It Dies Today / The Caitiff Choir / 2004 / CD

von Iron*Cobra, 12.11.05.

  1. Iron*Cobra

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    Erstellt: 12.11.05   #1
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    Artist: It Dies Today
    Album: The Cartiff Choir
    Label: Trustkill
    V.Ö.: 2004
    Genre: Metalcore

    Tracklist:
    1. My Promise
    2. Severed Ties Yield Severed Heads
    3. The Radiance
    4. The Depravity Waltz
    5. A Threnody For Modern Romance
    6. Marigold
    7. Freak Gasoline Fight Accident
    8. The Caitiff Choir: Revelations
    9. Our Disintigration
    10. Naenia
    11. The Caitiff Choir: Defeatism


    Für Fans von Killswitch Engage und Atreyu

    Mit dem Album The Caitiff Choir haben It Dies Today (IDT) endlich ihr erstes großes Debut auf den Markt gebracht. Vorher gab es nur vereinzelte Eps wie „Forever Scorned“. Ihn ist es gelungen mit der immer größer werdenden Metalcore-Masse á la Killswitch Engage endlich oben mit zuschwimmen. The Caitiff Choir beinhaltet aggressive Shout Einlagen und himmliche Gesangparts. Zudem kommt eine breite Gitarrenwand auf den Hörer zu. Gleich bei ihrem ersten Track („My Promise“) zeigen IDT wo der Hammer hängt. Es fängt mit einem rauschendem Geräusch an und beginnt dann hart zu werden. Ein abgehackt Riff folgt auf das andere. Hier fehlt der Gesang gänzlich und ist daher auch gleich der härteste Track auf der guten Scheibe.
    Jedoch baut das Album im Grundgerüst an Härte ab, was aber nicht. zu kosten der Hörer geht. Den gleich im darauffolgenden Song „Severed Ties Yield Severed Heads” beweisen die 5 Amerikaner wie gut sie mit Melodien und Gesang umgehen können. Und das ziemlich gut. Dieses Lied ist also ein typisches Lied der Band. So zieht sich dieses Schema sehr gekonnt durch das Album. Harte Gitarrensounds treffen auf Wechsel von Shouts und Gesang.
    Bei „The Radiance” liegt der Gesangstanteil sogar über dem Schrei-Anteil.
    Jedes Lied hat eine klare und einprägsame Melodie. Doch ob It Dies Today dies auch live schaffen, bleibt für mich ein Rätsel. Denn man muss schon sehr gut sein, um Geshoute und Gesang, so gut unter einen Hut zu bringen.
    Immer wieder wird das Album mit Harten Songs etwas aufgewertet, wie „The Depravity Waltz“, welches wieder eins der härteren Songs darstellt.
    Auch die erste Auskopplung des Album „A Threnody For A Modern Romance“ fasst den Stil um den Frontman Nicholas Brooks gut zusammen. Eine sehr einprägsame Melodie kommt hier ans Tageslicht. Der Wechsel zwischen Himmel und Hölle klappt hervorragend bis die Bridge ertönt. Man hört hier die den Sounds rückwärtslaufend mit vorwärtslaufendem Gesang, der noch etwas erhallt wurde.
    Auch das nächste Lied „Marigold“ sticht wegen seinem herausragendem Gesang hervor. Der 7. Streich der Band „Freak Gasoline Fight Accident” kommt mit einer schnellen Anfagsmelodie daher und entpuppt sich als Gefühlskiller („there would be no tomorrow“). Hier wird in erster Stelle auf den Gesang Wert gelegt.
    Bei „Our Disintigration“ kann man wunderbar mitsingen („I must convey,
    In this life nothing can last forever.“), währen dessen man bei „Naenia“ gut moshen kann.

    Das letzte Lied ist wieder typisch IDT. Das Ende des Liedes klingt mit einem kleinen Outro aus, wobei hier die Melodie mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Ein Effekt da, ein Effekt hier und fertig ist die Scheibe.
    Vertragsmäßig sind sie bei Trustkill, wo auch Bands wie Bleeding Through, Throwdown und Poisen The Well zuhause sind.

    Von der Textlichen Seite betrachtet muss man dann doch zugeben, dass sich IDT an der oberen Klasse der Szene nagen. Sehr überdachte Texte lässt den Hörer staunen. So manch einer wird hier sein neues Lebensmotto erfahren. Jedoch bleibt nur das ein oder andere Schlüssel Wort für den deutschen Hörer unübersetzt, da die Band sich teilweise altem und gehobenem Englisch bedient.
    So muss man schon einige Minuten im Internet suchen um diverse Textfragmente übersetzten zu können.
    Im direkten vergleich mit Killswitch Engage und Konsorten bleibt zu sagen, dass The Caitiff Choir etwas moderner herüber kommt als der Rest. Jedoch kann IDT nicht ganz mit so schwerem Sound wie Killswitch mithalten. Ist aber eine willkommene Abwechslung zu all bekannten Größen.
    Im Großen und Ganzem bleibt das Album eine sehr gute Empfehlung für alle Fans, des melodramatischen Metalcores, die so langsam die Hütte vom Mainstream voll haben.
    Wer sich überzeugen möchte kann auf der Hompage das Video zu „A Threnody For A Modern Romance“ anschauen.

    Anspieltipps: A Threnody For Modern Romance, Our Disintigration und The Caitiff Choir: Defeatism

    Bewertung: 8,5 von 10 Punkten
     
  2. Iron*Cobra

    Iron*Cobra Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.05   #2
    sorry heißt cartiff choir
     
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