Keine Oktavreinheit mehr??!

von brushfire, 07.10.05.

  1. brushfire

    brushfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #1
    Moin!
    Ich hab seit 2 tagen ein sehr komisches Problem...
    Ich hab wirklich eine ziemlich hochwertige Gitarre und ich hatte bis dato noch nie einen Grund zu meckern.
    Tja...also ich stimme die gitarre wie gewohnt,und das eigentlich auch ziemlich perfekt,die Akkorde hören sich ganz normal an,aber sobald ich in die höheren Lagen komme könnte ich kotzen:eek: ..die töne höhren sich total verzogen und schief an!(naja vielleicht übertreibe ich ein bisschen aber für einen Musiker der viel spielt hörts sich einfach eklig an)
    Wenn ich dann nachstimmen will zeigt das Gerät alles perfekt an:mad: ...
    Ich stimme meistens selber mit flasholés (weiss nich wie man das schreibt...) und auch dort ist alles perfekt...
    woran liegts?ich hab keine ahnung!!
    Ich muss natürlich auch dazu sagen das der Satz Saiten schon ca. ein 3/4 Jahr drauf ist:o ...aber daran dürfte es eigentlich nicht liegen,oder?
    @mods: hoffentlich nicht ganz falsch das in die plauderecke zu stellen...
     
  2. Luke Pirate

    Luke Pirate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #2
    ganz allgemein:
    wenn ne gitarre scheisse klingt kanns auch an den saiten liegen.
    wechsel se halt mal, dann wirste sehn ;)
     
  3. Seelendieb

    Seelendieb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #3
    Moin.

    Ich hab letztens auch neue Saiten draufgezogen und war daraufhin mit dem Klang, besonders der hohen Saiten, aufs äußerste unzufrieden. Das klingt einfach nicht nach Gitarre sonder irgendwie nach einem arabischen Zupfinstrument.

    Ich probier es edmnächst mal mit einem neuen Satz Saiten.

    brrrrrr... da könnt ich mich schütteln

    greetz
     
  4. spiralspark

    spiralspark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #4
    zieh neue saiten drauf :)
     
  5. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #5
    verdammt:D
    wenns dann halt sain muss.....:(
    naja...aber wenn ihr nicht richtig, liegt dann aber:evil:
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.10.05   #6
    :screwy:

    Ne gute Gitarre....und dann lausige Drähte drauf. Das ist schlimmer als ne schlechte Gitarre mit neuen Saiten.
     
  7. Der Konrad

    Der Konrad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #7
    3/4 Jahr :screwy: Liegt 100 pro an den Saiten. Ich merk schon nach nem Monat dass die Intonation beschissen wird, wechsle daher schon zeitig.
     
  8. Seelendieb

    Seelendieb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #8
    Sagt mal kann es so etwas wie Produktionsunreinheiten oder Haarrisse?? in Gitarres#nsaiten geben, so das diese dann von sich aus immer so einen leicht schnarrenden Ton abgeben obwohl sie nirgenwo aufliegen oder an die Bündstäbchen stossen und für mein Empfinden auch richtig aufgezogen sind???

    greetz
     
  9. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #9
    ihr seid euch ja alle ziemlich sicher mit euren Begründungen....
    aaaaber: Wie kann es dann bitte sein das meine klampfe von einen Tag auf den anderen plötzlich so scheisse klingt?
    ..Ich hab ernie balls 11er saiten....die waren bis jetzt immer sehr geil und es gab absolut keinen grund die bis jetzt runter zu nehmen!
    Ich finde das Wechseln total lästig und versuchs daher zu vermeiden...vor allem wenn kein drastischer Grund gegeben ist und man sie pflegt....
     
  10. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.10.05   #10
    Kann auch sein, dass deine Bundstäbe unterschiedlich breit abgeschliffen sind, und die saiten überall um ein paar Mikrometer versetzt aufliegen. Dann geht die Intonation auch flöten. (frag mal Hans3, der hat das grad hinter sich)

    Ist aber unwahrscheinlicher als das mit den saiten, wenn die echt 9 Monate alt sind.

    Dann hast du aber schlechte Ohren :D

    Neben der Intonation geht ja auch der Klang flöten. Selbst dann, wenn du nicht viel spielst. Wenn Saiten nur paarmal angefasst werden und dann rumliegen, altern sie trotzdem.

    Hast du aber eifrig drauf gespielt, dann sind sie natürlich auch durchs Spielen alt geworden.

    Auch wenn du die regelmässig abwischst, altern die. Irgendwann wird der Klang stumpf. Man merkt das erst nicht so, weil es langsam passiert. Wenn man dann neues Saiten draufmacht, merkt man es aber ganz radikal. Denn dann hast du den unmittelbaren Direktvergleich. Und das ist immer wieder ne neue Überraschung.

    Zweites Problem ist die Intonation. Und die geht einfach kaputt, weil deine Saiten durchs Spielen ganz feine Risse, Brüche und Knicke bekommt. Und somit ist sie nicht mehr in sich intonationsrein. Wenn du einen Bruch auf der Höhe des 5. Bundes hast, und stimmst die Gitarre korrekt, dann werden die Leersaite und die ersten 5 Bünde korrekt klingen. Greifst du aber z.B. am 7. Bund, wirds unsauber sein, weil der Bruch jetzt fehlt, du greifst ja vorher ab. Also fehlt auch die durch den Bruch erzeugte Verstimmung (die du durchs Stimmen der Leersaite ausgeglichen hast). Und somit isses dann aus und die Saite klingt falsch.

    Bei Einzelsaiten merkt man sowas nicht, sind ja nur Nuancen. Aber im Zusammenspiel mit den anderen saiten, die auch alle wieder in sich nicht korrekt sind, haste dann den Salat. Du kannst deine Gitarre perfekt leer stimmen, aber wenn du dann irgendwo greifst, isses schief. Oder du stimmst die Saiten, dass sie gegriffen richtig klingen, dann klingen sei leer (oder woanders gegriffen) wieder falsch.


    Last but not least sind die saiten auch nicht mehr stimmstabil. Selbst wenn man sich nur die Leersaiten berachtet. Die sind anfälliger gegen Klimaschwankungen, und bei Vibratobewegungen verstimmt es sich auch viel schneller.
     
  11. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #11
    wow:screwy:
    erstmal danke für deine zeit:great:
    Ja,nach deiner Antwort klingen meine Aussagen schon recht naiv....du hast mich, glaub ich zumindest, recht überzeugt.
    Irgendwo in meinem Unterbewusstsein wars mir auch schon vorher klar das es mit neuen saiten um einiges besser klingt aber ich bin halt was sowas angeht recht faul:eek: .
    den Rest deines Textes werde ich mir mal durch den kopf gehen lassen und zu herzen nehmen...
    Was mich eben am anfang total nervt ist,das ich laufend nachstimmen muss weil sich neue saiten andauernd verstimmen... (ich weiss, klingt echt armselig)
    DANKE
     
  12. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.10.05   #12
    Nach dem Aufziehen der neuen Saiten muss man die nur ordentlich dehnen. Bei den tiefen Saiten kann man da ganz forsch rangehen und die einfach nach oben ziehen. Richtig kräftig. Dann wirst du merken, dass sie danach sofort tiefer klingen. Dann machst du das nochmal, und nochmal, bis nach so einer Dehnungsaktion keine Verstimmung mehr auftritt.

    Man kann das auch ganz penibel machen, und z.B. am 3. Bund greifen, auf der Höhe des 5. Bundes die Saite nach oben ziehen. Dann am 6. Bund greifen, auf der Höhe des 8. Bundes an der saite zerren. Dann am 10. Bund greifen und auf der Höhe des 12. Bundes ziehen.....undsoweiter. Damit dehnst du deine ganze Saite perfekt durch.

    Nicht zuuuuu wild, sonst hat man gleich wieder feine Brüche drin ;)

    Bei den hohen Saiten bissel vorsichtiger, die reissen einem sonst schnell. Hier sind klassische Bendings gut zum Eindehnen. Also so richtig fette Bendings. Auf der hohen e-Saite drei Halböne, auf der H fünf, auf der G sechs o.ä.

    Wenn man das ein paar Minuten gescheit macht, passen die Saiten perfekt.
     
  13. gibsonrocker

    gibsonrocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #13
    also okatvenreinheit ist nicht bundreinheit! jedoch kann auch beides der fall sein. normalerweise liegt das prob an den reitern. im normalfall sollte der ton jeder im 12. bund gegriffenen saite gleich der jeweiligen flagolette entsprechen. (BITTE VERBESSERT MICH FALLS FALSCH)

    die saitenlange und halsgrümmung prüfe ich immer so: tiefe e saite im letzten und ersten bund drücken und schaun ob zu viel abstand zwischen saite und bundstäbchen ist.
     
  14. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.05   #14
    Kann man beim aufziehen der Saiten irgendwas falsch machen oder gibts da auch irgendwas zu beachten?
    Echt 1a tips!
    THX
    p.s.: Haben Saiten eine Art Verfallsdatum?Ich habe einen Satz seit einem Jahr rumliegen...
     
  15. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.05   #15
    du solltest darauf achten das die 2te windung unter der ersten ist und so weiter. und mach nicht zu wenige windungen 3 oder 4 denke ich sind gut.
    die sache mit dem verfallsdatum bezweifle ich. wenn die saiten noch eigepackt sind und nicht seit einem jahr ausgepackt in der wiese liegen sollte das gehen.
    mfg
     
  16. gibsonrocker

    gibsonrocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.05   #16
    verfallsdatum eigentlich nein, außer du hast du saiten offen rumliegen. achte darauf das min. ein paar (3-4) wicklungen um die mechaniken gehen. am besten so das jede wicklung saite für saite runterklettert also nicht schnell mit hand aufwickeln sondern so das jede neu wicklung untereinander liegt.
     
  17. eep

    eep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.05   #17
    Hi
    Freut mich zu hören dass du doch jetzt endlich die saiten wechselst.
    9 Monate alte Saiten bei einer Klampfe die man viel spielt...Sind die nicht schon ganz durch gerostet :p

    Beim Saitenaufziehen gibts ja nichts sonderliches zu beachten. Findet man ja auch viel im netzt darüber. Man sollte nur aufpassen, dass die Saiten den geradesten weg zur Mechanik laufen, als bei 3L und 3R Mechaniken sollten die saiten von innen aufgerollt werden, da ansonsten der druck auf den sattel zu gross wird und dort mal ein Stèck rausbrechen kann (ist einem Kumpel mal bei einer billigen squier passiert). aber glaub intuitiv zieht man sie sowieso richtig drauf.

    Ich mach eigentlich nie mehr als 1,5 bis zwei wicklungen bei basssaiten drauf, bei den hohen mach ich auch recht wenig drauf. (vielleicht 3, mehr aber auch nicht)
    Je mehr wicklungen du drauf hast, braucht die saite länger um stimmstabil zu werden, da die saitenziehen die wicklungen nur wenig mitdehnt.
    Meine devise deshalb: so wenig wie möglich, so viel wie nötg. Bei zu wenig flutschen dir die hohen gerne mal von der mechanik, also nicht untertreiben...

    gruss
    eep
     
  18. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.05   #18
    Hihi:D
    Also ich find sie wirklich noch ganz ordentlich zum spielen..auch wenns mir keiner glaubt:eek: ...
    Mir ist auch noch nie ne saite gerissen oder so! wird wohl an der guten qualität von earnie ball liegen...
    Okidoki..ich werde mir das zu herzen nehmen!!
    spätestens bis nächstes Wochenende:screwy: ....
    Greetz
    p.s.: Ich hasse Saitenaufziehen......
     
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