Johnny Pro II ... zu gebrauchen?

von CaliforniaCustom, 13.12.05.

  1. CaliforniaCustom

    CaliforniaCustom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.05   #1
    hi,
    kennt jemand die firma "Johnny Pro II" oder ist das nur eine modellbezeichnung?

    sind die gut oder sollte man da die finger lassen? von wann könnten die denn sein?
     

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  2. bigmagic

    bigmagic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.07   #2
    Hallo,
    ich weiss nur, dass die Gitarre aus den 70 ern stammt. Den Hersteller habe ich auch noch nicht gefunden. Ich besitze diese Klampfe und benutze sie hauptsächlich für Blues und Balladen. Wenn Du eine härtere Gangart bevorzugst, würde ich sie Dir nicht unbedingt empfehlen. Außerdem ist so eine Gitarre i.d.R. schon sehr abgespielt, was die Bünde angeht.
    Gruss
     
  3. X?X

    X?X Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.07   #3
    Hallo,

    ich hatte bis vor einigen Monaten eine - Sound ist (wenn man will) sehr basslastig. Die originalen Tonabnehmer finde allerdings eigentlich ziemlich gut, Cleansounds über den Laney waren schon cool, bei Soli kommt es schon am besten (meiner Meinung nach), wenn man beide Tonabnehmer nimmt und den einen mehr reinmischt als den anderen, hört sich wirklich verdammt gut an.

    Vom Shaping her irgendwie genial - keine Ecken, alles abgerundet, keine Ahnung, wieviel heute jemand für eine neue Gitarre nehmen würde, die so detailreich gemacht ist - gebraucht sind die Gitarren eigentlich Schnäppchen.

    Man sollte aber darauf achten, dass sie in gutem Zustand sind. Bei meiner waren die Inlays nicht korrekt eingelegt - man konnte leichte Übergänge zum Griffbrett fühlen und die Bünde hätten abgerichtet werden müssen, saßen teils schon schräg im Griffbrett. Saitenlage war daher bei mir O.K., aber ich denke, bei einem gut erhaltenen Modell bekommt man noch niedrigere hin. Negativ fande ich vor allem die Kopflastigkeit - das muss jeder aber für sich selbst entscheiden.

    Ansonsten - Gitarre ist komplett lackiert (soweit es nicht verschiedene Modelle der Reihe gab) und auch recht gut zu spielen - vor allem hat man einen super Zugang zu den oberen Bünden. Mechaniken waren bei meiner schon ausgetauscht - die Hardware hatte ich komplett gegen neue aus Chrom ersetzt, kann zu der originalen damit nicht viel sagen.

    Holz ist wohl Walnuss oder Mahagonie - im Hals glaube ich, ist noch Ahorn mit drin, soweit ich es erfahren hatte - kann mich auch täuschen, bin da kein Experte. Die Gitarre hat allerdings auch ein ganz ordentliches Gewicht...

    Alles in allem - geile Gitarre (wenn du eine vernünftige erwischt) für sauniedrige Preise - meistens ca. 250€...

    oh, verdammt - der Thread ist ja schon vollständig verwest, wieso wurde der denn wieder ausgegraben...zu spät gemerkt
     
  4. 1Joker1

    1Joker1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.09   #4
    die gute alte Johnny,

    meine erste Les Paul war eine Johnny pro. Ich hatte sie von meinem Onkel geschenkt bekommen und nach ein paar Jahren die Mechaniken ausgetauscht. Das war ein guter Zug, denn vorher wars nett so dolle! Die Perlmuteinlagen waren bei dem Modell absolut in Ordnung. Seitenlage war OK, aber heut zieh ich vom Spielgefühl sowieso eine Strat der LP vor. Übers Holz kann ich nix sagen. Der Sound war der typisch schwere LP - Mahagonie Sound.
    Sie ist eine typische Les Paul Kopie aus den 70érn. Ich glaube sie wurde in Japan gebaut - der Headstock lässt es auch vermuten. Nichts besonderes, aber auch nicht besonders schlecht. Ich habe Anfang der 90er noch gut was für das Teil bekommen. Ich war überrascht! Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man heute mehr als 200.- EUR für so ein Teil bezahlt. Ich wüßte nicht, dass die Johnny gehypt wird, so wie manch andere Japan LP-Kopie.
     
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