Kann jeder richtig gut/erfolgreich werden?...

von Templar, 03.09.07.

  1. Templar

    Templar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #1
    Guten Abend :)

    Nachdem ich wieder mal zahllose Stunden bei youtube verbracht habe, anstatt sie ins Üben zu investieren, hab ich wieder meine Emo-Nachdenk-Phase.
    Glaubt ihr jeder kann irgendwann durch richtiges üben so gut werden:

    youtube.com/watch?v=1O4X-L9z2VM

    Klar, es gibt noch viel kompliziertere Sachen, nur irgendwie komm ich mir mit dem was ich nach 8 Jahren Gitarre kann ziemlich schäbig vor :o (Achtung: Selbstmitleid)
    Irgendwie hab ich das Gefühl das jeder besser ist, jeder hier im Forum scheint ein Gitarrengott zu sein, jeder scheint 4 Stunden am Tag exzessiv alle möglichen Techniken zu üben während ich froh bin, wenn ich meinen 1-Stunde-Übungsplan erfüllen kann.


    Dann ist da die Sache mit dem Erfolg, um als Band erfolgreich zu sein muss man eben ein gutes Team sein.
    Ich weiß nicht, da finden sich irgendwo auf der Welt 2-3 Leute die es echt drauf haben. Dann stößt meinetwegen ein 4. dazu, alles passt, alle sind technisch und menschlich auf einer Wellenlänge. Und *zack* läuft alles wie von selbst. Das wirkt so unglaublich vorherbestimmt.

    Man selbst kämpft sich übelst derbe ab, versucht Leute auf seinem Niveau zu finden, Geld für Equipment&Proberaum aufzutreiben, muss alle motivieren und sich um alles kümmern. Und doch lässt der Erfolg auf sich warten bzw. ist quasi kaum vorhanden :rolleyes: Dann verlassen wieder Musiker die Band, dann will der eine das machen, der andere das usw. Und innerlich hofft man dann doch mal wenigstens regional bekannt zu werden um wenigstens ein paar Leute mit seinen Werken zu erreichen.



    Na ja :D Genug mit dem whinen, ihr könnt ja schreiben was ihr davon haltet ;)
     
  2. Mc Poncho

    Mc Poncho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #2
    Nun ja, ich denke, man darf ans Musizieren nicht mit der Einstellung rangehen "ich mache das,
    weil ich reich und berühmt werden will", da verliert man schnell an Authentizitat, bzw. erlangt
    sie erst gar nicht.
    Ich hatte auch vor, mit Musik mein Geld zu verdienen, konnte aber, wie ich bereits woanders
    geschrieben habe, mein Gitarrenstudium aus finanziellen Gründen nicht abschließen.
    Nun arbeite ich in meinem erlernten Beruf und finanziere mir von dem Geld halt meine Musik.
    Ich glaube sogar, behaupten zu können, ich habe mehr Geld zur Verfügung als mancher
    professionelle Musiker. Ich kann musikalisch das machen, was ich will und die durchschnittlich
    100 Besucher pro Gig bestätigen mir, dass es sich lohnt, wenn es auch ofters mal ein
    Draufzahlgeschäft ist.

    Zu Deinem Post : Klar ist Orientierung und Vergleich wichtig, Du darfst Dich aber nur nicht zu
    sehr mit anderen vergleichen. Du musst Dich wohlfühlen mit dem was Du machst. Wenn Du
    Dich zwingst, jeden Tag 8 Stunden zu üben, aber keine wirkliche Freude daran hast, kann
    das schnell auf Kosten der Motivation, überhaupt zu spielen, gehen. Übe lieber Deine Stunde
    intensiv und mit Freude. Wenn man mit einer Band selbst nur lokal was erreichen will, kann
    das schon harte Arbeit sein, auch weil man eben nicht immer alle Köpfe unter einen Hut bekommt.
    Genau das kann aber eine Band auch interessanter und flexibler machen. Meine Erfahrung ist,
    dass sich Geduld immer auszahlt. Wenn man selbst der "Bandleader" ist, hat man auch das
    meiste Frustpotential, da das durchaus ein undankbarer Job sein kann.
    Was das Üben betrifft : Ich überliste mich immer selbst, indem ich z.B. schwierige Passagen
    in meine Songs einbaue und sie dann üben muss. Nach ein paar Proben geht's dann immer
    wie von selbst.

    Glaub' mir, so mancher der heutzutage berühmt wird, wäre irgendwann froh, er hätte seine
    musikalische Freiheit wieder.
     
  3. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #3
    Leider - oder Gottseidank - spielt das Talent doch auch bei der Gitarre eine Rolle. Wie überall kann man Talent mit Übung sehr gut ausgleichen, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Und Ausnahmefälle gibt es natürlich auch, wie überall. Ich sah mal einen fanatischen Skateboarder, der nach 6 Jahren nichtmal sicher auf der Ebene fahren konnte...
     
  4. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #4
    Nicht jeder kann gut / erfolgreich werden. Nur die, die genau das hier:

    machen, werden das. Wenn dir das alles zuviel ist und du dich beschwerst, dass es dir die "anderen" oder die "umstände" unmöglich machen, dein ding durchzuziehen, wirst du nicht erfolgreich und gut.
     
  5. jonas S.

    jonas S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #5
    wer erfogreich sein will kann aber nicht immer das tun was er selbst am liebsten möchte..also z.b ein angebot für eine show in einer big band und du bist nur bereit metal zu spielen weil du da kein bock drauf hast...gerade das musikbuisness ist ne harte sache..und es gibt auch genug extrem gute gitarristen von denen niemals jemand was mitbekommt..(besonders bei gitarre weil das einfach jeder machen will)

    also wenn mans mal mit angebot und nachfrage beurteilt ist die nachfrage viel größer als das angebot!
     
  6. flushbomb

    flushbomb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #6
    was das shredden oder das allgemein präzise und schnelle gitarre spielen angeht denk ich gibt es ein paar technische grundregeln zu beachten die allerdings bei jedem individuell angepasst sein müssen... manche haben das glück und finden auf anhieb die richtigen und besten methoden zu spielen und fragen sich dementsprechend vielleicht warum es den anderen so schwer fällt... umgekehrt ist es genauso ...manche haben vielleicht das pech und drücken sich von anfang an mit schmerz und roher gewalt die falschen methoden rein.. üben 5 stunden am tag immer wieder die gleichen fehler und wundern sich warum sie nicht besser werden und warum die anderen sooooo talentiert sind...

    virtuoses spiel resultiert meiner ansicht nach nicht aus 10 stunden nervenzerreibender und stupider quälerei am tag sondern aus meinetwegen 1-2 stunden wirklich effektiven übens... effektiv bedeutet für mich gleich die techniken richtig auszuführen und fehler von vorn herein auszuschliessen und somit barrieren abzubauen...

    als autodidakt ist das sicher ungleich schwerer als wenn man einen GUTEN lehrer hat der einem gleich sagt "so geht das aber nicht" und den schüler dort abgreift wo er gerade ist und nicht gleich am anfang wie das internet mit sweeppicking und eightfinger tapping auf tempo 220 bombadiert... das ist wie als würde man eine bürokraft in einen boxring mit schwergewichtsweltmeistern treten lassen ohne die chance vorher zu trainieren der jenige wird bestimmt schon nach dem ersten fight nicht so schnell wieder boxen wollen...

    ein guter lehrer schafft dir eine behütete atmosphäre in der man sich rasch und ungehindert verbessern kann... autodidakten sind gleich mit der rauen realität der profis konfrontiert ohne zu wissen wie man sowas überhaupt erreichen kann und bleiben in ihren ansichten dazu meist ziemlich oberflächig, sehen nur das was rauskommt ohne zu wissen wies reingekommen ist... und wenn sie eben nicht das glück hatten gleich intuitiv die richtigen wege einzuschlagen dann siehts finster für sie aus... und man begnügt sich mit der zeit auch mit seeeehhhhr mäßigen fortschritten verfällt in eine art grauen alltagstrott und bleibt dabei...

    wenn man sieht und hört wie sich einer in trance shreddet sollte man für einen moment die emotionen abschalten und mal nüchtern analysieren was der da eigentlich technisch macht... das nimmt der sache zwar den "zauber"... aber auch die "demut" ......und somit hat man auch die chance zu begreiffen wie man sowas selber schaffen kann...
    bloss nicht einlullen lassen! immer nüchtern bleiben....
     
  7. x-Riff

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    Erstellt: 03.09.07   #7
    Du denkst, es gibt eine Beziehung zwischen Erfolg und handwerklichem Können?
     
  8. Bannockburn

    Bannockburn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #8
    Die Frage die sich stellt, ist einfach, was du erreichen willst.
    Du kannst als Band durchaus reich und berühmt werden, wenn du überhaupt nichts drauf hast als Gitarrist, solange deine Band guten Sound und gute Songs liefert. Dann spielst du halt nur die Rhythmusakkorde, muss ja schließlich auch einer machen.
    Es gibt ja auch genügend Punkbands, die berühmt sind, obwohl sie nur immer wieder die selben 3 Akkorde schrammeln.

    Heute ist es ja aber leider so, dass Bands nicht mehr durch ihre Musik, sondern durch die Medien berühmt werden.

    Wie Al Bundy das mal sehr treffen formulierte: "Das ist Showbiz - Du brauchst weder Hirn, noch Talent".

    Wenn du natürlich den Anspruch hast, so wie die guten Leute in deinem Video zu spielen, dann wirst du um Talent und laaange Üben nicht herumkommen.
    Ich persönlich behaupte einfach mal von mir, dass ich keinerlei musikalisches Talent besitze, von daher musste ich mir jeden größeren Fortschritt auch mit ner Menge Arbeit erkaufen, was ich aber auch gerne gemacht habe, weil es immer irgendwas war, das ich auch können wollte. Wirklich toll Shredden kann ich bis heute immer noch nicht, aber für das, was ich spielen will und das, was ich mit meiner Band mache, reicht's allemal, daher bin ich mit dem jetzigen Status Quo auch zufrieden und habe gar nicht den Anreiz, mich jeden Tag stundenlang zum Üben hinzusetzen.
     
  9. flushbomb

    flushbomb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #9
    @xriff
    bestimmt nicht in jedem fall aber in den bekanntesten fällen schon denke ich..
    steve vai... paul gilbert... yngwie malmsteen...

    das handwerk selbst macht noch nicht den künstler aber ist in bestimmten musikrichtung doch wohl die entscheidende basis..
    was wären die genannten gitarristen denn ohne ihr perfektes handwerk? was würde übrig bleiben?

    im prinzip kann sich doch niemand davon ausnehmen technisch zu spielen jeder eben bloss auf einem anderen level... ob hooker oder malmsteen...
    gitarre ist immer was erlernbares und die richtigen methoden entscheiden über den (technischen) erfolg.... niemand kommt mit dieser fähigkeit auf die welt... jedenfalls würde ich mich fragen welchen evolutionären vorteil es hätte gut gitarre zu spielen...
     
  10. Mc Poncho

    Mc Poncho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #10
    Na ja, Malmsteen, Vai und Gilbert hatten auch Glück, dass sie mit den 80ern Groß geworden sind.
    Vai selbst bemängelt ja, dass das Interesse an Virtuosität komplett "an den Arsch" gegangen ist.
    Er ist ja nicht nur Virtuose, sondern auch ein hervorragender Komponist. Unter dem kompositorischen
    Aspekt schauen viele seiner ähnlich "trainierten" Kollegen in die Röhre.

    Ich kenne ein paar Gitarristen mit ähnlichen technischen Fertigkeiten, die sind schon teilweise um die
    40 und werden den großen Wurf wohl nicht mehr landen. Zu deren Auftritten kommen meist
    nicht sooo viele Leute, Weil es halt Musik für Musiker ist. Irgendwo sehr schade, aber vom
    Standpunkt des Otto-Normalos nachvollziehbar.

    Ich selbst bin froh, wenn ich das Publikum mit meinen Songs berühre. Das ist mir viel wichtiger,
    als ein paar anderen Gitarristen zu zeigen, wo der Hammer hängt.

    Der Evolutionäre Vorteil des guten Gitarrenspiels ? Testosteron, Penisvergleich, Balzverhalten...:D
    Na ja, ich denke, einfühlsames Songwriting führt da eher zum Erfolg...:great:
     
  11. flushbomb

    flushbomb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #11
    nagut ich muss sagen mir ist auch schon hin und wieder aufgefallen das die supergitarristen ihr können so ganz beiläufig kleinreden aber das bestätigt meiner ansicht nach nur die idee das man scheinbar auch zufällig oder durch einen guten lehrer die richtigen übungsmethoden anwendet und sich über geschwindigkeitsbarrieren mit denen sich andere manchmal ihr ganzes leben mit inbrunst rumschlagen nur wundern kann... so nach dem motto "wassn nur dein problem? shut up and play!!!"... vielleicht schwingt da auch ein gaaaanz gaaaanz kleiner hauch von eitelkeit mit... wer weiss...

    natürlich war in den 80ern andere musik beliebt als heute...
    denke auch das man heute um pop-musik zu machen keine grossen musikalischen und handwerklichen finessen bringen muss...
    im grunde muss man heute einfach nur ein guter geschäftsmann sein um mit musik geld zu verdienen... wenns um pop geht... aber darum gings mir eigentlich nicht
    viel geld mit virtuosität kann man nicht mehr verdienen auf jeden fall... jedenfalls nicht im mainstream..
    ich denke aber das die guitar-heros von damals heute auch nicht besonders schlecht leben...

    andererseits sieht man aber auch das in den nieschenbereichen des metals oder rocks die technischen anforderungen im grunde immer weiter steigen..
    ein guter rock oder metal-gitarrist definiert sich heute mehr denn je über sein technisches repartoire
    in den 70ern hats noch gereicht wenn man 3 schnelle licks mehr oder weniger zu einem solo zusammenvarieren konnte...

    aber wahrscheinlich müssen die studiogitarristen die für pink 3 töne einspielen
    am besten wie gilbert shredden können um überhaupt ne chance zu haben für die zu arbeiten...
     
  12. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #12


    ganz einfach: ein rockstar der sagt "ich bin so dermaßen gut im gitarrenspielen, ich bomb sie alle weg, gegen MICH ist jeder gitarrist ein armseliger xxx!!!!1111" ist ganz schnell raus aus dem Biz, weil auch die Plattenfirma ein wörtchen mitredet (unbeliebter musiker = keine plattenverkäufe). bis auf manowar vielleicht, das sind sowieso die überhelden,ist aber anderes thema.

    außerdem bezweifle ich, dass vai und konsorten es irgendwie nötig haben, mit ihrem können zu protzen.

    zudem ist ein bescheidener musiker bzw. ein bescheidenes idol an sich symphatischer wie ein arroganter schnösel. das ist ein psychologischer effekt.

    xxx = rauseditiert Dimebag1984
     
  13. jonas S.

    jonas S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #13
    pop = populär = erfolgreich?

    ich würde stark vermuten das chema ist etwa das folgende:
    -eine band oder ein musiker schickt aufnahmen an plattenfirmen oder geht zum casting
    -im seltenen fällen wird man aufgenommen
    -bands müssen teilweise mitglieder entfernen und oftmals stil ändern
    -einzel musiker werden mit leuten die sie nicht kennen zusammen gepackt
    -ein komponist schreibt für die band die songs
    -die bands spielen dies und verdienen soäter nur ein kleinen bruchteil des gewinns
    -es wird ein falsches image der band erfunden
    -nach 4 bis 5 erfolgreichensongs(ofmals auch nur 1er) ist die band nicht mehr angesgt und wird gekündigt)

    (es gibt nur wenige bands die sich lange zeit oben halten können und dies auch nur weil die plattenfirmen übereinkommen haben keine bands mit gleichen/ähnlichen stil aufzunehmen)
     
  14. flushbomb

    flushbomb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #14
    ob die wirklich so derbe unter dem diktat ihrer plattenfirmen stehen? ich weiss nicht..
    wenn man aus rücksicht auf die kundschaft sein können kleinredet und sachen raushaut wie ..."am liebsten würd ich meine gitarre ficken"... passt das irgendwie für mich nicht zusammen

    ich meine man kann ja auch etwas zu --->>>/\() bescheiden ()/\<<<--- wirken
     
  15. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #15
    sicher. ohne plattenfirma keine platten. ohne platten keine kohle, keine verbreitung der musik. und myspace ist auch net das wahre.

    es kommt auch auf den vertrag an, wer sich die konditionen nicht durchliest, hat ganz schnell einen vertrag am hals, den man sich so nicht gewünscht hat.

    wenn im plattenvertrag steht "nur diese und diese gitarren und nur diese und diese posen und nur diese und diese songs nach diesem und diesem schema" und man hält sich nicht dran: zack, raus, 1000 andere bands stehen vor der tür und warten nur auf einen "casting"termin. das ist bei universal so, das ist bei nuclear blast so.

    musikgeschäft heißt musikgeschäft, weils ein geschäft ist. eine industrie. mag sein, dass alle helden auf der bühne stehen und losbangen und ihre gitarren durch die luft wirbeln. hinter der bühne wird verhandelt, gefeilscht, belogen und betrogen wie in jeder anderen industrie auch, ob schwerindustrie oder kosmetikindustrie und wasweißich.

    ist zwar schade, aber so romantisch mit "saufen, rumhuren und der rest is mir egal" isses halt nicht mehr. vor 30 jahren vielleicht.
     
  16. flushbomb

    flushbomb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #16
    also kann man davon ausgehen das jede äusserung dieser gitarristen kapitalistischer natur ist?
     
  17. Templar

    Templar Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #17

    Das mach ich genau so :D Die Methode funktioniert sehr gut :great:
     
  18. Bannockburn

    Bannockburn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #18
    Hach ja, die gute alte Zeit :)

    Ich kann mir schon gut vorstellen, dass das heute so abläuft. Schau dir nur mal die aktuellen Bands an - Glaubst du wirklich das sind Leute, die sich mal früher getroffen und sich gesagt haben "Hey, genau so wollen wir berühmt werden!"?

    Wenn du nicht gerade zu den ganz Großen der Szene gehörst und deine Rente schon verdient hast, dann bleibt dir nichts anderes übrig, als auf die Prodzuenten zu hören - Die sorgen immerhin für deinen Lebensunterhalt...
     
  19. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 03.09.07   #19
    das problem das mMn momentan im musikbiz vorherrscht ist einfach die totale reizüberflutung.
    da werden einzelne kleine bands mal für 2 monate berühmt mit einem hit berühmt und dann wieder abgeschossen. und das passiert in massen. kurzer hype und genausoschneller absturz.
    wer spaß hat kann ja mal die "Bravo Hits" der letzten 10 jahre durchgucken und zählen wieviele bands davon noch aktuell vernünftige musik machen.
    und in 10 jahren hört keiner mehr die helden von heute (außer sie werden gecovert..)

    das war früher einfach anders: da gabs bands die über jahrzehnte hinweg die massen begeistert haben und teilweise immer noch musik machen.
    und jene bands waren authentisch, haben ihre eigene musik gemacht und zusammengestanden.

    heutzutage ist der druck der plattenfirmen viel größer. und die wirklich erfolgreichen leute kennt man kaum. (wer zum henker kannte dieter falk vor popstars? und trotzdem war der ziemlich erfolgreich)

    und andersrum bedeutet talent nicht gleich erfolg.
    es kommt viel mehr auf kontakte und promotion an. (sonst wären Tokio Hotel gar nicht so erfolgreich *gg*)
    ich denke es gibt viele leute die das zeug haben richtig gute musiker zu sein, aber wo es wirklich daran scheitert, dass man sie nicht verkaufen kann.
     
  20. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #20
    Yup, das wollte ich damit sagen. :D

    Authentische Bands, die schon jahrzehntelang dabei sind, sind auch eher ein anderes Thema. Das ist eine ganz andere Liga.
    Ich habe nicht die geringste Ahnung, welches Label Iron Maiden gerade hat, aber würden diese sagen "Wir kündigen den Vertrag", würde der betreffende produzent darum betteln, dass sie doch da bleiben mögen. Umgekehrt ist es eben bei "Newcomern" und aktuelleren bands. Da heißt es halt "Na gut, verpisst euch halt."

    Ähnlich bei Endorsement-Verträgen. Glaubt ihr, Petrucci spielt ausnahmslos Ibanez Gitarren :screwy: er MUSS es auf der Bühne tun weil er Vetragsgebunden ist. Zuhause ist das dann was anderes. Aber ein Musiker muss siene Knete halt auch irgendwie zusammen bekommen. Selbstverständlich hats auch damit was zu tun, dass der Musiker ein Instrument bekommt, das perfekt auf seinen Bauchumfang zurechtgeschneidert wurde. Geschmäcker können sich aber eben auch ändern, und als ob Petruccis Signature Gitarre dieselben Pickups usw. hätte wie die im Laden..nur ein Waldorfschüler wäre so naiv, das zu glauben :rolleyes:
     
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