chris_kah
HCA PA- und E-Technik
- 09.09.26
- 18.06.07
- 11.219
- 133.944
- Tübingen
Hallo zusammen,
gestern war ich auf einem Stadtteilkonzert.
Akkordeon unverstärkt und Sängerin sang in ein SM7B, das über eine Thump Go lief (Mackie 8" Box)
Zunächst: das war ein ganz tolles Konzert vor begeistertem Publikum mit 2 Zugaben.
Das SM7B war eigentlich nie in meinem Beuteschema (zu klobig und ohnehin zu teuer), daher habe ich mich damit nie so richtig befasst.
Man sieht es aber häufig prominent bei Youtubern
Mein Eindruck gestern: Das Mikro hat die Formanten (für die Sprachverständlichkeit) schlecht übertragen. Die Lautstärke war sehr moderat, passend zum unverstärkten Akkordeon und die Sängerin hatte eine ausgebioldetet Stimme. Teilweise konnte ich die für die Sprachverständlichkeit wichtigen Anteile als Direktschall von der Sängerin hören, aber nicht aus dem Lautsprecher.
Die Box war eher nicht kaputt, Regler auf Neutral, wie ich in der Pause gesehen habe. Und lautstärkemäßig eher auf Standgas.
Ein anderer Effekt, der mir aufgefallen ist, war eine extreme Reaktion auf teilweises Cupping. Die Sängerin hat manchmal die Hand seitlich ans Mikrofon gehalten (Bedeckung seitlich, maximal 1/3 des Umfangs). Also etwas, was bei einem normalen Gesangsmikrofon kaum etwas hörbar verschlechtert (wenn man es nicht ganz zuhält).
Für mich ist es jetzt in der Kategorie "lohnt sich nicht" gelandet.
Oder was ist es, dass das Mikrofon so besonders macht, dass manche es bevorzugt nutzen?
gestern war ich auf einem Stadtteilkonzert.
Akkordeon unverstärkt und Sängerin sang in ein SM7B, das über eine Thump Go lief (Mackie 8" Box)
Zunächst: das war ein ganz tolles Konzert vor begeistertem Publikum mit 2 Zugaben.
Das SM7B war eigentlich nie in meinem Beuteschema (zu klobig und ohnehin zu teuer), daher habe ich mich damit nie so richtig befasst.
Man sieht es aber häufig prominent bei Youtubern
Mein Eindruck gestern: Das Mikro hat die Formanten (für die Sprachverständlichkeit) schlecht übertragen. Die Lautstärke war sehr moderat, passend zum unverstärkten Akkordeon und die Sängerin hatte eine ausgebioldetet Stimme. Teilweise konnte ich die für die Sprachverständlichkeit wichtigen Anteile als Direktschall von der Sängerin hören, aber nicht aus dem Lautsprecher.
Die Box war eher nicht kaputt, Regler auf Neutral, wie ich in der Pause gesehen habe. Und lautstärkemäßig eher auf Standgas.
Ein anderer Effekt, der mir aufgefallen ist, war eine extreme Reaktion auf teilweises Cupping. Die Sängerin hat manchmal die Hand seitlich ans Mikrofon gehalten (Bedeckung seitlich, maximal 1/3 des Umfangs). Also etwas, was bei einem normalen Gesangsmikrofon kaum etwas hörbar verschlechtert (wenn man es nicht ganz zuhält).
Für mich ist es jetzt in der Kategorie "lohnt sich nicht" gelandet.
Oder was ist es, dass das Mikrofon so besonders macht, dass manche es bevorzugt nutzen?

