Korg Zero8 - Erfahrungsbericht

von RSchneider, 26.04.08.

  1. RSchneider

    RSchneider Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #1
    Hallo Zusammen,
    ich habe mir vor kurzem das Zero8 (Live Control Console) ins Studio geholt und wollte hier meine Erfahrungen mitteilen.
    Die Installation verlief problemlos, es ist sogar möglich es mit dem RME FireFace 400 in einer Firewire-Kette zu betreiben.
    Also z.B. so PC-> Firewire -> Zero8 (als MIDI-Controller/Line-Mixer) -> FireFace 400 (als Audio-Gerät)

    Die größte Hürde war das Update der Firmware. Ohne Forum nicht zu schaffen ;)

    Mit Ver. 1.6 funktioniert die Integration in Ableton Live problemlos. Ableton kann jetzt auch als Master fungieren.
    Mein Setup in Ableton besteht aus 8-Stereo Kanälen auf die ich wahlweise Audio-Samples oder MIDI-Klangerzeuger route. Pro Kanal gibt es einen EQ mit Limiter und ein Effekt Plug-In.
    Der Clou, der EQ-Selector am Zero8 schaltet bis zu 11 Presets am Effekt Plug-In in Ableton.

    Die Hardware vom Korg Zero8 ist gut aber nicht sehr gut. Man darf auch kein total recall Pult erwarten, da es keine LED-Kränze oder Motofader gibt.
    Dafür aber ein solide verarbeitetes Live Tool mit Master, Send und einem Channel Effekten an Board.
     
  2. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #2
    ...klapprigem fx-crossfader und viel zu eng angebrachten zahnstocherpotis :o

    aber schön, dass Du spaß damit hast.
     
  3. RSchneider

    RSchneider Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #3
     
  4. RSchneider

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    Erstellt: 15.05.08   #4
    So, ich hab' jetzt einige weiter Erfahrungen gesammelt mit dem Zero8. Die man im Laden oder aus der Anleitung nicht erfährt.

    Positiv aufgefallen :) :
    - Soundqualität -> Das in anderen Foren beschriebene Rauschproblem am Master-Out habe ich nicht feststellen können.

    - Flexibilität -> ich mache gerne Gitarren und Bass aufnahmen mit den Zero8 Effekten.

    - Robust -> sehr robustes (ca.5kg) Gehäuse

    - Integration in Ableton Live -> bis auf die A/B Buttons perfekt.

    Negativ aufgefallen :mad: :
    - Mastersektion (Monitor/Cue) ist nicht midifiziert -> wenn alle Kanäle auf Midi <-> Firewire stehen muß man einen Kanal opfern fürs Vorhören.

    - keine voll unabhängigen Kanäle -> wenn man im Set Audio und Midi Kanäle mischen möchte, dann kann man keine externen/interen Effekt mit z.B. Ableton Send Effekten mischen, da die Audiosignale immer über die internen/externen Effekte laufen auch wenn der Kanal auf Midi steht.

    mal sehen was das Gerät noch so für stärken und schwächen hat...

    Gruß,
    Mr. Schneider
     
  5. RSchneider

    RSchneider Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #5
    Noch etwas für die Minus Seite.
    - Zero FX -> man kann weder Effekteinstellungen Speichern noch die zum Live-Set passenden Effekte per Midi aufrufen es gibt auch keinen Favoritenspeicher wie beim KaossPad 3 .
    Ein echtes Manko, da die Zeiten wo man sich Listen gemacht hat für die Effektparameter (welcher FX bei welchem Song) eigentlich vorbei sein sollten.
     
  6. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #6
    das sind natürlich detaillierte userberichte - für mich hatte sich die sache wirklich nach ein paar minuten entschieden... so sehr ich korg mag, mit dem gerät haben sie mich übel enttäuscht, denn eine optimale haptik ist für mich enorm wichtig - und die hat der mischer einfach nicht. kleine potis, eng beieinander, der bereits erwähnte klapprige crossfader... möh. alles nicht schön.
     
  7. RSchneider

    RSchneider Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #7
    Haschte recht! Haptik ist schon wichtig. Ich find' das Teil aber noch i.O. und es ist noch handlich und relativ kompakt für so viele Knöbbe.
    Bin aber auch kein hardcore DJ sondern eher bassspielender elektonik frickler. :cool:
    Der DJ im Bunde benutzt auch lieber seinen Vestax. ;)

    Was mich eher ankotzt sind die kleinen Ungereimtheiten die sich nach und nach zeigen.
    Das Konzept von Korg ist leider nicht komplett einsichtig für mich.

    Man kann nur auf weitere Software updates hoffen die die Macken ausbügeln.
    Ganz nach dem Motto:
    Hardware und Konzeptfehler durch den Kunden herausfinden lassen und per Software gleichziehen. Danke Korg! (T2M @ it's best!)

    Gruß,
    Mr. Schneider
     
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