Kaufberatung zu leichtem Digitalpiano (Portable) bei kleinem Budget

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Guten Tag,

ich wende mich an euch mit einer Frage, die ihr bereits oft gehört habt. Vor einer Ewigkeit habe ich Klavier gespielt und möchte wieder vom Null anfangen. Jetzt suche ich Orientierung für den Kauf eines E-Pianos. Mit solchen Instrumenten kenne ich mich gar nicht aus. Voraussetzungen:

  • 88 Tasten.
  • Hammertechnik und Anschlagdynamik. Ich nehme an, dass alle E-Instrumente mit Hammermechanik dynamische Nuancierungen ermöglichen. Ist das richtig?
  • Normale Tastenbreite.
  • So wenig Schnick-Schnack wie möglich, ich suche nur einen Ersatz für ein akustisches Klavier, das Instrument muss nichts mehr können als ein echtes Klavier.
  • So einfache Bedienung wie möglich, keine komplizierte Technik.
  • Tragbar und leicht. Ich habe extrem wenig Platz und das Instrument muss leider in einem Schrank gelagert werden, wenn es nicht gespielt wird.
  • Sehr günstig. Leider ist mein Budget wirklich sehr mager (unter 300 €). Ein gebrauchtes Instrument käme auch in Frage.
Meine Fragen:

  • Was würdet ihr mir empfehlen?
  • Was meint ihr vom Casio* CDP 100?
  • Was sollte ich beim Kauf eines gebrauchten Instruments berücksichtigen?
Für jeden Ratschlag bedanke ich mich herzlich im Voraus. Schöne Grüße!
 

Hallo Mess, willkommen im Musiker-Board! :hat:

Richtig ist, dass Digitalpianos eine Art Hammermechanik haben und die Besseren ganz gut dynamisch zu spielen sind. Die Angebote dazu unterscheiden sich aber erheblich.
Dein minimales Budget schränkt die Möglichkeiten allerdings sehr ein, wobei es bei Neukauf entsprechend deiner Vorgaben immer noch überschritten würde.
Gebraucht wirst Du unter 300 Euro nicht viel finden, was ernstzunehmende Qualität bietet.

Das Casio* CDP-100 hat zwar eine Hammermechanik, aber nur 32-fache Polyphonie. Deine im Beitrag geschilderten Ansprüche an "Klavierersatz" werden damit kaum erfüllt.
Viel eher und mit einigen Jahren Perspektive würde ich die folgend benannten Instrumente antesten, das Spielgefühl darauf und ihr Klang werden natürlich individuell verschieden empfunden.

Gebraucht wäre das Roland FP-30 mein Tip. Es ist robust gebaut und klingt charmant, eher altmodisch warm, aber deutlich besser als ein CDP-100.
Ich habe das kleine Roland 2019 selbst "zum Einstieg" gekauft und dann doch 4,5 Jahre lang gerne gespielt.

Kurzweil KaE1-LB*
*

Gewa PP-3*
*

Mein Tip für einen soliden Ständer, der trotzdem preisgünstig ist, ich habe ihn als Zweitständer:
Gravity KSX 2 Keyboard Stand*
*

Gruß Claus
 
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Roland fp 10
 

Das Kurzweil gibt es gerade als B-Stock für 369,--
 
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Im Vergleich zu den Einsteigerportables von Kurzweil oder Gewa mit 1 GB Steinway Samples für das Grand Piano wirkt das FP-10 inzwischen allerdings veraltet, ohne spürbar günstiger zu sein.
Die technischen Werte kann jeder selbst nachlesen, dem FP-10 fehlen im Vergleich spürbare Vorteile gegenüber den jüngeren Modellen der Wettbewerber. Das FP-10 hat noch nicht einmal einen attraktiven Gebrauchtpreis, gemessen an den Angeboten. Da wirkt der gute Ruf nach, nachdem das FP-30 das vor 10 Jahren und das FP-10 dann zwei Jahre später zu Bestsellern wurden.
Die "Kleinanzeigen"- Gebrauchtangebotspreise für das FP-30 sind derzeit für meine Begriffe einfach nur lächerlich hoch. Ich habe meines 2019 für 555 Euro plus DP-10 Pedal für 37 Euro gekauft und Beides vor etwas über 2 Jahren für 390 Euro plus 34 Euro Kosten für Hermes verkauft.

Angesichts aktueller Gebrauchtpreise wäre für mich heute ein Neukauf von Kurzweil oder Gewa eine deutlich bessere Option.

Gruß Claus
 
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Angesichts aktueller Gebrauchtpreise wäre für mich heute ein Neukauf von Kurzweil oder Gewa eine deutlich bessere Option.
Ich habe gerade nochmal kurz bei Kleinanzeigen geblättert - und kann @Claus nur zustimmen. So sehr ich für Gebrauchtes und Budgetlösungen bin, Gebrauchtpreise + Transport + Zeitaufwand + Risiko sind einfach in der Summe zu hoch.

Das Neugerät kannst Du 30 Tage testen und ggf sogar zurückgeben (auch das B-Stock)
 
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Kann den Vorrednern @Claus und @opa_albin nur zustimmen.
Das Kurzweil KaE1 als B-Stock ist unbedingt empfehlenswert.
Spiele selber den größeren Bruder das KaP1, hat die selbe Tastatur mit Hammermechanik, ist von daher schon empfehlenswert. Qualität der Klänge ist annehmbar, mein Favorit ist (der Hauptklang) das Grand Piano 1.
Wie @opa_albin schrieb, du kannst ohne Risiko das Instrument zu Hause in aller Ruhe ausgiebig testen und dann entscheiden.

Grüße Keysandmore
 
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  • #8
Vielen herzlichen Dank für die Hinweise! Sie helfen mir etwas mehr über E-Klaviere zu verstehen. Wahrscheinlich muss ich warten und etwas Geld für den Kauf sparen. Was hält ihr vom Kawai* ES-60? Im Prinzip soll die Marke nocht schlecht sein und de preis ist sehr erschwinglich, aber ich weiß nicht, ob das Instrument akzeptabel ist...
 
Die Ansprüche aus Beitrag 1 wurden inzwischen ad acta gelegt?
So ein Kauf bedeutet meines Erachtens, dass man relativ bald Einschränkungen des Instruments entdecken wird. Da würde ich schon überlegen, ob eine eher kurze Zeitspanne bis zur Sehnsucht nach einem besseren Digitalpiano ausreicht.

Marke ist bei Digitalpianos ein Punkt, aber auch nur die halbe Wahrheit, dafür gibt es einige Beispiele.
Das geringe Gewicht des Kawai* ES-60 und die Bezeichnung "Responsive Light Hammer" machen mich skeptisch, was das erwünschte "Klavierfeeling" betrifft.
Die verwendete (und veraltete) 2 Sensor-Technik bedeutet, dass der dritte Sensor am unteren Drittel des Tastenwegs fehlt. Ein erneuter Anschlag der gleichen Taste kann bei 2-Sensor-Technik einen weiteren Klang erst dann auslösen, wenn die Taste am oberen Sensor vorbeigekommen und weitgehend in die Ausgangslage zurückgekehrt ist.

Als ein hinsichtlich der Tastatur bewährtes Portable mit "geringem Gewicht" hat das Roland FP-10 immer noch 12,3 kg, ansonsten wiegen Portables typisch knapp 15 kg bis 17 kg, die besten deutlich mehr. Das Mehrgewicht kommt von einer soliden Tastatur mit längeren Tasten, dem aufwendigeren Wiedergabesystem und einem stabiler gebauten Gehäuse, zuletzt noch etwas mehr an Platinen und Anschlüssen.

Ich gehe bei diesem Kawai* aufgrund der Daten natürlich von ziemlich kurzen Tasten aus und - schon erwähnt - leichteren Hammergewichten. Das bedingt sich gegenseitig, man kennt es schon länger von Casio. Möglichst lange Tasten finde ich bei einer Hammermechanik aber von Vorteil für ein gutes Spielgefühl mit intuitiver dynamischer Kontrolle des Anschlags.
Kurz gesagt, es würde mich nicht wundern, wenn sich das Spielen auf der Tastatur des ES-60 gar nicht so sehr wie auf einer Digitalpiano-Hammermechanik anfühlt, aber das ist jetzt nur spekuliert.

Klang funktioniert bei Kawai auch im einfachsten Fall relativ gut und ggf. klingt es besser über Kopfhörer oder externe Aktivmonitore, falls vorhanden. Kawai geht jedenfalls einem einzigen "Top-Sampling-Set" z.B. für den SK aus und je nach Klangerzeugung wird dann bei der Sample-Länge und den Effekten "abgespeckt", der Grundklang sollte immer noch ganz ok sein.

Gruß Claus
 
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  • #10
Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber ich würde empfehlen, ein gut ausgestattetes Musikgeschäft - falls eines bei dir um die Ecke liegt - ggf. sogar mit jemandem, der selber Klavier spielt, aufzusuchen.

Durch das Anspielen im Laden bekommt man sehr schnell einen Eindruck über Klang, Tastatur, Bedienbarkeit etc.
 
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  • #11
Danke für die Infos @Claus! Das Kawai kostet auch nicht viel weniger. Wegen 35 Euro würde ich da keine Kompromisse machen.
Die Fahrt zum Musikgeschäft wäre an sich gut, aber kostet vermutlich auch Geld, was das Budget weiter schmälert - und bei 300 Euro Budget sehe ich eigentlich gar keine anderen Optionen ...
 
  • #12
Durch das Anspielen im Laden bekommt man sehr schnell einen Eindruck über Klang, Tastatur, Bedienbarkeit etc.
...und bekommt ein Yamaha ans Herz gelegt. :D
Yamaha dominiert den lokalen Handel, hat aber kein wirklich gutes Einstieger-Digitalpiano. Kurzweil wird man dort kaum finden, aber GEWA wäre aufgrund der starken Stellung beim Vertrieb traditioneller Instrumente über lokale Händler sogar denkbar.

Gruß Claus
 
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  • #13
Ohne die Marke KAWAI schlecht reden zu wollen, wenn ein ES-60 genügt, dann solls so sein.
Aber wie @Claus schon geschrieben hat, im Eröffnungspost standen noch etwas andere Ansprüche an ein DP.
Mich würde beim ES-60 stören, Bedienbarkeit marginal nur über Tastenkombinationen oder man muss sich zusätzlich eine App laden, die benutzerfreundlicher ist. Zweitens ist kein Bluetooth, weder Midi noch Audio vorhanden.
Über die Tastatur kann ich so nichts sagen, wahrscheinlich hat KAWAI da aber auch eine abgespeckte Version verbaut.

Am besten, wenn möglich, in ein Musikgeschäft fahren und verschiedene Instrumente testen und ausprobieren.

Grüße, Keysandmore
 
  • #14
Am besten, wenn möglich, in ein Musikgeschäft fahren
Ja grundsätzlich ist das schon der richtige Hinweis.

Nur wenn der Kollege grade mal hoffentlich das Geld für eine Budgeterhöhung von 300 (angegeben) auf 369,-- Euro hat (Kurzweil, s.o.), dann sehe ich nicht, was ein Besuch im Musikgeschäft da bringen soll.

Wie @Claus schon schrieb, besteht durchaus das Risiko, dort von einem flotten Verkäufer etwas anderes aufgeschwatzt zu bekommen als er eigentlich will, und Claus hat aus meiner Sicht den absoluten Durchblick, was E-Pianos angeht.

Wenn die Fahrt nichts kostet und man sich mit Sofortkauf zurückhält, kann es natürlich nicht schaden.

Ich finde es absolut erstaunlich, dass es für dieses Geld überhaupt ein vernünftiges Instrument gibt. Man kann nur hoffen, dass da nicht Kinderarbeit oder massive Umweltverschmutzung in Drittländern dahintersteckt. Selbst wenn man den Preis mal nur auf eine einzelne Taste umrechnet, inkl. Gehäuse, Elektronik, Montage, Transport usw. dann sind das ca. 3 Euro pro Taste.

Ich sehe hier eigentlich überhaupt keine andere vernünftige Option :unsure: als das, was @Claus oben geschrieben hat. Bei höherem Budget sähe das natürlich anders aus.

Ich habe vor ein paar Wochen bei Bekannten ein "Hemingway" E-Piano gesehen und kurz angespielt, was sie für 280 Euro gebraucht gekauft hatten. Grauenhaft.
 
  • #15
Ohne die Marke KAWAI schlecht reden zu wollen, wenn ein ES-60 genügt, dann solls so sein.
Aus den Angaben würde ich beim Kawai ES-60 auf eine minimalistische Tastatur schließen, die meinetwegen konstruktiv noch als Hammermechanik durchgeht.
Wenn der Preis das entscheidende Kriterium ist, wäre ein Vergleich mit dem Casio CDP-S110 allerdings doch ganz sinnvoll.

Das Kawai hat die höhere Polyphonie und nach dem, was auf YT zu hören ist, auch sonst eine bessere Klangerzeugung. Das bedeutet aber nicht, dass man darauf besser Klavierspielen kann als auf dem Casio mit seiner schon seit vielen Jahren bewährten und abgesehen von mir gerne angenommenen Tastatur.

Gruß Claus
 
  • #16
@opa_albin

Ich gebe dir vollkommen recht.
Eine Option wäre auch - wie der TE selbst schreibt - noch etwas warten und Geld ansparen, dann entscheiden.

Musizieren ist, ob als Einsteiger oder Wiedereinsteiger, in die Tastenwelt etwas sehr Schönes und Empfehlenswertes. Und - auch nachvollziehbar - nicht jedermann kann und will sich ein DP oder Keyboard mit einem NP von 1000 Euro u. mehr zulegen.
Ist bestimmt keine Schande.
Eine Hilfestellung/Beratung hier im MB ist ja auch legitim und man bekommt immer Hilfe.

Ich lese halt hier im MB immer wieder Beiträge in denen Leute im Bereich Keyboard oder DP eine sogenannte >eierlegende Wollmilchsau< suchen. Das heißt, für ganz wenig Geld ein supertolles Instrument finden.
Da frage ich mich schon, wie soll das fehen und was rät man in so einem Fall?
EINSTEIGERINSTRUMENT? GEBRAUCHTKAUF?
AUF SCHNÄPPCHENJAGD GEHEN? WEITER SPAREN?
Einsteigerinstrumente sind halt immer abgespeckte Versionen im Vergleich zur Mittel- oder gar zur Topklasse. Hier muss man halt bereit sein gewisse Abstriche in Kauf zu nehmen.
Alles was die Mittelklasse oder Topklasse bietet bekomme ich nicht für >nen Appel und nen Ei<.

Im vorliegenden Fall des Users MESS wurden ja eindeutig zumindest zwei Modelle - GEWA PP-3 u. KURZWEIL KaE1 - genannt.
Beide würde ich mal antesten, in Ruhe daheim, zumindest bei Thomann hat man ja ein 30tägiges kostenloses Rückgaberecht.

Grüße Keysandmore.
 
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  • Ersteller
  • #17
Ich danke euch recht herzlich für euer Engagement. Die Hinweise sind sehr interessant und hilfreich. Es war mir von Anfang an klar, dass so ein Instrument zu kaufen, wenn man recht wenig Geld zur Verfügung hat, eine heikle Angelegenheit ist. Meine Schlussfolgerung ist, dass man warten und sparen muss -oder bereit sein, mit einigen Nachteilen zu Recht zu kommen… Ein Digitalpiano betrachte ich nur als Ersatz oder Kompromisslösung, wenn man ein akustisches Klavier aus welchem Grund auch immer leider nicht in Frage kommt. Was ich wirklich nicht verstehe, ist, warum Digitalpianos so viele überflüssige Funktionen haben (mehrere Klänge, Bluetooth, Rhythmen, Apps usw. usf.) und warum es keins gibt, das nur die Funktionen eines akustischen Klaviers bietet. Sinnvoll finde ich nur die Möglichkeit mit Kopfhörer zu spielen und die Lautstärke einzustellen, aber wer braucht wirklich mehr, wenn man nur Klavier spielen will? Ich gebe zu, dass ich kein Technikfan bin. In diesem Fall finde ich, dass überflüssige Funktionen den Preis erhöhen und die Bedienung erschweren.
 
  • #18
Geld für Unterricht eingeplant? Kostet ja mehr als das was du für das Digitalpiano ins Auge gefasst hast.

Die vielen Zusatzfunktionen auszubauen oder zu deaktivieren wäre teurer als das Instrument, also einfach damit leben und nicht nutzen.

Oder auf "the real thing" sparen.

Bei Autos geht der Trend seit jahren z.B. auch dahin, dass viele Zusatzfeatures verbaut werden.

Wenn man dann einmal z.B. beheizbare Sitze hatte, möchten viele die nicht mehr missen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
...aber wer braucht wirklich mehr, wenn man nur Klavier spielen will?
Dein Bedarf stellt eine Ausnahme dar, soweit es um Digitalpianos geht - allgemein betrachtet sind die Einsteigermodelle bereits deutlich eingeschränkt.
Auch wird in den unteren Preisgruppen vor allem auf das Grand Piano Wert gelegt, der Rest der Klänge ist oftmals "durchwachsen".

Das liegt kaum noch am Ausgangsmaterial, weil die heutigen Klangerzeugungen der großen Hersteller "skalierbar" sind. Ausgehend von der besten Qualität werden die Klänge für die günstigeren Modelle heruntergebrochen. Daher sind mehr oder weniger Klänge eher eine Marketingentscheindung als ein großer Preisfaktor, ganz im Gegensatz zu einer solide konstruierten Tastatur.
Die Elektronikmerkmale einschließlich BT-Apps und -Schnittstelle sind schon lange Standard, sie erleichtern die Bedienung und fördern den spielerischen Umgang. Ich denke, dass die wesentliche Zielgruppe junger Käufer solchen Komfort erwartet, persönlich konnte ich gut darauf verzichten.

Gruß Claus
 
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  • #20
Ein Digitalpiano betrachte ich nur als Ersatz oder Kompromisslösung, wenn man ein akustisches Klavier aus welchem Grund auch immer leider nicht in Frage kommt.
Es bietet schon viele Vorteile. Ich habe über Jahrzehnte nur Digitalpianos gehabt; der Flügel, den ich damals hatte, war bei den familien- und jobbedingten Umzügen ein Klotz am Bein, ich hätte eh abends und früh vor der Arbeit nicht spielen können und war froh, als ich ihn wieder verkaufen konnte.

Auch jetzt spiele und übe ich mehr auf den Digitalen, obwohl ich auch ein schönes Klavier stehen habe. Ein Traum ist es natürlich, wenn man mal irgendwo auf einem richtig guten Flügel in einem guten Raum spielen kann. Aber zum Üben bin ich mit den heutigen Digis voll zufrieden.
 

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