kompression auf hall

von einheit13, 09.03.04.

  1. einheit13

    einheit13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.04   #1
    tach
    habs zwar noch nicht ausprobiert, aber wollte mich erstmal informieren, bevor ich stundenlang rumprobiere.
    man hatte mir mal grundsätlich davon abgeraten , audios, die zb. bereits mit hall bearbeitet wurden mit einem kompressor zu bearbeiten, aufgrund des arbeitprinzips des kompressors. aber wenn ich nun eine summenkompression vornehmen muss, bleibt mir doch gar nix anderes übrig. denn ich möchte nicht erst komprimieren und dann hall drauf werfen, dann hab ich den hall nachher auch noch da drin , wo ich ihn gar nicht haben will.
     
  2. Spezi

    Spezi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.04   #2
    Wen Du dich erkundigst wie ein Kompressor funktioniert dürfte klar sein was Du machen darfst und was nicht. ;)

    Ich würde allerdings auch zur vorherigen Komprimierung raten.
     
  3. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.03.04   #3
    Da muss man unterscheiden zwischen Einzelspuren und der Summe.

    Im Normalfall wird man bei Einzelspuren (Gesang, Drums z.B.) erst komprimieren und dann Hall drauftun. Im Einzelfall auch mal andersrum: Den typischen Rocksnaresound mit der dichten, abgeschnittenen Hallfahne kriegt man z.B. mit der Reihenfolge Hall->Kompressor->Gate ganz gut hin. Das ist aber die Ausnahme, weil man dort den Hall besonders hervorheben möchte.

    Auf der Summe komprimiert man den Hall natürlich mit - da geht es aber auch um was anderes. Bei den Einzelspuren wird der Komp ja u.a. auch zur Soundformung benutzt, bei der Summenkompression (die man im übrigen nicht übertreiben sollte) soll ja nur noch die Gesamtdynamik begrenzt werden, um eine höhere Lautheit (sic!) zu erreichen.

    Mach erstmal deinen Mix, mit allen Effekten nach Gusto. Und dann überleg dir, ob eine Summenkompression überhaupt nötig ist (ist es nämlich nicht immer). Wenn du der Meinung bist, dass ja, dann schmeiß den Kompressor an, ohne dir über die Frage "Hall vorher/Nachher" noch Gedanken zu machen.

    Jens
     
  4. Shadow

    Shadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.04   #4
    Öhm, wie dürfen wir das (sic!) jetzt in diesem Zusammenhang verstehen? :D
     
  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.03.04   #5
    (Sic!) = "exakt so gemeint".

    Also nicht Lautstärke, sondern Lautheit = subjektiv empfundene Lautstärke bei gleichem Spitzenpegel...

    Das sic habe ich deshalb geschrieben, damit nicht jemand denkt, ich hätte was anderes gemeint und bloss das richtige Wort gerade nicht gewusst...


    Jens
     
  6. einheit13

    einheit13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.04   #6
    das mit der snare wusste ich gar nicht. das werde ich beim nächsten mal ausprobieren, könnte der grund sein warum die nur so dünn ist. kennst du noch andere beispiele, wo man diese, oder ähnliche methodiken einsetzt?
     
  7. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 12.03.04   #7
    Im Prinzip überall dort möglich, wo starke Perkussivität besonders hervorgehoben werden soll. Dann muss die Einstellung aber sehr eindeutig sein, so dass sich ein echter "Gated Reverb" ergibt = das Hallsignal muss relativ schnell abgeschnitten werden. Phil Collins war in den 80er Jahren wohl derjenige, der den schnell geköpften Hall besonders für Snare und Toms "erfunden" und klanglich bekannt gemacht hat.

    Die entsprechenden erstklassigen Studio-Hallgeräte (ich glaub von Sony), kosteten damals mehrere 10.000 Mark.
     
  8. einheit13

    einheit13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.04   #8
    entschuldigt mein unwissen, aber was ist perkussivität?
     
  9. denis

    denis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.04   #9
    Ist in dem Programm Adobe Audition, irgendwo ein Hall Effekt versteckt? (muss auch nicht perfekt klingen nur zum testen) Ich finde da nämlich keinen :)

    mfg Denis
     
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