künstliches feeback, ohne effektgerät

von pkaddi, 05.07.08.

  1. pkaddi

    pkaddi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #1
    :confused:mal ne kleine frage, ich hab nach einigem suchen noch nichts interessantes darüber gefunden:
    wie bekommt man einen ordentlichen künstlichen feedbackton hin, der sich harmonisch passend über den originalton legt, und einem nicht gleich die ohren wegpfeift?

    vg, pkaddi
     
  2. andieymi

    andieymi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #2
    Kein Ahnung ob dir das hilft, aber Slash hat im Studio Feedback erzeugt in dem er das Gitarrensignal gesplittet hat, wobei der eine Teil in den normalen Amp ging, der voll aufgedreht war (Slash spielt im Studio immer vom Regieraum aus), der andere Teil durch ein Volume Pedal in einen Mesa Boogie Mark III Combo mit einem Boss Graphic Equalizer (zur optimalen Frequenzeinstellung des Feedbacks für die gerade verwendete Gitarre) im Effektloop, der direkt vor Slash steht. Steigt er aufs Volumen Pedal, gibts Feedback, geht er runter ist es weg. So gehts ohne Effekte. Feedback ist aber selten harmonisch. Verwechselst du Feedback mit hohen Tönen, die man mit einem Octaver hinkriegt? Ich kenn mich irgenwie nicht ganz aus, was du willst, aber das Feedback harmonisch kling, geht glaub ich nicht, da die Frequenz von der verwendeten Gitarre abhängt.
     
  3. Tims

    Tims Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #3
    Live stell ich mir sowas mit nem extra pedal allerdings schwer vor....gängig ist es halt nah an die box zu gehen und dann mit schütteln/schwingen, klopfen auf die gitarre das feedback zu formen...
     
  4. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.07.08   #4
    also ich mach das so, einfach vor den zerrenden amp, und die seite in irgendeinem bund benden und wieder zurück, also in ewiger bewegung, dann kommt ein sehr harmonischer oberton raus, und je anch tonart "feedbacked" :-)p) es dann
     
  5. Steelwizard

    Steelwizard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #5
    Hm, künstliches Feedback?
    Dreh deinen Amp schön weit auf und stell dich direkt vor die Box.
    Ein Wahwah kann da helfen.
    Gain natürlich auch.
    Achja, und Singlecoils natürlich auch.
     
  6. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 05.07.08   #6
    Einflußfaktoren sind:

    Gain und eine gewisse Lautstärke (aber beides braucht man nicht im Übermaß)
    Qualität der Gitarre
    Neue Saiten sind von Vorteil
    Standwinkel zum Lautsprecher
    Klangverhalten des Amps (Der Zerrkanal des H&K Statesman z.B. erzeugt die Obertöne quasi von selbst).
    Der gespielte Ton (!!!) einfach mal das Griffbrett durchprobieren, G-Saite 2. Bund geht z.B. sehr gut (bezogen auf Standardstimmung)
     
  7. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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  8. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #8
    Hey
    ich mach das live so:
    Standard-Settings von mir nehmen.
    Einigermaßen lauter Amp - nicht zu laut, wegen der mikroabnahme
    gain regler wie gewohnt.
    dann wird der rest mit der hand gearbeitet.
    wichtig ist eine gute dämpfhand, denn du willst das feedback gezielt und nicht unwillkürlich
    wenn ich es haben will, streiche ich leicht mit der handkante aus dem handgelenk heraus über die Saiten. so richtung griffbrett
    das bewirkt eine so leichte schwingung, dass ein feedback entsteht.

    das kann man wunderbar so einsetzen

    im studio wollte ich einen ton zuerst normal klingen lassen und dann in ein feedback übergehen.
    das hab ich geschafft indem ich mit dem zeigefinger die saite ganz leicht (!!!) berührt habe. eigentlich gängige methode für obertöne erzeugt aber auch feedback wenn man dann noch n bissle vibrato und so einsetzt.
    ansonsten kann man auch mal "glück" haben und feedback entsteht wenn man den ton einfach halten will. natürlich sollte dann eine gewisse nähe zur box gegeben sein.

    mfg KG
     
  9. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.07.08   #9
    meinst du einen "flash-au-lait" ??? :D
     
  10. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #10
    kann man so sagen :D
    ich habs halt zuerst zum obeton gebracht und danach das feedback entstehen lassen durch die nähe zur box
     
  11. pkaddi

    pkaddi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.08   #11
    danke für die schnellen antworten, werd das demnächst mal mit einem ordentlichem verstärker testen. auf die problematik gekommen bin ich, weil wir derzeit einige stücke spielen, in denen solche töne vorkommen (=> greenday und hosen).
    vg pkaddi
     
  12. stylemaztaz

    stylemaztaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #12
    oder einfach ein pedal kaufen:)
    http://line6.com/tonecore/drdistorto.html
    klappt wunderbar auch bei nem noch so leisem amp. boss hatte auch mal so ein pedal, leider jetzt nicht mehr.
    oder auf die altmodische art und weise:
    mit eq und/oder filter, wah ne resonanzfreq suchen...

    greetings

    stylemaztaz
     
  13. slugs

    slugs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #13
    ALso, ich weiß ja nicht, wie deine Feedbacks klingen, aber mir kommts vor, als ob es durchaus harmonisch klingt wenn feedbacking auftritt. Greife ich ein F im 1. Bund, halte es und lass es feedbacken klingt das anders, als wenn die Saiten nicht gegriffen werden.
    Dachte immer das Feedback hat etwas mit der Obertonreihe zu tun.
    Und dann könnte man durchaus von einem harmonischen Klang ausgehen.
    Oder irre ich mich da?
     
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