Jackson mit EMG oder Duncan?

von Julz001, 10.03.08.

  1. Julz001

    Julz001 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #1
    Hallo,

    ich habe eine Frage zu 2 Jackson Gitarren die einen Preisunterschied von 200€ aufweisen.
    Natürlich ist mir klar das da schon einiges am Qualität besser sein muss, aber ich frage mich ob sich das für meine Zwecke lohnt.
    Ich spiele Black/Death-Metal aber sehr gerne auch alten Rock, Heavy und verträumte Solos.

    https://www.thomann.de/de/jackson_wrxt_warrior_tb_upgrade.htm

    https://www.thomann.de/de/jackson_wrmg_warrior_cb.htm

    die FRAGE:
    sind die EMG wirklich so viel besser oder kann ich mit der 489€ Gitarre auch einen Matschfreien geilen Sound zaubern. (AMP: Marschal V8080)

    Danke für hilfe
     
  2. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #2
    Das kannste so pauschal nicht sagen, kommt halt drauf an ob du eher auf EMG oder Duncan Sound stehst, ich bin mir sicher mit beiden kannste nen guten Sound hinkriegen, aber der Preisunterschied ergibt sich glaub ich auch zwischen den Korpushölzern, bei der günstigeren isses Erle und bei der teureren Linde, ich würd se auf jeden Fall Mal anspielen gehn ;)
     
  3. Werwolf

    Werwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #3
    200€ mehr sind die EMGs sicher nicht wert. Schließlich kannst du dir zwei für 170€ kaufen und hast dann
    noch zwei "Duncan Designed" übrig. Aber du musst bedenken, dass die Gitarren selbst auch nicht gleich
    sind. Die teure hat einen Linde Korpus und die billige einen aus Erle. Ich persönlich würde tendenziell
    Erle bevorzugen. Tendenziell, weil schließlich nicht jeder Baum gleich klingt. Aber ich würde auf jeden
    Fall die billige nehmen und dann evtl. andere Tonabnehmer einbauen. 489€für eine Japan Gitarre ist
    übrigens ein echt guter Preis, wie ich finde!
     
  4. monsy

    monsy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #4
    Seit wann hat denn die Warrior aktive EMGs? Als ich die mal besessen hatte, erwarb ich sie noch mit passiven und einem seltsamen Boostsystem...

    Aber gut... man sollte sich auch generell Gedanken darüber machen, ob man aktive Tonabnehmer ansich überhaupt haben will. Ich persönlich hab überhaupt gar kein Lust mehr auf Batterien und die damit verbundenen Aufwände... Es gibt klanglich genug gute passive Tonabnehmer... auch welche mit sehr hohem Output.
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #5
    Sind das nicht zwei verschiedene Serien? Und eine ist aus Erle, die andere aus Linde.

    Der Preisunterschied kommt bestimmt nicht wegen den Pickups, die kosten ja fast das gleiche.
     
  6. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #6
    Jops denk ich mir auch, wobei da schon n Preisunterschied zwischen Duncan Designed und EMG sein dürfte aber gewiss keine 200€
     
  7. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #7
    ausnahmsweise muss ich mich hier mal auf die emg-seite stellen,die duncan designed abnehmer haben nämlich imho nichts mit den richtigen duncans zu tun!die klingen nämlich sehr gut...diese hier aber definitiv nicht :) (hatte mal ne jackson dinky mit sowas)
     
  8. AlexiDime

    AlexiDime Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #8
    ich wär für die billigere und dann kanst dir ja immer noch zb nen dimebucker oder so reinhaun. von emg's halt ich nicht so viel. meine ohren stehen definitiv auf der seite von duncan tonabnehmern (jetz nicht direkt die duncan designed obwohl sie in der warrior meines bandkollegen sind [hat die erste gitarre, nur in schwarz, hab sie im mal für 300€ bei einem musikladen aufgetrieben weil die alles ausräumen wollten ;)] und trotzdem gut klingen)
     
  9. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #9
    Edeltoaster hat's schon gesagt: Duncan Designed ist NICHT gleich Duncan!

    Speziell der "Detonator" ist in meinen Öhrchen ein absoluter Problemfall. Das ist die Billig-Variante des SH-8. Und der SH-8 an sich ist einer der wenigen umstrittenen Pickups von Seymour Duncan. Ich mag den auch nicht: Viel zu viel Bass, insgesamt konturloser Sound, aber Hauptsache Output. Manche Leute sagen auch "Matsch-Generator" zu sowas. Und der Detonator ist davon noch die kostengünstige Version...

    Deshalb würde ich in dem Fall auch die EMGs vorziehen (obwohl ich sonst garantiert niemand bin, der unbedingt aktive Pickups haben muss). Wenn's dann doch die billigere Gitarre sein soll, würde ich auf längere Sicht 150-160 Euros für neue Pickups einkalkulieren.
     
  10. *moshing joe*

    *moshing joe* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #10
    Ich würde auch zur teureren Variante raten, zum einen weil das Holz mMn "besser" ist und zum anderen weil du fast auf den gleichen Preis kommst wenn du dir in die billige neue Pickups reinbaust.

    Und EMG's sind einfach tolle PU's :p
     
  11. Sewi

    Sewi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #11
    Ich selbst habe mir vor kurzem die WRMG gekauft und die andere getestet. Mir gefiehl die mit den EMGs wesentlich besser; die duncan designed haben mir nicht gefallen und kommen irgendwie auch nicht an die "richtigen" duncans ran.

    mit der WRMG machst du jedenfalls nix verkehrt!! :)

    @monsy die WRMG hat seit der neuen Serie aktive EMGs. vorher warens die EMGhz mit dB-boost
     
  12. Klartext

    Klartext Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #12
    nimm die teurere und wenn dir die EMG´s net so gefallen, hau die raus und kauf dir andere Pickups,
    denn die EMG´s bekommst du dank MegaHype sehr gut verkauft.
    (naja nix gegen EMG´s ich selbst finde die ja ganz knorke, aber auch wenn ich se gut finde,
    muss ich den Hype um die Teile ja noch lange nicht dolle finden ;) )


    Robi
     
  13. Julz001

    Julz001 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #13
    ok, danke für euere Anregungen, bevor ich mir wegen 200€ ne falsche Gitarre hole, wart ich lieber noch.
    Was mich aber wundert das es viele Jacksonmodelle mit den "billigen" design duncan pickups gibt. Ich mein so ab 550€ kann man schon ordentliche Pickups erwarten find ich.
     
  14. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #14
    naja 550€ ist nicht viel wenn GUTE abnehmer sagen wir mal insgesamt 180€ veranschlagen,überleg dir das!und der rest kostet auch was.
     
  15. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #15
    Ach das sind nur die "Designed"? Ist mir entgangen. In dem Fall snd die EMG's auf jeden Fall besser. Alternativ kannst das Duncan SH-4/SH-2 Set kaufen für 120€ und die billigere Gitarre und kommst immer noch günstiger weg.
     
  16. Werwolf

    Werwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #16

    Das musst du mir aber mal erklären, was an dem Holz (das du nie gesehen geschweige
    denn gehört hast) "besser" sein soll.


    Also das verstehe ich jetzt gar nicht, wieso soll er Aufpreis für Tonabnehmer bezahlen, die er
    nachher verkaufen soll und nochmal Geld für andere bezahlen?



    Wundert mich sehr, dass die meisten, quasi ohne echte Begründung, die teurere anraten und
    nur auf die Tonabnehmer hinweisen. Ich würde mir die billigere holen, die Tonabnehmer
    meiner Wahl einbauen und die zwei Matschbomben bei egay verscheuern, falls sie
    nicht gefallen.

    Ich bin übrigens wirklich der Meinung, dass der Aufpreis nur durch die EMGs kommen, gerade
    wegen dieses "Hypes". Wo soll er denn sonst herkommen? alles, sogar die Produktionsstätte
    ist identisch, nur das Holz nicht. Und jeder, der mir erzählet, dass Linde "besser", oder auch
    teurer ist als Erle soll mir mal beweisen, dass er einen Unterschied hört. Zumal Linde nicht
    gleich Linde ist und Erle nicht gleich Erle!


    Und noch was ganz anderes: wenn du eine Warrior willst solltest du mal testen, ob dir die Form
    liegt, ich finde sie sehr gewöhnungsbedürftig. Was mich persönlich bei fast allen Jackson
    Gitarren extrem stört ist die Position des Volume Potis.... da strß ich ständig dagegen, vorallem
    beim Sweepen u.Ä.
     
  17. buzzdriver

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    Erstellt: 12.03.08   #17
    Was zum Thema Preisdifferenz noch vergessen wurde: Die teurere Gitarre hat auch noch ein Halsbinding und die Inlays würde ich als aufwändiger einstufen.

    Naja, ich denke, dass jeder, der schonmal eine Warrior gespielt hat, bestätigen kann, dass der Spielkomfort immens ist. Was sich auf den ersten Blick gar nicht vermuten lässt :)
     
  18. Werwolf

    Werwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #18
    Mit dem Halsbinding hast du recht, das habe ich übersehen! Aber wieso sind die Inlays aufwändiger?
    Auf der Jackson Homepage steht das mit dem Korpusholz genau andersrum: teuer => Erle, billig=> Linde!
    Das passt jetzt schon eher....

    Zur Form: ich mag das obere, hintere Korpushorn nicht... und das Poti. Aber das muss ja nicht jeden stören.
     
  19. *moshing joe*

    *moshing joe* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #19
    @Werwolf
    Ich meine damit das ich das Holz persönlich mehr mag, deswegen war das besser auch in Anführungszeichen gesetzt. Und wie kommst du darauf das ich noch nie eine Gitarre mit den entsprechenden Hölzern gehört habe?
     
  20. buzzdriver

    buzzdriver HCA - Jackson/Charvel HCA

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    Erstellt: 12.03.08   #20
    Vielleicht täusche ich mich auch, aber immer, wenn ich diese winzigen Sharktooth Inlays sehe, habe ich das Gefühl, dass die Ausfräsungen viel exakter und passgenauer angefertigt wurden. Als ob da mehr Arbeit investiert wurde.
    Außerdem sind's drei Inlays mehr... :D ;)

    Ach ja, schwarze Hardware ist in der Regel auch ein wenig teurer als verchromte.
     
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