Kein Teil von dir

von SvenUndSo, 22.05.16.

  1. SvenUndSo

    SvenUndSo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.16   #1
    (1.)
    Ich sitze da, und du lächelst mich an, und ich spür
    Dass da bei dir / Zwischen Herz und Verstand was passiert
    Ich sprech dich an, ich küss deine Hand, ich verführ
    Noch heute Nacht / Schreiten wir Arm in Arm / Durch die Tür

    Was zwischen uns passiert
    Macht mich nicht zum Teil von dir

    (2.)
    Bei dir zu Haus / Blicke ziehen sich aus / Du verlierst
    Nicht nur dein' Knopf / sondern auch deinen Kopf / wegen mir
    Das was du brauchst / gibt's bei mir nicht frei Haus / und du schürst
    Etwas was nie / So in dieser Form mit / mir funktioniert

    Egal was da passiert
    Ich werd nie ein Teil von dir

    (Ref.)
    Ich bin alles was du brauchst
    Stark gebaut und seh gut aus
    Der Engel aus dei'm feuchten Traum
    Blonde Haare, groß und braun

    Der Ritter auf dem schwarzen Hengst
    Es ist mir egal was du denkst
    Denn am Ende von dem Tag
    Erhalte ich meinen Betrag
     
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  2. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.05.16   #2
    Hi Svensoundso,
    mich erreicht und berührt der Text zwischen der sprachlichen Komprimiertheit eines Gedichts und der lyrischen Freiheit eines songtextes changierend - Form und Inhalt fließen ineinander und fast beiläufig entfaltet sich der Sinn.

    So könnte ich fast für und für weitermachen - es gibt ein, zwei, drei Stellen allerdings, die mir persönlich sprachlich etwas zu verwunden-verwinkelt sind, zumal es an diesen Stellen meines Erachtens nicht notwendig oder zwingend ist. Wir bewegen uns hier aber zum einen in den Gefilden des Geschmacks, zum anderen im Bereich der letzten 2-3% eines songtextes.

    Gleichwohl liegt mir daran, deutlich zu machen, was ich meine:

    hier geriet ich beim Lesen zum ersten Mal ins leichte Stocken, gefälliger wäre aus meiner Sicht:
    Bei dir zu Haus / Blicke ziehen sich aus / Du verlierst
    Nicht nur den Knopf / sondern auch deinen Kopf / wegen mir
    (inhaltlich und grammatikalisch ist nämlich klar, dass es nur der Kopf des Lyrischen Gegenüber sein kann)

    Das was du brauchst / gibt's bei mir nicht frei Haus / und du schürst
    Etwas was nie / in dieser Form mit mir / (so) funktioniert
    --- Beiträge zusammengefasst, 23.05.16 ---
    Dein Engel aus dem feuchten Traum
    Blonde Haare, groß und braun

    So - das waren die Stellen, bei denen es bei mir leicht gestockt hat - wobei es natürlich auch bzw. final auf die sprachlich-gesangliche Umsetzung ankommt - und dabei eben alles, was bei mir stockt, sich auf´s wunderbarste fügt.

    Toller Text!

    Herzliche Grüße

    x-Riff
     
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