Joe Bonamassa Sound

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Moin;

habe mir mal wieder bei Youtube das Konzert: North Sea Jazz Festival 2009 angehört/gesehen.
Ich mag ja auch den Sound übersteuernder Klänge, wenns nicht grad nach "Bratpfanne" klingt, lach.

Speziel die Klänge aus Sloe gin oder Great flood beeindrucken mich immer wieder....Wie macht der das ?
Mit verschiedenen "Bodentretern", die ich im laufe der Jahre ausprobiert habe, bekomme ich das nicht hin.
Vielleicht hat jemand einen Tipp ?




Franky
 
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Immer das Gleiche...

Selbst wenn Du alle Teile von Bonamassas System hättest, würde es bei Dir anders klingen - der Ton kommt aus den Fingern.

Gruß
 
Schau dir sein Gear an und seine Spieltechnik. Und dann stell die Frage noch mal.
 
Das ist relativ easy: Nimm ca. 150.000€ in die Hand,
dafür bekommst Du eine ganz ordentliche Goldtop von um die 57
(für eine halbwegs brauchbare Burst darfs auch mal eine Null mehr werden)
dazu noch zwei-drei Amps zwischen 68 und 75 und ganz wichtig:
fang mit ca. 4 Jahren an Gitarre zu spielen, übe täglich fleißig und schwupps,
kaum bist du um die 40, hast du vergleichbare Sounds und Technik

P.S. ich war bis jetzt immer ein wenig entäuscht, wie gering die hörbaren Unterschiede
bei den ganzen Klampfen und Amps, die von ihm aufgeboten werden, live wirklich rüberkommen.
 
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Ich weiß nicht genau, welche Sounds da jetzt speziell gemeint sind, aber vielleicht bringt Dich das Video hier auf die richtige Spur?

Ich könnte mir vorstellen, dass es hier um den "Woman-Tone" geht, den sich Herr Bonamassa bei Clapton abgeguckt hat....



Ach, ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass Herr Bonamassa keine € 150.000,- braucht, um so zu klingen!
 
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fang mit ca. 4 Jahren an Gitarre zu spielen, übe täglich fleißig und schwupps,
kaum bist du um die 40, hast du vergleichbare Sounds und Technik

Ich möchte nochmal 4 sein :D, und dann 40 :rolleyes:
 
Grundsätzlich ist sein Sound mehr Spieltechnik als Gear, aber grad der frühere Bonamassa Sound hat durch das Stereo Setup wo Dumble Clones mit dem Marshall Silverjubilee gemischt wurde, etwas spezielles. Auch in dem Video handelt es sich um ein Stereo Setup. Auf einem Signal liegt ein leichtes Detune/Chorus was den Sound sehr fett und buchstäblich breit macht. Bei Sloe Gin ist zusätzlich noch ein Rotosphere von H&K am Start.
Zur Zeit spielt er jedoch Fender Tweed Amps mit lediglich einem Zerrer davor und klingt auch nicht viel anders. Es ist also letztlich doch viel mehr wie und was er spielt und nicht womit.
 
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Grundsätzlich ist sein Sound mehr Spieltechnik als Gear,

Auch in dem Video handelt es sich um ein Stereo Setup.

Auf einem Signal liegt ein leichtes Detune/Chorus was den Sound sehr fett und buchstäblich breit macht.

Ja irgentwie Stereo aber ich vermute da wurde mit mehreren Mikros in einem gut klingenden Raum mikrophoniert.
(Da steht auch kein Mikro direkt vor dem Amp). Das ist was ganz anderes als direkt einen Speaker, in einem noch
dazu recht trockenen Raum zu hören/close abzunehmen. Und dadurch kommt es zu diesem "andicken/verbreitern"
was du als Chorus/detune beschreibst.

Ansonsten ist sein Sound für mich klasse Spieltechnik + allerfeinstes Equipment + alle sonstigen technischen Register ziehen.
Schade das er mich nicht länger mitreissen kann .......
 
Grundsätzlich ist sein Sound mehr Spieltechnik als Gear, aber grad der frühere Bonamassa Sound hat durch das Stereo Setup wo Dumble Clones mit dem Marshall Silverjubilee gemischt wurde, etwas spezielles. Auch in dem Video handelt es sich um ein Stereo Setup. Auf einem Signal liegt ein leichtes Detune/Chorus was den Sound sehr fett und buchstäblich breit macht. Bei Sloe Gin ist zusätzlich noch ein Rotosphere von H&K am Start.
Zur Zeit spielt er jedoch Fender Tweed Amps mit lediglich einem Zerrer davor und klingt auch nicht viel anders. Es ist also letztlich doch viel mehr wie und was er spielt und nicht womit.
Ansonsten ist sein Sound für mich klasse Spieltechnik

Das leuchtet mir ein und kann es auch nachvollziehen,,,aber ehrlich, ich kann es mir nichr verkneifen,,,,ich vermute,
so einen "Sound" bekommt man nur mit ner Paula hin, ich möchte hier kenen Forums Krieg auslösen.

Franky
 
so einen "Sound" bekommt man nur mit ner Paula hin, ich möchte hier kenen Forums Krieg auslösen.

Na klar Les Paul + guter Spieler + guter Amp + gut klingender Raum + Mikros + Tontechniker mit Ahnung .....
Alternativ braucht es mehrere Amps (wet/dry System z.B.) um so einen breitwand Sound zu erreichen.
1 Amp alleine, in einem trocken klingenden Raum und dazu Detune oder Chorus klingt dann doch anders
(gefällt mir z.B. gar nicht !!).
 
,,ich vermute,
so einen "Sound" bekommt man nur mit ner Paula

Offensichtlich nicht nur. :)

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Der Kerl ist ja ein Mega Gear-Junkie, ich glaube nur er alleine könnte schon den ganzen Vintage-Markt leer kaufen, er besitzt ja eh mittlerweile schon extrem viel Zeugs.

Aber bei seinen Alben wundert mich doch immer, dass die Gitarren nicht komplett im Vordergrund stehen, sondern eher dezent im Mix sind. Und so richtig "teuer" klang der Gitarrensound für mich auch nie. Er ist sicherlich ein begnadeter, talentierter Spieler und spielt natürlich viel aus seiner sündhaft teuren Sammlung, aber für mich klingts doch eigentlich nie nach etwas, was er nicht auch aus 08/15 Gitarren und Amps kitzeln könnte. Ich finde generell nicht, dass er sonderlich nach "Boutique" klingt, sondern eher bodenständig, so wie beispielsweise auch ZZ-Top (da gibts klanglich ja recht häufig Berührungspunkte, zumindest beim Gitarrensound).

Und für mich spricht das eindeutig für ihn als Spieler.


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@Dr Dulle
JB hat damals (eher etwas "unbluesig) noch ein Rack mit reichlich 19" Elektrik am Start gehabt. Darin hatte er unter anderem Chorus Effekt Prozessor und Speaker Simulation von Palmer. Mikrophoniert wurden die Boxen aber mWn aber auch.
Vielleicht brauchte er da gar nicht viel Modulationseffekte, weil die Phasenprobleme bei einem derart komplexen System, das schon von selbst erledigt haben...;)

Uns nein er braucht nicht unbedingt eine Paula, mit einer Strat klingts bei ihm auch fett wenn er möchte:

...ach ja, man sollte nicht mit den Mitten sparen!
 
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