Klang

von michelle, 26.11.07.

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  1. michelle

    michelle Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #1
    Hi,
    Ich war letztens auf meinem 4. Konzert & da ist mir aufgefallen dass der Gitarrist mehrmals mitten im Lied (bzw. in einer kleinen Pause) an den Rädchen (also schräg unter den Saiten) gedreht hat. Natürlich klang es dann ganz anders. Jetzt ist meine Frage, ob man sie drehen kann, wie man Lust hat, oder...?:confused::confused::confused:
    Ich habe leider nicht so viel Ahnung von Gitarren & der Technick, leider. Deswegen wäre ich sehr dankbar, wenn ihr möglichst viel (&verständlich) schreibt ;);)
    Und meine andere Frage ist, was man an den Rädchen verstellen kann (Die Gitarre war eine Gibson Les Paul Custom :))
     
  2. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #2
    Hi!

    Also, diese "Rädchen" nennt man unter Musikern Potis (physikalisch korrekt: Potentiometer). Diese stellen einen Widerstand dar, der durch drehen variiert werden kann.
    In Gitarren dienen Potis sowohl der Volumen(=Lautstärke)- als auch Klangregelung der Pick Ups. Les Pauls sind mit vier Potentiometern bestückt, sodass jeder Pick Up eine eigene Lautstärke- und Klangregelung hat.
    Das heißt, dass der Gitarrist, den Du gesehen hast, entweder seine Gitarre lauter oder leiser gemacht, oder ihren Ton verändert hat.

    MfG
     
  3. jasonvoorhees

    jasonvoorhees Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #3
    Also in der Regel besitzen die meissten E-Gitarren zwei Ton-Regler und einen Lautrstärkeregler.

    Mit dem Schalter bestimmst du deine Tonabnehmer, und mit den Klang und Lautstärkerreglern stellst du den Klang und die Lautstärke ein.

    Die Tonregler bestimmen meisst nur Höhen und Tiefen, also hell oder dunkel.

    Der Lautstärkeregler bestimmt halt die Lautstärke.

    Musst also nicht zwingend am Amp immer laut und leise drehen sondern kannst das auch prima an der Gitarre machen.

    Viele Künstler (Mark Knopfler) benutzen den Lautstärkeregler um zu verhindern das man den Anschlag der Saite hört. Sie schlagen also die Saite an und drehen einen Bruchteil von sekunden später den Lautstärkeregler auf. Somit kommt der Ton weich und gefühlvoll daher, anstatt hart und plötzlich.

    http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Die_elektrische_Gitarre

    Ich hoffe ich konnts halbwegs verständlich erklären :)

    Grüße
    Sven
     
  4. Marco290991

    Marco290991 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #4
    Die meisten Gibson's haben zwei Ton-Regler (mal abgesehen von den Flying V's)
     
  5. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #5
    Ihr könnt das so nicht pauschalisieren! Bei Gibson sieht man regelmäßig Instrumente mit vier Potis. Fenders Stratocaster wiederum sind mit drei Potis berühmt geworden, während in Fenders Jaguars nur zwei Potis verbaut werden. Noch andere Instrumente haben bloß einen Volumenpoti.

    Versucht nicht, die Anzahl der Potis zu verallgemeinern, sondern seht jedes Instrumentenmodell als Unikat mit individueller Potibestückung! :great:

    MfG
     
  6. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #6
    Und es ist auch ein Unterschied ob man aktive oder passive Schaltungen hat. Regel: Bei einer aktiven kannst Du mehr Möglichkeiten verwirklichen, Du kannst z.B. wie bei den Blades so nen "Mitten-boost" (oder wars n Bass-boost?) aktivieren. Bei ner passiven Klanggestaltung wie z.B. bei ner Highway1 hast Du vielleicht nur "Höhen roll off" also n Poti welches die Höhen abschwächt, und Lautstärkeregelung. Manchmal wird die Lautstärke mit einem Poti gregelt, manchmal aber auch per Pickup. Letzteres hat den Vorteil dass Du somit eben doch den Sound und nicht nur die Lautstärke beeinflussen kannst, weil der Anteil der verschieden klingenden PUs am Gesamtklang sich eben ändert. Diese Angelegenheit wird auch manchmal über einen Überblendregler verwirklicht. Im Prinzip muss man aslo die Auswahl des Pick-ups und Lautstärke per PU im Gesamtbild betrachten...
     
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