Intel Macs als Soundmodul

von NothanUmber, 11.03.06.

  1. NothanUmber

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    Erstellt: 11.03.06   #1
    Nur mal interessehalber: Hat sich von euch eigentlich schon jemand einen dieser neuen Intel Macs zugelegt? Ist Audiosoftware da unter Rosetta zumindest auf dem Niveau eines G4 benutzbar oder kann man das prinzipiell vergessen?

    Wenn die wichtigsten Audiosoftwareleute ihre Produkte an die Intel Architektur angepasst haben, könnte z.B. so ein Mac Mini als Grundlage für ein kleines universelles Soundmodul nämlich höchst interessant werden. (Bidule gibts schon als Universal Binary :cool: und nachdem von Kontakt schon eine Windows und eine PPC-Mac Version existiert, sollte denen der Schritt eigentlich auch nicht all zu schwer fallen. Dazu dann noch ein interessantes Synthesizerplugin und ein paar gute Samplelibraries und man hätte schon mal einen äußerst soliden Grundstock zum Preis eines Oberklasse (von den Soundmöglichkeiten und Flexibilität in einer deutlich niedrigeren Liga spielenden, größeren und schwereren) Rackmoduls).

    Hier noch eine spezielle Frage an die erfahrenen Mac OS X Benutzer: Bin ja ein ziemlicher Linux-Fan, weil man dort eine tiefgreifende Kontrolle über das System hat und in den meisten Fällen weiß, warum jetzt genau was passiert und was man tun muss, um einen bestimmten Aspekt ganz gezielt zu ändern. (Bei Windows kann man zwar auch eine Menge einstellen und ich finds (seit Win2000) besser als seinen Ruf, an vielen Ecken merkt man aber doch, dass Microsoft dem eher unbedarften Benutzer zuliebe "plug and play" vor Übersichtlichkeit und Wartbarkeit gestellt hat und man ab einem bestimmten "Vermurksungsgrad" doch schnell in die Situation kommt, dass der Aufwand einer manuellen Fehlerbehebung den einer kompletten Neuinstallation bei weitem übersteigt. Bei Linux dagegen kann man fast beliebige Komponenten im laufenden Betrieb (in genau der Weise, wie man das möchte) laden und entladen und sogar (nahezu) das komplette System upgraden, ohne es dabei auch nur einmal neu booten zu müssen.)
    Von daher würde mich interessieren: Kann ich bei Mac OS X das System auch transparent auf der BSD-Ebene in allen Details konfigurieren (z.B. was das Treiberhandling, die Verwaltung von Services und die Abschaltung resourcenfressender Spielereien betrifft) oder verstellt die aufgesetzte grafische Benutzeroberfläche eigenmächtig alles ständig wieder so, wie sie es für richtig hält? (Optimalerweise könnte man die Grobeinstellungen mit der grafischen Oberfläche machen und dann nur das Finetuning auf eigene Faust angehen. Ist natürlich eine gar nicht triviale Anforderung (selbst Linux Konfigurationstools wie YaST von SuSE (vor allem die alten Versionen) waren da nicht optimal und sind beim Überschreiben manuell geänderter Konfigurationsdateien nicht besonders zimperlich gewesen). Von daher würde mich interessieren, in wie weit Apple das mit Mac OS X geschafft (bzw. überhaupt versucht) hat).


    NothanUmber
     
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