Kein Held und kein Dieb

von tormentor32, 11.10.07.

  1. tormentor32

    tormentor32 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #1
    Sooo liebe leute hier ist meine neueste Kreation. Vorab noch ein paar Anmerkungen:

    -Die erste Strophe habe ich vor ein paar Monaten geschrieben, aber dann mangels weiterer Ideen erstmal in die Schublade gelegt. Heute wieder rausgekramt und den rest dazugeschrieben
    -Titel ist noch nicht final, wenn ihr bessere Vorschläge habt, dann her damit!
    -Mir gefällt die dritte Strophe nicht, überhaupt nicht ehrlich gesagt, ich hab sie aber trotzdem mal mit reingeschrieben...

    Ich würde mich über Anregungen, Kritik, Verbesserungsvorschläge und/oder Lob sehr freuen!

    #STROPHE1

    //Anm: Er ist sicher, dass ihn niemand kriegen kann
    Ich bin wie ein Schatten
    in tiefster Nacht
    hab mich flink wie die Ratten
    aus dem Staub gemacht
    Mich könnt ihr nicht fassen
    denn ich bin wie Sand
    ihr könnt mich nur hassen
    mit nichts in der Hand

    #REFRAIN

    Ich bin kein Held
    Ich bin kein Dieb
    Ich bin nur
    Soldat in einem Krieg
    Ich kriege kein Geld
    und folge keinem Trieb
    Ich kämpfe nur
    bis zum allerletzten Sieg

    #STROPHE2

    //Anm: Aber er kriegt, was er will
    Jeden Abend such ich mir
    ein neues Opfer aus
    dann geh ich zu ihr
    und keiner findets raus
    ein kleiner Schnitt
    und sie wimmert leise
    dann nehm ich sie mit
    auf eine wunderschöne Reise

    #REFRAIN

    #STROPHE3

    //Anm: Strophe soll aussagen, dass er eine trifft, die er so faszinierend findet, dass er sich in die Falle locken lässt

    Doch eine ist nicht
    wie die Anderen sind
    sie versteckt ihr Gesicht
    doch ist sie kein Kind
    sie zeigt mir Dinge
    die niemand anders sah
    sie führt mich in die Falle
    und ich steh einfach da

    #REFRAIN

    #SCHLUSS

    Sie starren mich an
    Sie fragen mich aus
    Sie binden mich fest
    Sie gehen hinaus
    Der Krieg ist verloren
     
  2. erinne

    erinne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #2
    Hi, hier ein mickriger Versuch für deine 3.

    doch die eine ist so
    wie die andern nie war'n
    versteckt ihren blick
    doch kann sie so nichts bewaren
    sie zeigt mir dinge
    die vorher niemand sah
    führt mich direkt in ihre falle
    und ich, ich steh einfach da

    dein text gefällt mir sehr gut, gruss
     
  3. tormentor32

    tormentor32 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #3
    Joa, das kommt der Sache schon näher, ist aber immer noch nicht so richtig das, was ich mir vorstelle... aber ich werd mich nochmal ransetzen und deinen Vorschlag mit einbeziehen. Jetzt gerade habe ich aber irgendwie eine Kreativ-Blockade :(
    Danke! :D

    Weitere Kritik und Vorschläge etc wären super :great:
     
  4. Xeonadus

    Xeonadus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #4
    Ich habe lange über den Text nachgedacht und muss leider sagen, dass er mich nicht sonderlich berührt. Rein technisch gesehen ist er zwar sauber geschrieben (Reime, Metrum etc.), doch von Krieg und Soldaten fehlt mir hier jegliche Spur. Mich erinnert der Text eher an den Raubzug eines Serienmörders, allerdings nicht an einen Soldat im Krieg. Mir fehlt das beklemmende Gefühl der Angst, dass ein Soldat im Krieg hat, mir fehlen die Vorgesetzten und der militärische Drill, kurz gesagt: Das ganze Kriegs- und Soldatengefühl. Desweiteren fehlen mir bei deinem Text die Motive für solche Taten: Was hat einen Menschen dazu gebracht, so zu Handeln? Verzweiflung? Hass? Trauer? Wut?

    Die Idee ist durch aus gut und sollte auch weiter verfolgt werden, allerdings solltest du etwas mehr Atmosphäre erzeugen, aber das schaffst du schon :great:

    Ich hoffe ich konnte dir helfen, war zwar eine relative harte Kritik, aber du hast ja darum gebeten :)

    Liebe Grüße
    Xeonadus
     
  5. tormentor32

    tormentor32 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #5
    Hmm ich glaube da hast du meinen Text anders verstanden, als er gemeint ist, bzw hast den Refrain anders verstanden, es soll sich hier tatsächlich um den Raubzug eines Serienkillers handeln, der sich aber dessen nicht so richtig bewusst ist, der es als seine Pflicht sieht, dies zu tun was er tut. Er selbst sieht sich als Soldat in einem Krieg, aber eigentlich ist ers garnicht. Hmm schwer zu beschreiben, ich hoffe du weißt, was ich meine :D Seine Motive bleiben eigentlich völlig im Dunkeln außer, dass er es als seine Pflicht ansieht.
     
  6. Ellis D.

    Ellis D. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #6
    ich habe spontan an einen Söldner gedacht, der durch das langjährige ausüben seines jobs etwas abgestumpft ist und den weg aus den augen verloren hat. Aber rein technisch gefällt er mir gut, elegant geschrieben find ich
     
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