Klavier im gleichen Raum wie ein Kaminofen?

von pat2506, 16.08.07.

  1. pat2506

    pat2506 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #1
    Hallo..

    Ihr kennt Euch sicher damit aus. Falls wir irgendwann in Erwägung ziehen, ein Klavier zu kaufen. Hätte es Sinn, dieses in den gleichen Raum zu stellen, in dem wir ca. 5 Monate im Jahr mit einem Kaminofen heizen? Eine andere Stellmöglichkeit hätten wir im Moment nicht. Das Klavier würde auch nur ca. 2,5 Meter von diesem entfernt stehen.

    Tendiere im Moment aus diesem Grund eher zum Digitalpiano. Mit größerem Aufriss könnte ein akustisches Klavier später im Zimmer meiner Tochter untergebracht werden. Der Aufwand würde im Moment (noch nicht mal mit dem Unterricht begonnen) aber in keinem Verhältnis stehen.

    Was meint Ihr?

    Danke und viele Grüße
    pat
     
  2. spellfire

    spellfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #2
    Das Klavier wird an einem solch exponierten Platz deutlich leiden.
    Anfangs musst Du mit Verstimmungen rechnen, später wird auch das Material selbst Spuren zeigen.
    Du solltest besser direkt einen anderen Platz für das Piano finden. Mir wäre das zu heikel - oder sollte ich sagen: zu heiss...;)
     
  3. pat2506

    pat2506 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #3
    hallo spellfire :-)

    danke für deine antwort. also dann doch erstmal dp und zwar ein gebrauchtes... dann kaufen wir lieber erst in zwei jahren und räumen dann um.

    viele grüße
    pat
     
  4. Petz

    Petz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #4
    Mit einem Klavier mit tropenfester Verleimung und unbedingt einem Delignitstimmstock könnte man es riskieren aber wenn dann sollte das Instrument mit der Seite zum Ofen stehen und eine, mit Silberfolie belegte Trennwand dazwischen sein damit das Instrument nicht die direkte Wärmestrahlung ans Gehäuse abbekommt. Um etwas häufigeres Stimmen wird man sicher auch nicht rumkommen.
     
  5. pat2506

    pat2506 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #5
    danke petz..

    habe ich befürchtet.. nunja, dann wohl doch zunächst das DP und später die Zimmer umräumen... das ist mir glaub ich wirklich zu heikel. Unser Pakett zeigt in der Heizperiode auch regelmäßig eine Fuge, die im Sommer wieder verschwindet..

    viele Grüße
    pat
     
  6. spellfire

    spellfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.07   #6
    Das halte ich für einen guten Kompromiss.
    Erst am DP testen, ob überhaupt langfristiges Interesse und Talent vorhanden ist.
    Die Zeit nutzen um auf was akkustisches zu sparen und die Voraussetzungen schaffen.
    So haben's meine Eltern mit mir auch gemacht/machen müssen.
    Das DP hilft einem später für erste Gehversuche in Bands / vor Publikum zu spielen.

    So wird man nicht unbedingt Starpianist mit Solo-Karriere, aber für eine ernsthafte Musikausbildung reicht es trotzdem.

    Gruß
    spellfire
     
  7. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.08.07   #7
    ...ach ja, und wenn das Talent, der Wille und die Förderung da sind, dann wird der Einsteig auf einem Digitalpiano auch nicht das Riesen-Hindernis sein.
     
  8. Mel*

    Mel* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.07   #8
    Da gebe ich Dir recht, Andi, aber sobald man einmal auf einem akustischen Klavier gespielt hat, sehnt man sich dann doch nichts mehr herbei, als ein ebensolches. ;)

    Trotzdem, für den Einstieg und um zu sehen, ob man wirklich dabei bleiben möchte, reicht ein Digitalpiano allemal, zumal das ganze natürlich auch preislich einen erheblichen Unterschied darstellt.

    Gruss,
    Mel.
     
  9. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.08.07   #9
    Weiß ich doch selbst :) Ich rate ja auch jedem zum Klavier und meins möchte ich sowieso nicht missen.
    Aber wenns nicht anders geht, wird man mit einem Digitalpiano auch wohin kommen.
     
  10. crosstown95

    crosstown95 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.07   #10
    Hallo pat,

    Prinzipiell kann trotz eines Ofens so schnell nichts kaputt gehen, allerdings solltest Du darauf achten, ob Dein Instrument lackiert ist.

    Aber: 2,5 m finde ich zu nah am Kaminofen, denn beim Heizen mit dem Ofen schwanken die Temperaturen stärker, als bei einer üblichen Zentralheizung, was zu einem schnelleren und stärkerem Verstimmen führen kann. Die Filze werden auch zu spröde mit der Zeit.

    Darüber hinaus ist auch die Luftfeuchtigkeit zu beachten: Wenn es zu feucht ist (z.B. Kondenzfeuchte), setzt schnell Schimmel an. Deshalb: Abstand zur Wand halten, ca. 5 cm. reichen. Kurz Stoßlüften ist immer besser, als Fenster dauerhaft zu kippen (auch für die Heizkostenrechnung).

    Wenn es zu trocken im Raum wird (Achtung Ofen): Raumluft u.U. befeuchten. Sinnvoll kann es auch sein ein kleines flaches Gefäß mit Wasser ins Klavier zu stellen; unten auf den Boden, sodaß es nicht umkippt (regelmäßig nachfüllen), weil das Innere eines Klaviers ein abgeschlossener 'Raum ist'.

    In jedem Fall würde ich Termometer und Hygrometer in Klaviernähe positionieren und überprüfen.

    Ingesamt bist Du aber wohl besser mit einem E-Piano bedient - ich würde ein echtes Klavier nicht dorthin stellen.

    Viele Grüße,

    crosstown95
     
  11. Petz

    Petz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.07   #11
    Diesen Rat würde ich nicht befürworten weil dadurch unkontrolliert zuviel Feuchte im Instrumentinneren auftreten könnte; wenn es im Gegensatz dazu dann außen wieder zu trocken ist könnte das eher nen zusätzlichen negativen Effent haben.

    Wenn dann Luftbefeuchter und am besten einen mit eingebautem Feuchtigkeitssensor und automatischer Steuerung.
     
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