Kondensator bei Eigenbaueffekten

von Babooni, 20.02.07.

  1. Babooni

    Babooni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #1
    Sers Zusammen,
    hab da mal ne Frage zu den Kondensatoren in den Effektgeräten. Hab mir vor Kurzem n Fuzz Face nachgebaut, mittlerweile funktionierts auch. Aber erst nachdem ich die normalen Elkos gegen bipolar Kondensatoren getauscht hab. Leuchtet mir so eigentlich auch mehr ein. In den ganzen Plänen die man im Internet findet steht in der Materialliste nur ELKO. Da aber von der Gitarre n Wechselsignal kommt versteh ich nich wie man n normalen ELKO, der ja gepolt verbaut werden muss, verwenden kann. Kann jemand erklären was da vor sich geht, bei vielen Zerrern knallt das Eingangssignal ja direkt auf nen ELKO.

    Babooni dankt schonmal im voraus

    Rock´n´Roll Baby!
     
  2. rollthebones

    rollthebones Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #2
    Na ist doch simpel, man muß nur gewährleisten, daß nie eine Polaritätsumkehr stattfindet -> Gleichspannung als Vorpolung.


    Beispiel?
     
  3. Babooni

    Babooni Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #3
    Beispiel FuzzFace, am Input is gleich n ELKO eingebastelt. Bei der Elektrotechnikgeschichte bin ich noch nich lang dabei und muss mich da erst mal richtig reinarbeiten. Damit ich das richtig versteh, das Eingangssignal wird von der Gleichspannung der Batterie überlagert und hebt es soweit an das es nicht mehr in den negativen Bereich kommt. OK das würde einiges erklären. Was für Spannungen kommen aus so na Stromgitarre raus?

    Danke für die schnelle Antwort:great:
     
  4. DavidH

    DavidH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #4
    Code:
    Was für Spannungen kommen aus so na Stromgitarre raus?
    Aus deiner Gitarre kommt Wechselstrom raus. Da die Gitarrensaite hin- und herschwingt und Tonabnehmer diese Schwingung per Induktion in Stom umwandeln gibt es immer abwechselnd positive und negative Spannung --> Welchselstom.



    Gruß,
    David
     
  5. Babooni

    Babooni Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #5
    Und mit was für Spannungen kann man da so ungefähr rechnen. Maximal +/- 1V oder zwischen +- 0,1V und +- 2V. Nur mal grob übern Daumen gepeilt, damit man sich das mal vorstellen kann unds einigermaßen gescheit in der Simulation verwenden kann.

    Grüßle:cool:
     
  6. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.02.07   #6
    Deine Gitarre...hmm...sagen wir mal bzw. ich behaupte mal zwischen 100 - 500mV.
    Ich glaube irgendein Hersteller hatte mal solche Angaben gemacht, da musst du mal nachschauen. (auch unter welchen Bedingungen das gemessen wurde)
     
  7. mannermoe

    mannermoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.07   #7
    Hmmm, zum Thema Elko fällt mir eigentlich nur folgendes ein:

    1. große Kapazitäten sind möglich
    2. dämpfen niedrigere Frequenzen ab (sozusagen Hochpassfilter)

    Naja, mehr weiß ich jetzt auch nicht, hab auch erst 2 Eigenbauten hinter mir und diese nach Anleitung bzw nur nach Schaltplan.
     
  8. ziggypop

    ziggypop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.07   #8
    das hängt von deinem Anschlag, dem Eingangswiderstand deines Verstärkers/Effekts und deiner TA-Konfiguration ab (Humbucker liefern deutlich höhere Ausgangsspannungen). Bei korrekter Anpassung (Rin>=500kOhm) kannst Du mit +-2V Spitzen bei derben Anschlag und HBs rechnen. Gezupfte Singlecoils liefern so im Bereich +-10..20mV, was auch noch von deren Position auf dem Brett abhängt.

    Das Problem bei E-Gitarren i.A. ist, dass man relativ hohe Spannungspitzen bei rel. kleinen Durchschnittspegeln bekommt. Für viel Sustain wird man folglich einen Kompressor einsetzen müssen.

    Hope this helps...
     
  9. georg80

    georg80 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #9
    kann mir wer sagen welche kondensatoren ich für das fuzz face brauche?

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