In-Ear für arme

von AlX, 25.09.05.

  1. AlX

    AlX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.05   #1
    Vorweg: Ich finde keine bessere Kathegorie für mein Post, vielleicht fällt einem Mod ein besserer Platz ein...

    Etwas weiter ausgeholt: Jeder lustige Live-Musikant wird früher oder später von irgedeinem Bühnentechniker zugetextet, er möge sich doch bitte mal Gedanken über ein In-Ear-Monitoring-System machen. Sowas bekommt man erst recht dann zu hören, wenn man als Gitarrist in einer Metalband "dient", die schon als kleines Orchester durchgehen könnte, und für die Soundleute entsprechend schlecht abzumischen ist.

    Je nach Bünengröße ist bei uns kaum Platz, so weit von der Gitarrenbox weg zu stehen, dass man daraus was hören kann, und die Monitorausstattung der meisten Locations reicht bei weitem nicht aus, weil bei uns u.a. zwei Gesänge sowie Geige und Keyboard auch noch versorgt werden müssen, sodass man als Gitarrist von allen Seiten angemeckert wird man sei zu laut, und am Ende auf der Bühne doch NIX von sich selber mitbekommt, das leidige Thema.

    Also hatte ich mal überlegt, mir nen eigenen Aktivmonitor zu kaufen (ca. 120€), und den dann an den Line-Out von meinem Gitarrenamp zu hängen. Das wäre aber platzmäßig nicht unbedingt optimal, da die meisten Bühnen eh zu klein sind, und ich so schon genugsperrigen Kram mit mir rumschleppe.
    Richtige In-Ear-Systeme sind mir aber zu teuer, und liegen eigentlich über meinen Anforderungen, ich bin ja nicht Michael Jackson...

    Ideal wäre ein klassisches Wireless-System zu diesem Preis, das nicht nur einen mobilen sender, sondern auch einen mobilen Empfänger (also Batteriebetrieben und handlich) hat. Den könnte man sich einfach in die Tasche stecken, den Sender an den Line-Out vom Amp, einen Kopfhörer an den Taschenempfänger und schon hat man seine ganz persönliche Monitorbox im Ohr, ohne Schnickschnack und ohne dass einem irgend ein Soundmensch dafür seine Aufmerksamkeit schenken muss.

    Ich guck mich gerade mal nach Taschenempfängern um, aber das günstigste was ich bisher gefunden habe, war sowas hier:
    [​IMG]
    Ein AKG-Taschenempfänger aus der WMS40-Reihe. Der kostet aber auch schon knapp 200€, ohne Sender, wie immer bei AKG viel zu teuer.

    Hat von euch vielleicht irgendwer noch 'ne Idee, was man da nehmen könnte? Sprich, einen mobilen empfänger und einen passenden sender? Vielleicht gibt es mittlerweile auch entsprechende Bluetooth-Komponenten? Ich kenne mich da kaum aus.
     
  2. Razzzor

    Razzzor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.05   #2
    hm das problem hierbei ist sicherlich immer die qualität. hab mir da auch schon gedanken gemacht ob man nich dinger nehmen könnte wie z.b. solche funksystem zum motorradfahren, anstatt dem mikro einfach line in dran basteln... dann hast du aber wie gesagt wieder ein problem mit der quali... ansonsten hätt ich gesagt:

    funk-kopfhörer kaufen, falls nötig kleinen preamp zwischen amp und diese und dann so aussehen wie der gitarrist von linkin park :D
     
  3. AlX

    AlX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.05   #3
    Ich hab eine Sender-Empfänger-Kombi gefunden, die klappen könnte, den Preamp werde ich wahrscheinlich im Laufe der Woche zusammenbauen, und dann müssten auch die Wireless-Komponenten kommen. Ich poste dann mal, was draus geworden ist.

    Die Quali ist mir dabei nicht soo wichtig, solange man vor lauter Rauschen nur noch Brei hört (das kann ich bei uns auch so haben, brauche nichtmal zu fragen :rolleyes:). Hauptsache, das Teil bleibt halbwegs handlich und erfüllt sienen Zweck.
     
  4. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 11.10.05   #4
    Spielst Du die Gitarre auch mit Sender oder benutzt Du ein Kabel?

    Wenn Kabel ein Tipp (sorry ist dann natürlich nicht mehr "wireless" wie in diesem Forum gefordert):
    Von Fischer-Amps gibt es ein Kabel, das gleichzeitig das Gitarrensignal zum Amp und das Kopfhörersignal zum Musiker leitet - eigentlich gedacht für den speziellen In-Ear-Amp von Fischer-Amps (Link). Aber da Du den Limiter wie bei In-Ear sonst üblich (und fürs Ohr auch sicherer und zu empfehlen) bisher eh nicht eingeplant hast, würde auch ein normaler Kopfhörerverstärker reichen.
     
  5. AlX

    AlX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.05   #5
    Soweit ich das gesehen habe, ist das Fisher-Amps-Kabel einfach zwei zusammengelegte Mono-Gitarrenkabel, kostet halt nur mehr. :rolleyes:
    Den Limiter hab ich in der Tat nicht eingeplant, weil das Signal, mit dem ich die Kiste füttern will, an Lautstärke "eigentlich nicht zu übertreffen" ist (Gitarrenbox), ausserdem hätte ich mit dem Teil ja selber die Kontrolle, es wäre also nicht möglich, dass mir irgendwer am Mischpult reinlangt oder sowas.

    Aber momentan fürchte ich, dass die sebstgebaute Kiste und das damit verbundene System in dieser Form eh Griff ins Klo war, mangels meines Fachwissens über Elektrik. Ich werde nähmlich das Clipping einfach nicht los, egal was ich da rumlöte. Aber wie du sagtest, wäre ein normaler Kopfhörerverstärker einen Versuch wert, den hab ich auch schon vor ein paar Tagen als "Backup" bestellt.
     
  6. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 11.10.05   #6
    Ist nicht richtig, es sind zwei getrennte Kabel jeweils mit Abschirmung, da das Kopfhörersignal sonst in das Gitarrensignal einstreut. Außerdem ist das Kopfhörersignal wie üblich in Stereo, es handelt sich also um 2 Adern mit Schirm.

    P.S.: Ich verwende übrigens den Fischer-Amps Beltpack und mach mir gerade ein ähnliches Kabel, einmal für Basssignal hin (zum Amp) und für 2 unsymmetrische Line-Signale zurück (von einem Kleinmixer zum Beltpack; ich verwende ein 4-poliges Mikrophonkabel mit hohen Kabelquerschnitten dafür). Da gibts dann auch weniger Probleme mit Übersprechungen, da Linesignale nicht so stark sind - mal sehen obs klappt.
     
  7. AlX

    AlX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.05   #7
    Ja nee, ich meinte dass man sich sowas eigentlich auch selber basteln kann mit "ordinären" Klinkenkabeln, so wie du auch geschrieben hast.

    Den Kabelweg wollte ich testweise auch das nächste mal ausprobieren wenn ich im Proberaum bin wg. des geringeren Line-Pegels, aber auf Dauer wäre wireless natürlich schon geil, deshalb überleg ich gerade, ob ich als nächstes beim Sender weiterbastel.
     
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