jetzt mache ich ernst....

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schaeffermk
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Hi,

hab hier mal ´n paar Fragen....

Spielte früher 7 Jahre klassische Konzergitarre, dann E-Gitarre mit Pausen....möchte jetzt endlich lernen schnelle Soli zu spielen....bisher improvisiere ich Soli ausgehend von einem Bund nach folgendem Blues-Schema (beginnend mit tiefer E-Saite: 1-4 / A 1-2-3 /1-3 / 1-3-4 /1-4 / 1-4). Das Ganze auch 1 Oktave höher nach selbigem Schema.

Nun suche ich nach einem Weg auch nach anderen Schemata zu improvisieren (über das ganze Griffbrett passend zum jeweiligen Song/ zur jeweiligen Tonart).

Gibt es hierzu Bücher etc.. mit denen man das Improvisieren erlernen/vertiefen kann?

Ich spiele auch mit dem Gedanken wieder Unterricht zu nehmen => nach Noten spielen habe ich nämlich leider verlernt (einige Jahre Spielpause)..die derzeitigen Soli sind somit mehr oder weniger nach Gefühl/Gehör gespielt.....komme aus PLZ 40764..wie/wo finde ich einen "Lehrmeister":D


Bin dankbar für jeden Tipp....

P:S warum ich ernst mache?: habe mir ne NEUE E-Gitarre zugelegt...sage nicht welche, sonst haltet Ihr mich für:screwy:

Gruss Mark
 
Eigenschaft
 
Du spielst grad die 1 Form der Pentatonik.. kannst dir mal hier den Thread angucken da stehen noch mehr Patterns drin mit denen du schon was ganz gutes hinzaubern kannst.
 
Hi Mark,
ich würde dir folgendendes Buch wärmstens ans Herz legen:

http://www.amazon.de/Jazz-Harmonielehre-Verstehen-Hören-Spielen-Schott/dp/3795751241

Mit diesem Buch kannst du deinen musikalisch/improvisatorischen Horizont unglaublich erweitern und das was du lernst, lässt sich natürlich nicht nur für Jazz anwenden, sondern für jede Musikrichtung.
Es ist sehr anschaulich und locker geschrieben und umfasst eine komplette Harmonielehre, die relativ von vorne anfängt und nichts auslässt, einen Teil, der sich allein mit dem Hören beschäftigt (Heraushören etc., meiner Einschätzung nach der wichtigste Part beim Musikmachen) und einen Teil, der sich mit allen Techniken und Kniffen, die es in der Praxis der Improvisation so gibt, auseinandersetzt.

Gruß Jona
 
Pentatonik ist ja eine schöne Vorlage zum Improvisieren. Allerdings würde ich dir empfehlen dich nicht zwangsweise durch diese Tonleitern in ein Raster einzuornden. Versuch mal dein Griffbrett kennen zu lernen um genau zu wissen wo welche Töne sind. Das ist zu Anfang zwar recht viel Arbeit aber man kann wesentlich vielseitiger Improvisieren da man sich über sein gesamtes Griffbrett bewegt und nicht in einem Schema zwingend bleiben muss.
Pentatonik sind ja einfahc Tonleitern ohne Halbtonschritte drinne. Die kann man ja auch auf die gesamte Gitarre ausweiten.
 
Es gibt da ein lustiges büchlein nennt sich the ultimate scale book von Troy Stetina is vom Hal Leonard verlag rausgegeben gibts bei Amazon findeste wenn du suchst.

Sind Alle Pentatonik pattern drin, erklärt was das denn is und alle anderen möglichen Skalen bis hin zu irgendwelchen Japanischen oder persischen sachen.... Is halt Englisch aber das müsste eigentlich jeder verstehen.

Quirrel :great:
 
einfachste Lernmethode von Welt:

1) Einzelne Licks (=Bausteine) lernen (Pentatonik licks gibts wie sand am Meer, zb Audioslave, Chuck Berry, 70/80er Rock wie Led Zep usw)

2) die Licks selber verändern und variieren

3) Damit dir das ganze auch etwas bringt, musst du lernen, die Sachen in der Soloimprovistation "einzubauen". es nützt ja nix, wenn man die 10000 Licks einzeln kann, aber dann wenn man in der Band improvisieren muss, es nicht schafft, diese richtig einzubauen, oder wenn man die Licks stur der Reihe nach abspielt, das hört sich scheisse/mechanisch an. Ich hab das damals so gelernt (und mir scheint, das ist die einfachste Methode):

Ich habe alte Rock`n Roll Songs abgespielt und dann darüber improvisiert. Die alten Rocknroll Songs sind ziemlich simpel, haben nur 2-3 Akkorde, und eignen sich für den Anfang super, gerade Pentatoniklicks kann man immer darüber spielen. Meistens habe ich das mit Chuck Berry Songs getan (die klingen nämlich alle gleich... ;-) so lernst du erstmal, deine Licks in das Gesamtsolo einzubauen und die dann auch noch in der richtigen Lage (=Passend zum jeweiligen Akkord) zu spielen un ddu musst keine Theorie pauken.
 
Hi,

danke erstmal für die Antworten.

Da bin ich ja wohl erst am Anfang.:(
Habe hier im Forum auch noch einiges hilfreiches gefunden.

Der Link von Nookie (Urheber:Stringgod) ist wirklich gut.

Hab mir jetzt mal die Nr. 2 im Blues-Schema angeschaut, ausgehend von Tonart A ( also mit 2. Finger beginnend am 8. Bund der tiefen E-Saite).

Nun ja, mein Gehör sagt mir irgendwie, dass die zu greifenden Töne auf der tiefen E-Saite nicht wirklich zur Tonart A (moll ?) passen (täusch ich mich?). Alles was danach folgt passt gut.

Glaube ich sollte doch erst wieder nach Noten spielen lernen. Kann irgendwie grad nicht beurteilen, ob man das Improvisieren übers ganze Brett ohne Ahnung von Noten/Tonarten etc... überhaupt hinbekommt...:confused:

Hinzu kommt folgendes: ich fühle mich durch meine jetzige E-Gitarre irgendwie technisch begrenzt, weil die Saiten meiner Meinung nach einfach nicht weich genug spielbar sind und nicht nahe genung am Hals liegen. Denkbar schlecht für schnelle Soli. Ist ne Gibson les Pauls Standard.

Daher auch die Idee eines Neukaufs. Ich liebäugle mit einer Ibanez JEM7V.

Bekomme aber grad wieder Skrupel...heul...sau teueres Teil....

Gruss Mark
 
Nun ja, mein Gehör sagt mir irgendwie, dass die zu greifenden Töne auf der tiefen E-Saite nicht wirklich zur Tonart A (moll ?) passen (täusch ich mich?). Alles was danach folgt passt gut.

Du meinst dieses Pattern?

-----------------------------------8-10---------
----------------------------8-10----------------
----------------------7-9-----------------------
---------------7-10-----------------------------
--------7-10------------------------------------
-8-10-------------------------------------------

So passt's jedenfalls... Ach ja, und schreib nicht immer Bluesschema, es handelt sich um die Pentatonik, das hier ist das Bluesschema:

| I | IV | I | I | IV | IV | I | I | V | IV | I | V | ;)

Glaube ich sollte doch erst wieder nach Noten spielen lernen. Kann irgendwie grad nicht beurteilen, ob man das Improvisieren übers ganze Brett ohne Ahnung von Noten/Tonarten etc... überhaupt hinbekommt...:confused:

Ohne Wissen der Tonart ganz sicher nicht, Notenkenntnisse (Blattspielfähigkeiten etc. ) brauchste dafür nicht. Wie auch; schließlich geht's ums Improvisieren, da gibt's nun mal keine Noten...

Hinzu kommt folgendes: ich fühle mich durch meine jetzige E-Gitarre irgendwie technisch begrenzt, weil die Saiten meiner Meinung nach einfach nicht weich genug spielbar sind und nicht nahe genung am Hals liegen. Denkbar schlecht für schnelle Soli.
Ist ne Gibson les Pauls Standard.

Zu dicke Saiten, zu hohe Saitenlage, zu schwache Finger, zu dünne Hornhaut? An der Gitarre liegt's sicher nicht.

Daher auch die Idee eines Neukaufs. Ich liebäugle mit einer Ibanez JEM7V.

Äh...WHAT??? :screwy:
 

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