kompressor oder limiter...

von einheit13, 02.02.04.

  1. einheit13

    einheit13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.04   #1
    ...für die vocals?
    ich muss für metal gebrüll aufnehmen.da sind allein in einem take ziehmliche lautsärkeschwankungen drin. wie mach ich den mix am besten? alles limiten oder alles komprimieren?alles sollte im endgültigen mix in etwa die gleiche lautstärke bringen.
     
  2. Rockopa

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    Erstellt: 02.02.04   #2
    Kompressor ist doch ganz klar!

    http://www.musik-service.de/Info/ifKompressor.htm
     
  3. Hans_3

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    Erstellt: 03.02.04   #3
    ...und Sänger sollte zusätzlich Abstand zum Mikro variieren. Der Kompressor ist ein Hilfs- aber kein Allheilmitttel.

    Evtl. überlegen, leise/laute Sachen nacheinander aufzunehmen, sofern es nicht zu oft wechselt.
     
  4. einheit13

    einheit13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.04   #4
    in mehrere teile teilen ist kein problem, aber ist halt für blackmetalaufnahmen , wird halt ordentlich gebrüllt und bei manchen zischlauten oder hart ausgesprochenen lauten wie t oder ähnliches kommt man dann bei m mischen ein wenig ins straucheln. ideal wäre halt die dynamik der stimme sound mässig zu erfassen( zb hoch geschriehen oder gegrunzt...was in der regel ja etwas leiser ist), aber im endeffekt ein gleich bleibendes signal zum mischen zu haben!
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 04.02.04   #5
    Verhalten des Sängers vorm Mikro und Kompression muss Hand in Hand gehen. Zuviel oder falsch eingestellte Kompression bei der Aufnahme führt eher dazu, dass unerwünschte Effekte eintreten, zum Beispiel Aufpumpen einer scharfen Buchstabens, der eher leise gemeint ist.

    NAch der Aufnahme wird natürlich nochmals sensibel komprimiert.

    Immer alles geduldig ausprobieren. Gesang gut aufnehmen ist schwierig. Aber wenn der Gesang nachher nicht gut klingt, ziehts das Stück runter. Der Sänger ist schließlich ständig im Vordergrund.

    Bei Problemen mit Zischlauten muss ein De-Esser zum Einsatz kommen, der die Sänger-spezifische Zischfrequenz abschwächt. Kompressor verschärft das Problem eher.

    Abstände zum Mikro variieren, Endsilben und Betonungen auch bei weichen Buchstaben deutlich aussprechen ist ganz wichtig (hört euch mal die Nachrichtensprecher in dieser Sache bewusst an.)

    Nur so nebenbei:

    Eigentlich fängt es schon beim Texten an. Zwischen weichen und harten Buchstaben unterscheiden:

    Rhythmisiert man die Zeile; "It must be your dream" ist das Zielwort "Dream" eher weich und kommt an einer betonten Stelle nicht gut rüber, was den Sänger zu erhöhtem Output reizt.

    Die Alternative "Dream ist a Must" mit dem Zielwort "Must" macht durch seinen Klang die selbe Stelle im Song ungleich härter und präsenter, ohne dass der Sänger rumeinern muss.

    Viel Erfolg. :D
     
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