Kann man das LD-Systems Dave 12" G² für eine Rockband verwenden?

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Hallöchen,
wir möchten uns von unserer alten PA trennen, da die passiven Subs nur brummen und keinen Kick geben, die Fullrange totaler Müll sind und unser Powermixer den Geist aufgibt. Wir waren im Laden unseres Vertrauens und haben uns mehrere Sachen angesehen. Wir haben unter anderem eine LD Fullrange-Box für 280€ angeschaut(350W RMS) welche aber unserer Meinung nach keinen Sinn mache, da wir dann 2 neue Endstufen brauchen(die alte ist zu schwach für unsere derzeitigen Subs). Dann nach weiterem Suchen sind wir auf das LD-PA-System gestossen. Wir haben unter anderem etwas Jazz, etwas Swing sowie Metal und Alternativ Rock abspielen lassen und waren durch und durch von Klarheit der Tops und vom Kick sowie vom durchgängigen Bass des aktiven 12 Zöllers beindruckt.

Die Frage die ich mir Stelle ist nun, ob ich mit dieser Anlage unser Bandgedudel übertragen kann.
Wir haben ein voll Mikrofoniertes Schlagzeug(das jedoch nicht komplett wiedergegeben wird, d.h. nur Bassdrum, Toms und Snare), zwei Gesangsmikrofone, ein Keybord, einen Bass und eine E-Gitarre mit einem Boss GT6.
Wir benutzen ein Yamaha MC206(so heisst das ding glaube ich) und ein Behringer Eurorack 2004(so heisst das andere glaube ich ;) ) als Mischpulte für Schlagzeug und den Rest.
Funktioniert das so oder überfordert das eine derartige Anlage?

Danke und Schönen Abend
GC

PS: Falls ihr uns zu einem anderen Raten wollte, denkt bitte an einen Preisrahmen von max. 650€
PS²: Wir wollen vorerst nicht mehr als 100 Leute Beschallen (Geburtstage, Hochzeiten, kleine Familienfeiern, etc.)
 
Eigenschaft
 
Die Dave 12 wir hier häufiger für kleine Konserven-Geschichten empfohlen. Für eine Band mit mikrophonierten Drums sicherlich keine Alternative, schon gar nicht für 100 Leute. Spästestens nach dem 3. Gig wärt ihr so unzufrieden, dass ihr euch nach was anderem umseht, oder habt die Dave 12 schon so durchgebraten und die Knete ist weg.
Liveband -> 100 Pax -> 650 EUR = GEHT NICHT!
 
Oh das ist hart! OK, gäbe es eine andere Alternative? sagen wir bis 900 Moneten?
 
Hallo GuitarChecker,

für 900 € bekommt man 2 Topteile, die schon etwas über der Einsteiger-Kategorie liegen (2 Einsteiger-Tops à la Mackie Thump oder Samson Live kommen auf etwa 700 €). Sofern für Bass und E-Gitarre separate Instrumentenamps vorhanden sind und man auf die Schlagzeug-Abnahme verzichtet (bei Kneipen-Gigs und kleineren Auftritten problemlos machbar), ist man damit schon gut dabei. Bassdrum-Abnahme erfordert allerdings zwingend einen Subwoofer, und ein der bei einem so geringen Budget einfach nicht drin ist. Lies einfach mal die unzähligen Threads zu ähnlichen Fragen hier im Bereich durch...
 
Okay. die Subs wären da, zwei peavy 18" mit 1000 watt peak und 500 rms das problem wäre da die endstufe und an endstufe haben ir eine red beat audio gsa 600 mit 2x300 watt ausgängen, was wäre da an fullrange und endstufe als zusatz ratbar?
 
... gäbe es eine andere Alternative? sagen wir bis 900 Moneten?

Ich hätte da ein N und ein ö im angebot - Wort darfst du selber draus basteln... ;-)


Aber mal im Ernst: Die Gigs, für die man Rockmusik mit o.g. Anlage bestreiten könnte, spielen sich in einem Pegelbereich ab, ifür den die Drums natur schon zu laut wären. Also Gedankengang eins: Wieso nicht nur Kleinst-für-lau-Gigs mit Backline und Gesangsanlage?

Andersrum klingen die genannten Auftrittsgelegenheiten für mich (als alten Mugger) nach Gage. Hochzeitsband ist Hausnummer zwei Mille und ist das die Gegend, die Ihr beackern wollt, dann würde ich mir als Kunde erstens eine PA erwarten, die den Namen verdient, als Musiker zweitens einen Sound anbieten wollen, der die zwei Mille wert ist. In dem Szenario sollte - selbst wenn man nur einmal im Monat aufspielt - dann doch eine Null mehr drin sein als die 650 Steine Deines Eingangs-postings. ;-)


domg
 
Ach so ein Müll :D ja über die Drums lässt sich streiten. aber was gäbe es denn als bsp. wenn wir uns 250watt fullrange boxen und eine 1200 watt endstufe für die subs kaufen wollen, damit wir einen teil des alten equips weiter verwenden können?
 
Okay. die Subs wären da, zwei peavy 18" mit 1000 watt peak und 500 rms das problem wäre da die endstufe und an endstufe haben ir eine red beat audio gsa 600 mit 2x300 watt ausgängen, was wäre da an fullrange und endstufe als zusatz ratbar?

Da fällt uns schon mal auf, daß aus dem Sub nicht rauskommen kann, was die Endstufe nicht reindrückt, oder? Also müsste man eine für die Subs passende Endstufe kaufen, Tops, die sich mit der vorhandenen befeuern lassen und eine Aktivweiche bzw. (bei dem Appel-Ei-Preis einer Behringer DCX) einen Controller. Geht aber auch nicht mit 900.- Euro zusammen, wenn man's überlegt.


domg
 
stimmt schon wieder... ich hasse es xD was kostet denn eine aktiv weiche?
 
Habt ihr irgendeine der durchaus qualifizierten Antworten gelesen?
 
thomanns hp ist gerade hin, oder? ;-)

Für Ansprüche, die ich jetzt mal aus dem vorhandenen Beschallungsequipment abzuleiten versuche, liegt man irgendwo zwischen 65 Euro für die einfachste Weiche vom Behringer Uli bis etwa 260.- für einen Behringer DCX. Dann nehmen wir mal 300-400 für einen Chinaböller-Amp, der die Subs treiben soll, 600 Euro für zwei einigermaßen erträgliche Tops, eine Handvoll brauchbarer Speakon-Strippen, Stative bzw. Distanzstangen, Endstufenrack (idealerweise mit Systemverkabelung und Anschlußpanel) - ich nähere mich gedanklich den Zweitausend, wenn ich nicht irre...


domg
 
Ich habe mir jede durchgelesen aber nicht jede verstanden. Und daher meine Frage warum unterstellst du uns, dass wir es nicht getan hätten?

---------- Post hinzugefügt um 21:31:53 ---------- Letzter Beitrag war um 21:29:33 ----------

Also bei mir wären es 1000 ;) wir haben ja probegehört und sind bei einer LD Fullrange-Box für 270 stehen geblieben die uns sehr zugesagt hat. Dazu dann eine billigere Weiche für ungefähr 100€ und dann kämen (leider Gottes) 1000 zusammen, was derzeit nicht möglich ist...
 
Die Unterstellung fusst auf folgendem Umstand:

Ihr fragt, ob man mit Schrott 100 Leute rockmusik unter Vollabnahme machen kann - wir sagen "nein".
Dann geht's in die Richtung "was bräuchte man mindestens" und nach einigen Tips verlinkt Ihr erneut Gerät aus der Abteilung "brennt gut, aber mehr nicht".
Da kann man sich als Antwortender mit väterlichem Beratungs-Willen verarscht vorkommen - Du verstehst? ;-)


domg
 
Das war ja so gar nciht gemeint. Der Drummer konnte sich nciht ins gespräch einfügen und ich versuche immer noch (verzweifelt) die für uns billigste Methode zu erfahren. Also nichts gegen eure Antworten die sind Goldwert, sonst hätte ich auch nicht gefragt, aber das Geld spielt leider die größte Rolle
 
I wir haben ja probegehört und sind bei einer LD Fullrange-Box für 270 stehen geblieben die uns sehr zugesagt hat. Dazu dann eine billigere Weiche für ungefähr 100€ und dann kämen (leider Gottes) 1000 zusammen, was derzeit nicht möglich ist...

Ihr habt die Box unter Praxisbedingungen gehört, ja? ;-)
Mit der Dynamik Eurer Band und nicht totkomprimiertem Konservenmaterial?
Bei dem Pegel, den Euer Drummer und 100 in Partystimmung mitsingende Hochzeitsgätse erzeugen?
Mit wenig Klirr und der erforderlichen Sprachverständlichkeit, wenn Tante Erna vor 100 sich unterhaltenden Gästen noch ein Gedicht aufsagen will?

Andererseits: Wenn ich überlege, wie meine Anfänge waren und wieviele Fehler ich - oft aus Unkenntnis oder Geiz am falschen Ort - gemacht habe... gehört vielleicht das Zahlen von Lehrgeld auch zum heranwachsenden Musikanten... ;-)


domg
 
hmm tut mir leid, ich wollte niemanden belleidigen..
also:
ja geld spielt leider eine sehr große rolle (jeder euro spielt ne rolle [so ungefähr])
und das nächste ist das man auch wissen sollte das gigs bei uns eine echte seltenheit sind (wenn überhaupt 2 pro jahr [wir versuchen aber mit neuer band-aufstellung eine coverband zu gründen, mit der wir mehr haben])

LG MoD
 
Zweimal im Jahr? Da gibt's eigentlich nur eine Antwort: Mieten.

Hol und bring selbst kostet Euch eine erforderliche Anlage je nach Gegend/Jahreszeit/Kumpel-Bonus so 100 bis 150 Euro.


Da das Ganze noch in der Entstehungsphase ist, würde ich zuerst da ansetzen, zwei vernünftige Tops für den Proberaum zu kaufen. Dafür reicht Euer Etat. Damit kann man arbeiten und kucken, wie sich die Sache mit der Coverband entwickelt. Kommt das zum Laufen, kann man solange dem jeweiligen Auftrittsort angepasste Anlagen mieten, bzw. dem wachsenden eigenen Fuhrpark zumieten, und den eigenen Kram schrittweise aufstocken, bis am Ende eben eine komplett eigene PA steht. Wirklich rechnen wird sich das aber erst, wenn man mal so ein Dutzend Gigs jährlich bestreitet.


domg
 
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Ok, das klingt mehr als sinnvoll und ist vermutlich die beste Lösung...
Dann vielen Dank fürs "öffnen der Augen" und einen schönen Abend noch..
GC
 

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