter übst. Ob du dabei schlau aussehen wirst, kann ich nicht sagen ;)
 
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Immer schön üben. Das kommt dann schon. Auch geübte Spieler haben bei ungewohnten Akkorden erstmal wieder zu kämpfen. Spreche da aus eigener Erfahrung.
Schnelles Verschieben, Akkordwechsel ohne Hingucken, das fällt nicht vom Himmel.
Ruhe bewahren, weitermachen.:D
 
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Am Schlau aussehen muss ich auch noch üben ;) Ich bin gespannt.....was mein Hirn in ein paar Monaten so hergibt..danke aber erstmal für deine Antwort..da bemerke ich gerade wie ich gut tippen kann...mit 10 Fingern....ging ja auch nicht gleich von jetzt auf gleich....vielleicht könnte man das so vergleichen...
 
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Hehe - habe vor ein paar Tagen einen ähnlichen Faden losgetreten. Mir geht es ähnlich wie Dir. Ich orientiere mich an den kleinen Dingen. Scheitere momentan auch an meinen "dicken Fingern", werde aber belohnt, weil ich z.B. durch jetzt stete Übungen in dem Bereich eine Stelle ohne Probleme spielen kann, die mir vor Tagen unmöglich erschien. Das motiviert mich. Ansonsten lasse ich mir zwischendurch vom Gitarrenlehrer mal wieder ein nettes einfacheres Lied geben. Das erfreut das Herz dann auch wieder, wenn man was neues spielen lernt. Danach kann ich auch wieder lustvoll ans arbeiten der schwierigen Dinge gehen.

Nicht unterkriegen lassen!

Gruß Vaijon
 
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Bezüglich Akkorde wechseln und blind spielen ... es gibt eigentlich gar nicht so viele "Muster", Akkorde sind ja immer gleich aufgebaut. Irgendwann wird einem das klar und dann wird alles einfach, versprochen :D.

Meine blutige Anfängerzeit ist so lange her, ich weiß nicht mehr, wie lange ich für bestimmte Schritte brauchte. Einfach spielen spielen spielen und die Zeit vergeht wie im Fluge.
 
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Also des muss innerhalb von 2 Wochen klappen sonst solltest du dein komplettes Equipment verschenken :D

Jeder Jeck is anders.......vielleicht klappts bei dir in 3 Monaten oder erst innerhalb von 2 Jahren.
Is doch aber wurscht solange es dir Spass macht .......einfach dranbleiben :)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich weiß nicht, ob es nur um das Greifen der Chords geht. Sollte es auch um Dinge wie Picking gehen ( also nacheinander alle oder manche Töne des Chords picken ), dann kann ich dir aus meiner Sicht folgenden Tipp geben.

In Sachen Akkordpicking bin ich relativ schlecht, weil ich es so gut wie nie brauche / mache.
Wenn jetzt noch die "Doppelbelastung" mit Picken und Greifen kommt, wird es schnell hektisch.

Ich finde es einfacher, einen Akkord gegriffen zu halten und dabei erstmal nur das Pickingmuster der rechten Hand stupide immer wieder zu wiederholen - ohne Chordchange. Dabei kann man dann auch besser auf die rechte Hand schauen. Dieses Pickingmuster prägt sich ( für mich ) viel leichter ein als das Greifen der Akkorde.

Wenn das Picking dann flüssig läuft, braucht man da gar nicht hinschauen und kann sich dann auf die linke Hand konzentrieren und aufs Griffbrett schauen, damit man die richtigen Noten greift.

Das nächste ist - und das erfordert etwas Übung, lohnt aber:

Man muss nicht immer alle Töne des Chords sofort gleichzeitig greifen, da man beim Anschlag der rechten Hand sowieso die Saiten nacheinander anschlägt. Es kann helfen, wenn man zumindest mal die ersten 1-2 Noten des Akkords sicher greift, denn die werden meist zuerst angeschlagen. Sitzen erst einmal die beiden Finger, fällt es auch leichter den Rest zu greifen.

Zwischen den gegriffenen Noten sollten zwar keine Sekunden oder Minuten liegen, aber mit der Zeit wird das schon
 
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Hallo Ann.....
der Vergleich mit der Tastatur passt schon ganz gut. Die beherrsche ich bis heute nicht, brauch ich aber auch nicht. Gut Gitarre spielen brauche ich auch nicht, ist aber mein Hobby. Hier liegt es an Jedem selber wie weit er sich reinhängt, bitte nicht verbissen an die Sache ran gehen, eher kontinuierlich in kleinen Schritten, wichtig ist ein thematischer Aufbau. Pausen können helfen oder kleine Abwechslungen, nicht jeden Tag das Gleiche, heute Griffe, morgen Picking, mit dem Metronom üben und dann gibt es noch viele Bereiche die Mann oder Frau noch erlernen kann. Wichtig sind wirklich die Basics.
Lernst Du für Dich alleine oder hast du einen Lehrer, deckt er Deine Interessen ab. Spaß ist ein ganz wichtiger Faktor, einige Grundlagen machen aber manchmal viel Arbeit.
Mein größtes Handycap ist das Metronom. Da ich meistens für mich alleine spiele ist das aber nicht ganz so schlimm, hiermit in einer Band würde wahrscheinlich in einer Katastrophe enden.

Ich bin Ü 50 und nehme seit ca 1 Jahr wieder Unterricht.

Als Jugendlicher habe ich innerhalb weniger Wochen, meistens auf Jugendfreizeiten, etliche neue Songs und Pickinhmuster gelernt, heute ist das reine Arbeit.

Gruß von einem alten Hobbyspieler
Percy
 
Oh ihr seid großartig!! Vielen Dank für Euren vielen aufmunternden Worte.
Ich bin auch über 40 und scheinbar lernt man da schwieriger aber es macht einfach Spaß. Auch wenn ich im Moment immer nur die gleichen Akkorde spiele und jedes Mal die Saiten durchzählen muss: Eine Alte Frau Geht Barfuß einkaufen....ABER hey solange ich diesen Satz nicht vergesse :D.....und kaum denke ich: So jetzt ist genug für heute...juckt es mich ne kurze Zeit schon wieder in den Fingern.
Picking mache ich noch nicht sondern (himmel jetzt fällt mir das Wort nicht ein....) ah Strumming heißt das glaube ich...damit bin ich auch erstmal bedient :tongue:
Ist es ratsam erstmal z.B 3 Akkorde RICHTIG und sicher greifen zu können und DANN erst weiterzumachen? Ein Gitarrenlehrer der mir dann ein Lied hinlegt was ich spielen kann...öhm...habe ich nicht und bin dafür wohl noch ZU SEHR Anfänger ;)

Eine Frage aber noch: Macht ihr Stretchübungen mit Euren Fingern?

Herzlichen Dank trotzdem nochmal dass ihr euch Zeit genommen habt für meine Fragen. Habe mich sehr gefreut!:great:
 
Auch wenn ich im Moment immer nur die gleichen Akkorde spiele und jedes Mal die Saiten durchzählen muss: Eine Alte Frau Geht Barfuß einkaufen...

Sorry, aber du hast es schon wieder vergessen ...

Eine alte DAME geht barfuß einkaufen.

EADGHE bzw EADGBE angelsächsisch :)

Viel Erfolg ^^.
 
Oh ihr seid großartig!! Vielen Dank für Euren vielen aufmunternden Worte.
Ich bin auch über 40 und scheinbar lernt man da schwieriger aber es macht einfach Spaß. Auch wenn ich im Moment immer nur die gleichen Akkorde spiele und jedes Mal die Saiten durchzählen muss: Eine Alte Frau Geht Barfuß einkaufen....ABER hey solange ich diesen Satz nicht vergesse :D.....und kaum denke ich: So jetzt ist genug für heute...juckt es mich ne kurze Zeit schon wieder in den Fingern.
Picking mache ich noch nicht sondern (himmel jetzt fällt mir das Wort nicht ein....) ah Strumming heißt das glaube ich...damit bin ich auch erstmal bedient :tongue:
Ist es ratsam erstmal z.B 3 Akkorde RICHTIG und sicher greifen zu können und DANN erst weiterzumachen? Ein Gitarrenlehrer der mir dann ein Lied hinlegt was ich spielen kann...öhm...habe ich nicht und bin dafür wohl noch ZU SEHR Anfänger ;)

Eine Frage aber noch: Macht ihr Stretchübungen mit Euren Fingern?

Herzlichen Dank trotzdem nochmal dass ihr euch Zeit genommen habt für meine Fragen. Habe mich sehr gefreut!:great:
such dir Akkorde mit denen du einfache Songs spielen kannst
E A C D
damit geht Knocking on heavens door z. b
So kannste dann gleich versuchen ob den Song hinbekommst.
Das motiviert
 
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Ist es ratsam erstmal z.B 3 Akkorde RICHTIG und sicher greifen zu können und DANN erst weiterzumachen?

Klingt vernünftig. Der Lerneffekt ist dann größer, die Finger gewöhnen sich auch das Greifen ( hilft auch für andere Chords ) und das Frustpotential ist geringer als wenn du gleich 10 Chords lernen willst.

Du könntest auch von Beginn an versuchen dir einzuprägen aus WELCHEN Tönen die Akkorde bestehen.
Wird dir später helfen bezgl. Solo spielen oder Akkorde aufbauen oder oder

Vielleicht Akkord greifen, Töne einzeln nacheinander anschlagen und dir dabei die jeweiligen Töne aufsagen ... wenn du dann irgendwann Picking angehen möchtest
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---

Der Stoff aus dem die Hits gemacht sind ;-)
Damit startet jeder ... einfach und immer verwendbar
 
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...Saiten durchzählen muss: Eine Alte Frau Geht Barfuß einkaufen....ABER hey solange ich...
Ich kenne bloß "Eine alte dumme Gans hat Eier". Und h ist eben b in britisch. ;)

Mach weiter, das wird schon und lohnt sich! :great:
 
Eine Frage aber noch: Macht ihr Stretchübungen mit Euren Fingern?

Nein, denn Gitarrespielen lern man nicht mit Stretchübungen, sondern mit Gitarrespielen.:tongue:

Ich würde Dir empfehlen Dir einen einfachen Song Deiner Wahl vorzunehmen, an dem Du die Griffe und die Wechsel üben kannst.
Zuerst ganz langsam und genau greifen und im Laufe der Zeit auf das Originaltempo steigern.

Und keine ewig langen Übesessions machen, sonder lieber öfter mal am Tag das Lied 5 bis 10 Minuten spielen.

Wichtig ist, dass Du regelmäßig übst und kontinuierlich dabei bleibst.
 
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Das ist echt sehr unterschiedlich. Für die Akkordfolge G e a D habe ich drei oder vier Wochen gebraucht, bis es halbwegs flüssig ging. Ohne Hinzuschauen dauerte es vielleicht ein knappes Jahr. Für den ersten sauber klingenden Barreeakkord habe ich 1,5 Jahre und ein intensives Übungswochenende gebraucht.

Einem Klassenkameraden von mir, der gerade mal seit drei Wochen ein paar Akkorde kannte, zeigte ich damals als Fernziel F-Dur als Barreakkord. Die Sau hat ihn einfach gegriffen und gespielt :weird:;)
 
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Eine Frage aber noch: Macht ihr Stretchübungen mit Euren Fingern?

Nein,ich zumindest nicht.

Du solltest das aber schon im Auge behalten. Es ist ganz normal dass sich die Hände nach intensivem üben müde anfühlen und es vll ganz sanft zieht, oder zu Beginn in den Fingerkuppen etwas weh tut. Auf keinen Fall sollte man es aber übertreiben und schon gar nicht unter Schmerzen weiterüben. Das bringt auch nichts, denn dann wird meist auch die Haltung unsauber und die Zeit ist dann onehin falsch investiert.

Von daher würde ich empfehlen öfter aber kürzer zu üben. Also im Zweifel lieber 3 mal am Tag 15 Minuten sauber als einen 45 Minuten Bock bei dem die letzte Viertelstunde schon unangenehm ist.
Für lange intensive Übesitzungen über Stunden muss man auch erst die nötige Kondition aufbauen, sowohl Körperlich als auch was die Konzentrations und Aufnahmefähigkeit betrifft, ansonsten arbeitet man da ins Leere hinein.

Von daher: Auf den eigenen Körper hören und vor allem Geduld haben und dran bleiben. Die Kunst liegt in der Regelmäßigkeit und im Vertrauen darauf, dass der Tag kommen wird an dem es sich ganz leicht anfühlt. Und der kommt irgendwann...ganz sicher.

grüße B.B.
 
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Was ich als Fingerübung oft mache, sind zum einen, unterschiedliche Lagen einer Pentatonik rauf und runter zu nudeln (immer schön im Wechselschlag), oder diese "Spider- Übung". Den Hals hinauf immer die Finger auf der jeweiligen Saite stehen lassen (das dehnt) und runter muss man dann immer sehen, dass die Finger zeitgenau gesetzt, bzw. weggenommen werden. Alles auch gute Übungen zur "Synchronisation" von Greif- und Schlaghand und auch die Bewegung der Griffhand an Hals entlang wird trainiert.
Das muss man natürlich nicht zum Exzess machen... einfach Mal fünf Minuten vor dem eigentlichen Spielen/Üben investieren.
 
aber ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass ich jemals die Akkorde BLIND wechseln kann und dabei auch noch schlau aussehe :D.....
Schlau aussehen wird überbewertet :ugly:.

Mit der Zeit kommt die Fähigkeit, blind umzugreifen, von alleine. Man kann es natürlich auch üben, wenn die Finger in der passenden Lage abgesetzt ihren Weg von alleine finden.

Eine Übung für eventuelle Nachzügler unter deinen Fingern: Such dir zwei Akkorde, zwischen denen du immer wieder wechselst, und setze den langsamsten Finger zuerst um. Ziel am Ende ist natürlich, alle Finger gleichzeitig zu setzen - nicht vergessen ;).

Bei Wechseln zwischen bestimmten Akkorden landen einzelne Finger wieder auf der selben Saite. Im Sinne der Bewegungsoptimierung (so wenig wie möglich) und Orientierung kannst du üben, mit dem entsprechenden Finger in Saitenkontakt zu bleiben. Also Druck lösen, aber in Kontakt bleiben und bei Bedarf ein oder zwei Bünde weiterrutschen. Die übrigen Finger finden nach einigen Wiederholungen leichter ihr Ziel.

Es ist ein bisschen wie Kuppeln im Auto - da muss man auch nicht ewig hinschauen...
 
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