Jethro Tull / Catfish Rising / 1991 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 05.06.05.

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    Erstellt: 05.06.05   #1
    Jethro Tull - Catfish Rising
    1991

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    Immerhin auch schon 14 Jahre ist dieses Album alt, und da ich mich momentan in Hinblick auf die in dieser Woche stattfindende Tournee vorbereite, möchte ich auch zu “Catfish Rising” ein paar Worte verlieren.

    „This not love“
    Rockig und mit Orgelklängen eröffnen Jethro Tull dieses 1991 erschienene Album, allerdings eher fetzig als das es eine musikalische Offenbarung ist. Der Gitarrensound von Martin Barre geht diesmal eindeutig mehr ins aggressive über, sprich der Stil ist wesentlich rauer.

    „Occasional Demons“
    Echter Hard Rock und der eingeschlagene Weg setzt sich fort. Tull-Sound der 90er und kein bischen Folk. Die Frage ist, ob eingefleischte Tull-Fans dies verzeihen. Nun, es ist absolut starker Rock, aber eben nicht Jetho-Tull.

    „Rol yer own“
    Rock & Roll-Themen, leicht swingend bis wieder bluesig. Und dann kommt der Boogie. Der Song macht spaß.

    „Rocks on the road“
    Starkes Stück, wunderschöne Gitarren eröffnen diesen Song, für mich eines der besten Stücke, die Jethro-Tull in ihrer späteren Geschichte eingespielt haben. Das Lied steigert sich mit Einsetzen jedes zusätzlichen Instrumentes um dann mittendrin eine absolute Lässigkeit zu vermitteln.

    „Sparrow on the schoolyard wall“
    Im Intro noch verspielt, rockt dieser Song mit cleanen Gitarren nach vorne weg.

    „Thinking round corners“
    Im Stile besten Country-Rocks spielen Jethro Tull eine musikalische Überlegenheit aus, wobei Ian Anderson diesmal mehr auf Spielereien mit den Vocals setzt.

    „Still loving you tonight“
    Es ist Blues-Time!! In bekannten Akkordabfolgen tritt das Feeling in den Vordergrund und obwohl sich das Schema nicht ändert, versprüht der Song ein gewisses Maß an Spannung.

    „Doctor to my desease“
    Ein moderner Hard-Rocker, herrlich zum Abfetzen. Und natürlich kommt hier schon die deutlich verbesserte Aufnahmetechnik zum tragen, es rumst also richtig.

    „Like a tall thin girl“
    Back to the roots mit orientalischen Klängen und das ganze in recht lockerer Atmosphäre.

    „White Innocense“
    Wie fast jedes Tull-Album hat auch „Catfish Rising“ ein absolutes Highlight zu bieten, und manchmal hat man den Eindruck, die Band habe mit Dire Straits-Frontmann Marc Knopfler persönlich paktiert. Das geht aber nur so lange, bis der Rest der Band einsetzt. Wie alles progressive, lädt dieser Song zu einigen Umläufen ein.

    „Sleeping with the dog“
    Noch mal Blues mit einem nett eingefügten Hundegebell.

    „Gold-tipped boots, black jacket and tie“
    Ein auf Virtuosität aufgebauter Rock & Roller.

    „When Jesus came to play“
    Alles in allem ein gut eingespielter und rockiger Abschluss.


    7,5/10

    Trackliste:

    This is not love 3.58 min
    Occasionel demons 3.48 min
    Rol yer own 4.26 min
    Rocks on the road 5.32 min
    Sparrow on the schoolyard wall 5.22 min
    Thinking round corners 3.31 min
    Still loving you tonight 4.32 min
    Doctor to my desease 4.35 min
    Like a tall thin girl 3.38 min
    White Innocense 7.44 min
    Sleeping with the dog 4.26 min
    Gold-tipped boots, black jacket and tie 3.41 min
    When Jesus came to play 5.03 min
     
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