Iron Maiden / Piece of mind / 1983 / CD

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Iron Maiden - Piece of mind
1983

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Welch eine Band! Iron Maiden haben seit Anfang der 80er die Metal-Fans pulverisiert, nicht zuletzt sind sie die absoluten Ikonen des NWOBHMB. Nach dem Iron Maiden mit ihrem Debüt-Album und dem darauf folgenden „Killers“ noch als eine Art Geheimtipp gehandelt wurden (Anmerkung: Iron Maiden wurden als Punk-Band gehandelt, obwohl sie definitiv keinen Punk gespielt haben), ließen sie mit „The number of the beast“ mächtig aufhören. Dies lag auch zum großen Teil an dem neu eingestiegenen Leadsänger Bruce Dickinson. Danach verließ auch noch Clive Burr die Band, und Iron Maiden kamen zu ihrem wohl bekanntesten und erfolgreichsten Line up, als Ex-Thrust Nicko McBrain an den Drums einstieg. In der Folge erschien ein brillantes Album nach dem anderen, doch kann mal wohl sagen, dass „Piece of mind“ mit den größten Einfluss auf die Metal-Szene hatte. Mit „Piece of mind“ gelang der Band der ganze große Durchbruch, der sich im Anschluß mit „Powerslave“ nochmals fortsetzte.

Es gibt inzwischen, auf Grund des langjährigen Bandbestehens auch eine etwas jüngere Fangemeinde, doch für viele, die den kometenhaften Aufstieg Iron Maidens persönlich miterlebt haben, ist „Piece of mind“ mit das beste Album, welches die eisernen Jungfrauen jemals gemacht haben.

Die im Zuge dieses Albums durchgeführte World Piece-Tour war ein Abräumer auf der ganzen Linie, ich selbst konnte mich davon livehaftig überzeugen. Wer Glück hat, der ergattert noch mal einen Konzertmitschnitt des damaligen RockPop in Concert „The heavy Metal“ aus der Dortmunder Westfalenhalle, welches damals vom ZDF live mitgeschnitten wurde.

Nun, zum Album selbst: Es gehört inzwischen in die Klassiker-Abteilung, unvergessen sind Songs wie „The Trooper“, „Revelations“ und der „Flight of Icarus“. Bei „To tame a land“ gibt es einen ersten Vorgeschmack auf das folgende „Powerslave-Album“. Es ist etwas sperriger als „The number of the beast“, gut die Hälfte der Songs hat über 5 Minuten, welches für ein Metalalbum zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich war. Wer sich richtig und eingehend mit Iron Maiden befasst, sollte mit den frühen Alben auf alle Fälle anfangen, sonst kennt man die Band nicht richtig und es ist dem Fan viel entgangen.


10/10


Trackliste:

1. Where eagles dare 6.10 min
2. Revelations 6.48 min
3. Flight of Icarus 3.50 min
4. Die with your boots on 5.30 min
5. The Trooper 4.11 min
6. Still life 4.55 min
7. Quest for fire 3.41 min
8. Sun and steel 3.26 min
9. To tame a land 7.25 min


Gesamtspiellänge: 46.17 min



Band:

Vocals: Bruce Dickinson
Guitars: Adrian Smith
Guitars: Dave Murray
Bassguitar: Steve Harris
Drums: Nicko McBrain
 

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