"Kurze" Bässe

von Herke, 20.11.06.

  1. Herke

    Herke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.06   #1
  2. Domo

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    Erstellt: 20.11.06   #2
    klar, nennt sich dann medium-scale oder short-scale. suche einfach mal danach! musst aber beachten dass sich durch die mensuränderung auch der klang nicht unwesentlich verändert.
     
  3. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 20.11.06   #3
    Wenn die Frage gestattet ist....

    Warum willst du eigentlich einen kürzeren Bass? Wie BlackZ schon sagte, hat die Mensur einen gewaltigen Einfluss auf den Klang und im allgemeinen sind Short-Scale Bässe nicht sonderlich beliebt.

    Möglicherweise gibt es ja nen anderen Weg um dir zu helfen, aber dazu bräuchten wir eben erst mal die Beweggründe für deine Frage.
     
  4. Herke

    Herke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.06   #4
    Hauptsächlich wegen der Bespielbarkeit und um bald mal etwas leichter zu "Rocken".

    Da ich nicht der größte und somit auch meine arme nicht di längsten sind :-) denk ich mir, wäre ein kürzerer Bass sicher leichter zu spielen.
    Ich Vergleich es mit einer Gitarre, welche von der Größe her einfacher zum spielen ist.

    Mfg
     
  5. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 20.11.06   #5
    Ohne dass ich dir jetzt irgendwie zu nahe treten will, aber wenn du körperlich nicht wirklich sehr klein bist, dann müsste das doch machbar sein. Es gibt ja schließlich auch einige recht zierliche Frauen, die mit nem normalen Long-Scale Bass gut zurecht kommen.

    Dennoch: Es gibt solche Bässe und ob dir der Sound gefällt musst du ausprobieren. Allerdings solltest du vielleicht vorher mal im Musikladen deines Vertrauens anrufen, ob die einen Short-Scale da haben, ist nämlich meist nicht die Regel (jedenfalls bei kleineren Läden).
     
  6. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.11.06   #6
    Ich hab' auch sehr kleine Pfoten und bin mit 1.63 sicher nicht groß. Aber ich hab' schnell herausgefunden, dass es von der Bespielbarkeit zwischen Shortscale und Longscale keinen wesentlichen Unterschied gibt. (...für mich war bei beiden Modellen One-Finger-Per-Fret unmöglich) Übrigens: auch (Ex-)Gitarrist.
    Ich würde sagen: Probier's aus, ehe Du Dich von Papierdaten her für etwas entscheidest. Der Klang ist anders, die Bespielbarkeit unter Umständen doch nicht das, was Du willst.

    PS: Ich würd' mal das Stichwort "Kontrabassfingersatz" eingeben. Davon profitiere ich und würd's jedem "Kleinhändigen" Bassisten nahelegen.
     
  7. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.11.06   #7
    Um mal ein paar Shortscale-Namen zum Ausprobieren zu haben:

    Gibson/Epiphone EB-0 (SG-Form)
    Gibson/Epiphone EB-3 (gibts auch als Longscale)
    Gretsch G2202
    Fender Bronco
    Fender Mustang
    Fender Musicmaster
    Danelectro Longhorn
    Ibanez GAXB-Serie
    Fenix SH
    Dean Evo XM
    (Fast) alle Violinbässe
    Duesenberg Starbass
    Warwick Streamer LX4
    etliche europäische und japanische 'Vintage'-Bässe aus den 60ies
    (oder wenn die Kohle reicht:
    Fernandes
    Schack
    Alembic...)

    Wenn du dir im Geschäft nicht sicher bist (viele Verkäufer wissen es selbst nicht): ein Bass gilt als Shortscale, wenn der gemessene Abstand vom Sattel bis zur Brücke etwa 30" = 76cm mißt. Also Zollstock mitnehmen! ;)
     
  8. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.11.06   #8
    Oh, ok, das fand ich als Teenie auch mal schwierig, aber das ist eine andere Tasse Tee. Da sollte man sich mal das Design ankucken. Es gibt Bässe, da muß man die Arme recken bzw. am anderen Ende stauchen/verrenken, während andere machen es einem einfach, mal so kurzentschlossen von einem Ende des Griffbretts zum anderen zu rasen. Da hängt aber auch davon ab, wie man den Bass hält, muß man also ausprobieren.

    Die Reichweite der Finger dagegen hängt von der Handhaltung einerseits und dem Halrückenprofil eher noch mehr als Griffbrettweite und -radius :-)eek: !!) andererseits ab, ist auch Trainingssache. Es ist natürlich sinnvoller, wenn man einen Bass hat, auf dem man ohne ungebührliche Mühe Streckfingersätze und etwas abenteuerlichere Griffe (incl. Umgreifen) realisieren kann. Trotzdem sollte man das erstmal ausprobiert haben.
     
  9. Herke

    Herke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.06   #9
    Danke, ok ich werd mich mal informieren.
    Ich dachte mir halt, ein kürzerer Bass ist leichter zu bespielen.
    Vorallem bei den tieferen Tönen, also weit oben.

    Mfg
     
  10. NaughtyMoose

    NaughtyMoose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.06   #10
    da hast du auch uneingeschränkt recht, ein shortscale ist definitiv einfacher zu bespielen als ein longscale... wurde auch deswegen konzipiert, um gitarristen ausflüge auf den bass zu erleichtern.
    wie schon öfter kann ich den danelectro longhorn ohne abstriche empfehlen, den gibts hier http://www.hotwire-bass.de/index_de.htm.
    verarbeitung, leichte bespielbarkeit, gewichtsmäßig einer der leichtesten bässe überhaupt, perfekt zu bespielen, hat btw einen fantastischen slapsound.
     
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