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Hoch
Registrierter Benutzer
- 29.06.26
- 19.02.26
- 59
Hallo!
Mir fällt auf, dass Solo-Musiker, Bands und DJ's teils hunderte Anfragen an Veranstaltungshäuser, Clubs, Jugendzentren, Organisatoren von Stadtfesten, Kulturämtern usw. schicken, in der Hoffnung, vielleicht mal eine Handvoll Gigs im Jahr zu ergattern. Von den allermeisten kommen entweder Absagen oder gar keine Antwort - heißt im Klartext: Die weitaus meisten Bewerbungen müllen das Postfach ohnehin desinteressierter Veranstalter zu.
Die Frage ist nun: Warum gibt es immer noch kein Online-Portal, das versucht, Künstler und Veranstalter versucht zusammen zu bringen, aber anders, als es die bekannten Systeme?
Alles was bislang so im Netz herum geistert - seien es Facebook-Gruppen oder Portale wie Listando - wirbt damit, dass möglichst viele Kontakte entstehen, fragen also nur:
Facebook-Gruppen oder bekannte Portale wie Listando haben meiner Erfahrung nach eine extrem schlechte Erfolgsquote. Die gehen nur auf "Masse", und in Kombination mit dem chronisch hart umkämpften Markt ist das tödlich. Es hat m.E. keinen Sinn, wenn ein Solo-Musiker, eine Band oder ein DJ eine Buchungsanfrage für ein Event erhält, wo der Veranstalter höchstwahrscheinlich doch jemanden anderes bucht. Bei Listando etwa können sich 5-10 Künstler auf ein Event bewerben. Heißt: Bis zu 9 machen sich unnütze Arbeit und müllen gleichzeitig den Posteingang des Veranstalters zu.
Besser (und m.E. auch technisch längst umsetzbar) wäre ein Portal, welches die Zahl der potenziellen Kontakte nicht maximiert, sondern minimiert. Das mag auf den ersten Blick paradox wirken, aber es ist doch wesentlich effizienter, nur jene Angebote angezeigt zu bekommen, die auch tatsächlich erfolgsversprechend sind. Bands und DJ's bekommen dann nicht 200 Adressen, von denen die meisten sowieso kein Interesse haben, sondern nur die 5, die eine hohe Buchungswahrscheinlichkeit haben. Veranstalter würden profitieren, weil bei ihnen nur die drei Bewerbungen rein flattern, die perfekt für ihre Veranstaltung passen. Ich bin mir sicher, dass zumindest die Künstler, womöglich aber auch viele Veranstalter bereit wären, an die Plattform eine sogar recht hohe Provision oder Gebühr zu zahlen. Wenn man bislang 10 Stunden pro Monat für Bewerbungen aufwendet, und das System reduziert das auf 30 Minuten, dann wären 50 € dafür selbst für Hobbymusiker nicht zu teuer.
Das Revolutionäre wäre: Die Plattform sagt aktiv "NEIN!"
Heute: "Hier sind 200 Anfragen!"
Intelligent wäre: "Hier sind nur die 2 Anfragen, die dich aller Voraussicht nach buchen werden!"
Da Problem scheint mir daran zu liegen, dass nicht transparent mit den (i.d.R. bereits vorhandenen) Daten umgegangen wird. Die bleiben bislang in den Köopfen der Veranstalter.
Bleibt die Frage: Warum etabliert sich so ein System nicht? Die Technik ist ja längst da, und in anderen Branchen funktioniert es ja längst: Taxifahrer, Handwerker, Lieferdienste.
Ich halte "tatsächliche Buchungen pro Bewerbung" tatsächlich für die mit Abstand sinnvollste Kennzahl, auf die ein modernes Künstler-Booking-Portal optimieren könnte.
Mir fällt auf, dass Solo-Musiker, Bands und DJ's teils hunderte Anfragen an Veranstaltungshäuser, Clubs, Jugendzentren, Organisatoren von Stadtfesten, Kulturämtern usw. schicken, in der Hoffnung, vielleicht mal eine Handvoll Gigs im Jahr zu ergattern. Von den allermeisten kommen entweder Absagen oder gar keine Antwort - heißt im Klartext: Die weitaus meisten Bewerbungen müllen das Postfach ohnehin desinteressierter Veranstalter zu.
Die Frage ist nun: Warum gibt es immer noch kein Online-Portal, das versucht, Künstler und Veranstalter versucht zusammen zu bringen, aber anders, als es die bekannten Systeme?
Alles was bislang so im Netz herum geistert - seien es Facebook-Gruppen oder Portale wie Listando - wirbt damit, dass möglichst viele Kontakte entstehen, fragen also nur:
Die viel wichtigere Frage wäre aber eigentlich:Passt dieser DJ grundsätzlich zu dieser Veranstaltung?
Und so kommt es immer noch ständig vor, dass 200 Blindbewerbungen raus gehauen werden, und daraus vielleicht gerade mal 2 Gigs zu Stande kommen. Besser wäre es aber, nur 5 Bewerbungen an genau die Veranstalter zu schicken, die einen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit buchen. Davon dann 2 Gigs wäre eine Top-Erfolgsquote.Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau dieser DJ den Auftrag gewinnt?
Facebook-Gruppen oder bekannte Portale wie Listando haben meiner Erfahrung nach eine extrem schlechte Erfolgsquote. Die gehen nur auf "Masse", und in Kombination mit dem chronisch hart umkämpften Markt ist das tödlich. Es hat m.E. keinen Sinn, wenn ein Solo-Musiker, eine Band oder ein DJ eine Buchungsanfrage für ein Event erhält, wo der Veranstalter höchstwahrscheinlich doch jemanden anderes bucht. Bei Listando etwa können sich 5-10 Künstler auf ein Event bewerben. Heißt: Bis zu 9 machen sich unnütze Arbeit und müllen gleichzeitig den Posteingang des Veranstalters zu.
Besser (und m.E. auch technisch längst umsetzbar) wäre ein Portal, welches die Zahl der potenziellen Kontakte nicht maximiert, sondern minimiert. Das mag auf den ersten Blick paradox wirken, aber es ist doch wesentlich effizienter, nur jene Angebote angezeigt zu bekommen, die auch tatsächlich erfolgsversprechend sind. Bands und DJ's bekommen dann nicht 200 Adressen, von denen die meisten sowieso kein Interesse haben, sondern nur die 5, die eine hohe Buchungswahrscheinlichkeit haben. Veranstalter würden profitieren, weil bei ihnen nur die drei Bewerbungen rein flattern, die perfekt für ihre Veranstaltung passen. Ich bin mir sicher, dass zumindest die Künstler, womöglich aber auch viele Veranstalter bereit wären, an die Plattform eine sogar recht hohe Provision oder Gebühr zu zahlen. Wenn man bislang 10 Stunden pro Monat für Bewerbungen aufwendet, und das System reduziert das auf 30 Minuten, dann wären 50 € dafür selbst für Hobbymusiker nicht zu teuer.
Das Revolutionäre wäre: Die Plattform sagt aktiv "NEIN!"
Heute: "Hier sind 200 Anfragen!"
Intelligent wäre: "Hier sind nur die 2 Anfragen, die dich aller Voraussicht nach buchen werden!"
Da Problem scheint mir daran zu liegen, dass nicht transparent mit den (i.d.R. bereits vorhandenen) Daten umgegangen wird. Die bleiben bislang in den Köopfen der Veranstalter.
Hier müsste man m.E. ansetzen. Ich sehe eine klare Marktlücke für:- Wer wurde gebucht? Und warum?
- Wer wurde nicht gebucht? Und warum
- Veranstalter-Daten: Publikum, Location, Budget, Eventtyp
- Künstler-Daten: Stil, Erfahrung, Referenzen, Verfügbarkeit, Region
- Feedback: Veranstalter geben Rückmeldung („zu teuer“, „Stil passt nicht“, „Verfügbarkeit passt nicht“)
Das würde doch nur Vorteile auf beiden Seiten bringen: Band/DJ spart Bewerbungen, Veranstalter spart Sichtungen."Verschwende keine Zeit auf Anfragen, die ohnehin nicht zu einer Buchung führen."
Bleibt die Frage: Warum etabliert sich so ein System nicht? Die Technik ist ja längst da, und in anderen Branchen funktioniert es ja längst: Taxifahrer, Handwerker, Lieferdienste.
Ich halte "tatsächliche Buchungen pro Bewerbung" tatsächlich für die mit Abstand sinnvollste Kennzahl, auf die ein modernes Künstler-Booking-Portal optimieren könnte.
Grund: Tippfehler korrigiert.
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