In Ear Monitoring per Software

von jdajul, 06.04.12.

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  1. jdajul

    jdajul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.12   #1
    Hallo, ich habe vor mir meinen eigenen In ear monitormix zu mischen.
    Dazu wollte ich ein Summensignal, mein Mikrosignal und mein Keyboardsignal per Interface in mein Macbook mit Mainstage schicken. In Mainstage kann ich dann als virtueller Effekt einen Limiter (adlimit) einbinden, welcher mir folgende Einstellungsmöglichkeiten bietet:

    Input Scale: -10 - +10 dB
    Gain: 0 - 10dB
    Out Ceiling: -2 - 0dB
    Mode: Optfit, Noover
    Lookahead: 20-200ms
    und Remove DC

    Kann mir jemand sagen wie ich den Limiter einstellen muss sodass er mein Gehör vor Feedbacks schützt?
    Gehe ich recht in der Annahme, dass ich den Limiter nur auf Mikro-Eingang und Summensignal legen muss?

    Vielen Dank für die Antworten

    Liebe Gruesse
    jdajul
     
  2. jdajul

    jdajul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.12   #2
    keiner ne Idee?
     
  3. Campfire

    Campfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.12   #3
    also.....
    ich würde nicht unbedingt mit nem Rechner Inear-Monitoring machen (Latenz...).

    Dann schützt dich kein Limiter vor Feedbacks, sondern einfach vor sehr hohem Pegel.
    dazu ist vor allem wichtig, dass du deinen normalen Monitorpegel bis ganz knapp vor dem Ansprechen des Limiters ansteuerst, und dazu passend dann hinter dem Limiter deinen Kopfhörer so aufrehst das es passt.

    Wenn du nämlich deinen normalpegel 20 db vor ansprechen des Limiters aussteuerst, dann kann ein Extremsignal 20 db lauter sein egal welche einstellung der Limiter an sich hat. Von daher ist die genaue einstellung des Limiters nicht so entscheident, solange es wirklich eine Limitereinstellung ist, also nicht nur nen kompressor mit geringer Ratio.
    aber die dezidierten Limiter in Softwares mit einstellbarem ceiling waren bisher alles wirkliche limiter.
    Mit Lookahead wäre ich vorsichtig, könnte sein dass hier hoche werte die latenz entsprechend erhöhen.....
     
  4. Insane

    Insane Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.12   #4
    Also von wegen Latenzen funktioniert das in einem gewissen Rahmen mit Mainstage problemlos. Mache ich auch so. Allerdings wird früher oder später ein Monitorpult ins Rack kommen, weil das mit dem Rechner für die ganze Band zwar funktioniert, es aber einfach keine ideale Lösung ist. Es funktioniert aber schon.
     
  5. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 15.04.12   #5
    Warum ist es keine ideale Lösung, wenn's funktioniert?


    domg
     
  6. jdajul

    jdajul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #6
    ich brauche nur meinen eigenen monitormix, würdest du es dann auch nicht machen?
     
  7. Insane

    Insane Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.12   #7

    Ist einfach zu unübersichtlich, wodurch das Einstellen eines vernünftigen Monitorsounds recht lang dauert und schnelles Eingreifen zwischendurch ist eigentlich gar nicht möglich. Wir machen das allerdings auch für 5 Leute. Im für den Proberaum funktioniert es ganz gut, da wir da immer die gleichen Bedingungen haben und der Mix eigentlich steht. Allerdings trauen wir uns damit aus besagten Gründen nicht auf die Bühne. Da muss erstmal ein Pult her.

    Für eine Person dürfte das deutlich einfacher sein und das ist auf jeden Fall einen Versuch wert.
     
  8. KeysRichards

    KeysRichards Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.12   #8
    Hallo,

    also ich mach mir meinen persönlichen Monitormix genauso. Mein gesamtes Setup (Hardware/Software) wird über Mainstage gesteuert.
    Ich gebe mein Summensignal (virtuelle Instrumente und Hardware Instrumente) aus meinem Interface (Motu MK3 Ultralite hybrid) an den FoH-Mixer. Meine Monitormix höre ich hardwaremässig über den Phones-Ausgang des Motu, und in Mainstage liegt der Monitormix auf einem separatem Bus, der auf Phones geroutet wird.

    Zum Thema Feedback-Schutz hat Mainstage eine internen Schutz für Feedback. Siehe dazu diesen Link im Benutzerhandbuch, Stichwort: Schutz vor Feedback bei Channel-Strips
    http://help.apple.com/mainstage/mac...enAssociatingWithMessierRevision-43987WPS-SW2

    Ich mache meinen Mix auf diese Art und Weise seit 2 Jahren und mir hats noch nie die Ohren rausgeblasen ;-) und ich hab nichts "extra" einstellen müssen. Latenzen sind für mich nicht spürbar gewesen.

    Um im Live-Einsatz schnell auf relevanten Parameter des Monitormixes zuzugreifen (Volumes, Gain, etc.) verwende ich einen Korg-NanoKONTROL, der entsprechende Slider/Knobs in Mainstage bedient.

    Wenn es Dir weiterhilft, kann ich gerne nochmal tiefer die aktuellen Parameter meiner Monitormix Kanalzüge darstellen. Soviel mal zu meiner Erfahrung, ich hoffe es ermuntert dran zu bleiben.

    Greetz.
     
  9. 968

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    Erstellt: 12.05.12   #9
    Wozu. brauchst Du eigentlich den Limiter?
    Wenn überhaupt, dann gehört der für mich in den Empfänger bzw Beltpack.
     
  10. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.05.12   #10
    Zeige mir mal beltpacks mit Limiter als Gehörschutz! ;-)
    Da wird's dünne auf'm Markt...


    domg
     
  11. 968

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    Erstellt: 12.05.12   #11
    Die drahtlosen InEars haben alle Limiter in ihren Empfängern.
     
  12. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.05.12   #12
    Alle ist übertrieben. Sennheiser z.B. erst ab G3 mit Limiter. Vorher gab's zwar einen so benannten Menüpunkt, aber das war lediglich ein Pad.

    Ich persönlich limitiere immer noch lieber extern.


    domg
     
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    Erstellt: 12.05.12   #13
    Ein Limitieren über das Pult macht nur Sinn, wenn das ganze System kalibriert ist. Dazu muss die maximal mögliche Lautstärke am Empfänger in Verbindung mit genau dem Ohrhörer eingestellt werden, der mit diesem Empfänger benutzt wird. Jeder elektroakustische Wandler hat eine andere Empfindlichkeit.

    Die Musiker können dann nur noch leiser stellen und nicht mehr lauter. Das funktioniert und ich mache das auch für Musiker, die das wünschen. Meine Erfahrung ist aber, dass viele das gar nicht möchten, weil sie irgendwann das Gefühl haben, sie hören zu wenig.
     
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