kann man 2 gitarren an einen verstärker anschl.?

von GRAX, 26.07.04.

  1. GRAX

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    Erstellt: 26.07.04   #1
    Kaufen in der familie 2 anfänger e-gitarren, weiß aber nicht genau wie man das am besten macht? Brauch ich besser 2 amps oder wie funktioniert das?

    Weiß auch nicht welcher amp gut ist?
    Dachte vielleicht an einen roland micro cube oder irgend ein nicht all zu teurer Marshall? Vorschläge? :confused:

    Bei den Gitarren dentiere ich in der billigeren klasse zu einer yamaha pacifica.
    Oder vielleicht einer Ibanez? Hörte aber das die billigen Ibanez sehr schlecht verarbeitet sind!

    Da es so viele verschiedene modelle (alleine in der pacifica reihe ) gibt habe ich keine Ahnung was ich nehmen könnte?

    Sie könnten allerdings auch etwas teurer ( so ca. 300-400€) sein!
    Weiß aber nicht ob sich das für einen absoluten anfänger auch auszahlt?

    mfg grax :great:
     
  2. engineer

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    Erstellt: 26.07.04   #2
    Du möchtest nicht im Ernst 2 Gitarren an denselben Amp anschließen oder? Selbst wenn das musikalsich erwünscht ist (derselbe Klang) braucht man zumindest eine Art Mischpult dazwischen die jeweils einen hochohmigen ("Hi-z") Eingang haben.

    Ich würde zu einem guten Amp und eine billigen Übungs-Amp raten.

    Ach ja "dentiere" (s.o) musst Du mir mal vormachen. Muss was mit beissen zu tun haben :great:
     
  3. LoneLobo

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    Erstellt: 26.07.04   #3
    du brauchst einfach nur nen Verstärker mit 2 Eingängen, Peavey Bandit 112S zum beispiel :)

    Dann klappt das ohne Probleme.

    Zur Gitarrenwahl:

    Für 400€ Kriegt man bei Ibanez auch schon ne echt gute gute Gitarre, genauso bei der Yamaha-Preisklasse.

    Die Pacificas sind echt gut da, Ibanez RGs etc. sind aber auch nicht zu verachten.

    Am besten wärs, wenn dir die einer im Direktvergleich anspielen könnte (Idealfall wäre dieser jemand du, wenn du noch nicht spielen kannst, gestaltet sich die Sache allerdings etwas schwerer).

    Bei der Wahl kommts auch a weng auf die gewollten Beigaben an...Pacificas gibts häufig mit H(umbucker)-S(inglecoil)-S(inglecoil) Bestückung, während Ibanez auch gern mal als H-H auftreten.
    HSS is natürlich flexibler, mancher braucht/will das aber garnicht.
    Ein weiteres Ding wäre das Tremolo. Floyd Rose wird extrem geren bei Ibanez eingesetzt, empfehle ich zum Anfangen aber nicht, da macht man sich das Stimmen/Einstellen nur unnötig schwer. Vor allem am Anfang sollte man ja soviel wie möglich ausprobieren.

    Von daher würde ich eine Gitarre aus der Pacifica serie vorschlagen: nimm eine mit nem Humbucker am Steg, dann hast du die flexible HSS Schaltung, ausserdem ein Vintage Tremolo. Die sind selten dermassen schlecht, dass sie sich andauernd verstimmen und vor allem leicht einzustellen. Eine feste Brücke wäre noch problemloser, aber da hat man dann halt kein Tremolo, was doch ne ganz nette Spielerei is ;)
     
  4. GRAX

    GRAX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.04   #4
    wie wärs mit dem Micro cube als übungsamp und dann noch irgend einen besseren dazu, könntest du mir da einen empfählen?
     
  5. GRAX

    GRAX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.04   #5
    Lohnt es sich überhaupt eine gitarre um 400€ zu kaufen wenn ich noch gar keine Erfahrung habe?

    wenn wir 2 Gitarren kaufen sollte ich dann auf irgend etwas aufpassen?
     
  6. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.07.04   #6
    also ich selbst hab folgende meinung (es gibt aber natürlich auch leute, die das anders sehen):

    ich finde, es ist gescheiter, sich am Anfang ne relativ billige gitarre zu kaufen, dafür nen gescheiten Verstärker.
    Das muss keine Vollröhre sein, sondern er sollte halt wirklich was hermachen. Laut genug sein, flexibel, alles mögliche halt, darf etwas mehr kosten.

    Dahinter steckt folgender gedanke (ich zähl mal die Möglichkeiten des kaufes auf):

    1. Billige Gitarre, Billiger Verstärker:
    Vorteil ist der minimale Preis, nachteil: Es kann früh aufhören, Spass zu machen, weil die Gitarre nicht wirklich toll zu spielen ist und der Verstärker keinen gescheiten Ton rausbringt.

    2.Teure Gitarre, Teurer Verstärker:
    Gute Lösung für Reiche Leute, die auch Geld scheissen können. Sojemand hab ich leider noch nicht kennen gelernt ;)
    Vorteil: Man hat meistens ne gute Instrument-Qualität, allerdings wars schweineteuer, und wenn man dann doch bald keinen bock mehr hat, weils einem nicht liegt, guckt man in die Röhre (mensch, was ein Wortwitz :D).

    3. Teure Gitarre, billiger Verstärker:
    Kompromisslösung, man hat ne gut zu spielende Gitarre, allerdings kommt kein sauberer Ton ausm Verstärker. kann auch frustrierend sein.

    4.billige Gitarre, teurer Verstärker (Mein Favorit!):
    Man spart am Instrument, bekommt aber nen halbwegs guten Klang raus. Die Nuancen von besserem Holz hört man als Anfänger eh nicht. Ich wage sogar zu behaupten, dass es im ersten halben Jahr dem Betreffenden relativ scheissegal ist, was er für Holz hat etc, den Hauptsound macht da der Verstärker, deshalb sollte der gut sein.
    Als teuren Verstärker kann man zum Beispiel nen Spider 2 nehmen, da ist man dann schön flexibel. Am Anfang sag ich immer, man muss sich alles offen halten, fixieren tut man sich irgendwann eh, muss net am Anfang schon sein.
    Die Gitarre wird nicht sooo toll zu spielen sein. Also: schön billig kaufen. Wenn man dann nach einem Jahr oder so ganz gut spielen kann, geht man in den Laden und spielt die Gitarren SELBST an, dann weiß man nämlich auch, welche Gitarren einem zusagen und welche nicht. und die 100€ für die billige Harley Benton Strat oder sowas verschmerzt man normalerweise auch ;)
    Dann hat man im Endeffekt ne gute Gitarre und nen guten Verstärker.

    Zu deiner zweiten Frage, den Micro Cube hab ich noch nicht gespielt, da kann ich nix zu sagen.
    Verstärker hab ich an sich recht selten objektiv getestet, ich kann eigentlich nur sagen, dass mir der Spider 2 212 gut gefallen haben und der Marshall MG 100DFX, welchen ich selbst habe.
    Hilft dir sicher nicht sonderlich weiter, sorry dafür ;O

    Ich kann dir nur immer wieder den Rat geben, dir was möglichst flexibles zu suchen, ein Mini Cube ist da wahrscheinlich ne echt gute Wahl, die Amp-Modeler sind echt praktisch beim Richtungs-suchen.
     
  7. max_hoppus182

    max_hoppus182 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.04   #7
    Ich denke genauso wenn man sich seine erste Gitarre kauft. Nen guter Amp muss her. In diesem Fall wären es 2. Ich würde zu zwei Line 6 Spider II greifen. Denn nichts ist wichtiger als nen guter Sound. Mit den beiden liegst du preißlich bei 800?. Als Gitarre nimmst du entweder ne Squier aus der Standard Serie oder wie schon erwähnt ne Yamaha. Hauptsache der Hals ist gut bespielbar. Das ist erstmal das A und O!


    Mfg Max
     
  8. Ray

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    Erstellt: 26.07.04   #8

    Mit nem simplen V-Stecker geht das. Der Eingangswiderstand ist halt halbiert, da leidet der Ton etwas (schwammig) und beide Gitarren müssen dann den gleichen Sound spielen (und mit dem eigenen Poti kann man das von der anderen Gitarre kontrollieren), aber zum Üben ist das voll ok. An nem kleinen Amp sowieso.

    Ich hab das sogar über ne Stereoanlage gemacht.Überraschend gute Ergebnisse.
     
  9. GRAX

    GRAX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.04   #9
    Und wie ist der Peavey Bandit 112S da ich ja 2 anschlüsse brauche?
    Oder kannst du mir einen anderen empfehlen? :)
     
  10. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 26.07.04   #10
    Also, das ist in keinster Weise zu empfehlen, die Gitarren gewissermassen elektrisch gegeneinander arbeiten zulassen. Wenn, schon müsste das über Widerstände erfolgen. Nee, das ist nichts. Mein Hinweis von oben (keine 2 Gitarren am selben Amp) basiert dazu auf der Annahme, daß die Gitarren für zwei verschiedene Personen sind. Wie sollen die an einem Amp üben? :confused:
     
  11. GRAX

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    Erstellt: 26.07.04   #11
    Jetzt weiß ichs wieder nicht! Ist es also besser wenn ich 2 Verstärker kaufe? :confused:

    Der spider II gefällt mir ganz gut aber vielleicht ein bisschen teuer (da ich auch nicht reich bin) ! :rolleyes:
     
  12. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.07.04   #12
    Jupp, meinte ich auch. Halt zwei, die gleichzeitig spielen.

    Ham wir hier mit zwei Strats gemacht, eine auf Steg Mitte als Rhythmus, eine auf Mitte als lead, beide natürlich clean. Das klingt passabel, halt ne Spur matschiger. Aber bei nem Übungsamp ein Mischpult dazwischen, das wär ja Perlen vor die Säue. Zum üben klingt das dann auch net besser.

    Wenn die natürlich beide gleichzeitig was andere üben wollen, also nicht harmonisch zusammen spielen wollen, brauchen sie nen zweiten Amp.

    Und nen zweiten Raum dafür :-)

    Wenns ne generell technische Frage war, ob zwei E-Gitarren auch zwei Amps brauchen (also quasi als zusammenhängende Einheit), dann isses natürlich alles obsolet, was hier geschrieben wurde. Können ja auch 1000 an einem Amp spielen...
     
  13. Hans_3

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    Erstellt: 26.07.04   #13
    Ja. Alles andere ist Notlösung. Denn sicher wollt ihr auch mal unabhängig voneinander üben und nicht immer wie siamesische Zwilinge.
     
  14. blueblues

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    Erstellt: 27.07.04   #14
    zu dem micro cube (ca. 100€) kann ich dir auf jeden fall raten. ich habe schon sehr viele positive kritiken darüber gelesen. hätte es den schon im februar gegeben, hätte ich mir an stelle meines marshalls den roland geholt.

    alternativ wäre hier noch der spider II interessant. den gibt es jetzt auch als 15watt version. der hat jedoch nur 4 ampsimulationen. für den anfang sollten die aber reichen. preislich liegt der so bei 180-200€.

    als gitarre empfehle ich dir die pacifica 112 (ca. 200€). willst du etwas mehr aus geben, investierst du bei der 412 IV (ca. 300€) in eine bessere erarbeitung und vor allem in besseres holz.

    je nach kombination kommst du dann für 2 personen auf bis zu 1000€. da sollte sich dann auch der händler bei dem zubehör wie kabel, ständer stimmgerät, tasche, plex's, zweiter saitensatz u.s.w. (ca. je 50€) etwas flexibler gestallten.
     
  15. Corvus

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    Erstellt: 27.07.04   #15
    Hole lieber 2 Amps und schließ jede Gitarre an einen extra Amp an. Alles über einen laufen zu lassen macht echt kein Sinn....außer Geld sparen und des wäre ein falsches Ende wo du sparst.

    gruß Corvus :rock:
     
  16. HossX

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    Erstellt: 27.07.04   #16
    also ich hab genug von vintage tremolos bei meiner squier (die sonst noch echt in ordnung is für das weas ich bezahlt hab) mach ich eine kleine divebomb und ich kann erstma aufhören weil die dann so verstimmt is das man nich mehr weiterspielen kann ... gottseidank hab ich mitte august ne neue axt
    :rock:
     
  17. clemens

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    Erstellt: 27.07.04   #17
    Naja, aber dass Divebombs bei Vintage Trems nicht gerade zu den besten Ideen gehören, ist eigentlich klar.
     
  18. HossX

    HossX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.04   #18
    ^^stimmt auch wieder aber: neue axt = floyd rose


    un noch zu den 2 gitarren an einem verstärker:

    is wirklich nur ne notlösung, mein amp hat noch nen line in kann man auch ne gitarre anschließen (mach ich öfters wenn ich bei meine gitarrenlehrer geh un der seinen amp nich da hat) absonsten auf jeden fall 2 verstärker.

    zum preis:

    nicht zu billig (finger weg von 100 euro ebay scheiß) aber halt auch nich übertreiben sonst haste nacher en teuren staubfänger wenns dir nich gefällt

    zu den gitarren:

    gib nicht ganz so viel aus ich hab mir ne gebrauchte squier für 150 tacken genommen, hat zwar nen scheiß sound aber von der bespielbarkeit echt nich zu verachten und dann nach 1-2 jahren weißte obs spaß macht dann kannste dir dann immernoch ne gitarre kaufen die was taugt un es gibt ja genug einsteiger die instrumente suchen da kannste deine erste ja verkloppen un bekommst somit auch wieder was dafür
     
  19. mase

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    Erstellt: 30.07.04   #19
    Ich würde dir als verstärker nen roland cube 15 empfehlen , den habe ich auch und der klingt ganz gut und hat zur not auch nen zweiten eingang der aber nur clean spieln kann , also da machst du auf alle fälle nicht viel mit falsch
     
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