Kompressionseffekt bei Nord Electro-Orgel

von Joe P., 20.07.06.

  1. Joe P.

    Joe P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.06   #1
    Kann es sein, dass die Abnahme der Lautstärke der einzelnen Töne, wenn man komplexe Akkorde auf der Orgel im Electro spielt, stärker ist als bei echten Hammonds?
     
  2. Joe P.

    Joe P. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.06   #2
    Weiß wirklich niemand bescheid?
     
  3. TravelinLight

    TravelinLight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #3
    Ich habe nicht ganz verstanden, was Du meinst. Konkretisiere das mal. Werde allerdings dann erst nach'm Urlaub Anfang August posten können.
     
  4. Joe P.

    Joe P. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #4
    wenn man beispielsweise zwei e's drückt und danach eins freigibt, wird das noch klingende e lauter.

    bei den originalen ist dieser effekt durch die stromverteilung bedingt. je mehr tasten man runterdrückt, desto leiser wird der einzelne ton, die gesamtlautstärke bleibt jedoch gleich.

    hab schon von mehreren leuten gehört, dass dieser effekt im electro übertrieben stark emuliert wird.
     
  5. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #5
    Tatsächlich ? D.h. wenn man einen Ton spielt ist das genau so laut wie wenn mal alle Tasten drückt bei einer echten B3 ???
     
  6. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.07.06   #6
    Nein, aber zwei Töne die sich einen Zugriegel "teilen". Also z.B. der 8' vom c'' und der 4' vom c', das ist der selbe Ton, und diese Komponente müssen sich quasi beide "teilen". Das Stichwort dazu lautet "volume stealing".


    Bzw. anders gesagt: wenn du gerade soviele Töne drückst, dass ALLE Tonräder benutzt werden, dann kannst du danach soviele weitere Tasten drücken, wie du willst, es wird nicht lauter.
     
  7. mnutzer

    mnutzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.06   #7

    @Weshalb sich diese Bauweise im klassischen Pfeifenorgelbereich - dort heißt sie Multiplex-System - wegen der Klanglöcher bei vollgriffigen Akkorden durch mehrfach von verschiedenen Tasten angesprochenen Pfeifen auch nicht durchgesetzt hat.

    Als die Tonrad-Hammond in den 1930ern erfunden wurde, war diese Bauweise vor allem im engl.-amerik. Orgelbau aus Einsparungsgründen gerade sehr beliebt.

    Aber: An meiner XB-3 kommt sehr wohl eine dynamische Steigerung heraus, wenn ich bei gleicher Registrierung im oberen und unteren Manual dieselbe Taste drücke. Ich meine, das sei bei den alten Tonrad-Hammonds auch so, dass also eine Schaltung registriert, wenn dieselben Tonräder von verschiedenen Stellen abgegriffen werden und das Summensignal dann lauter wird als der Einzelton.

    Das können unsere Tonrad-Hammond-Besitzer ja leicht mal ausprobieren und uns dann berichten.

    Viele Grüße!
     
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