kurzweil 2000 vs. Korg X5D

von das_neuling, 26.01.05.

  1. das_neuling

    das_neuling Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #1
    Hi leute!
    Also ich denke mal der Titel sagt aus, was ich euch fragen will.... aber ich stell die komplette frage am besten nochmal:
    also welcher Synthesizer ist besser? der kurzweil 2000 oder Korg 5XD?
    ich weiss jetzt auch nicht ob die beiden Synthesizer miteinander vergleichen kann.... aber ich wollt einfach mal so fragen.
    also ich glaube, dass kurzweil eine sehr geile firma ist.... aber das denke ich eigentlich auch nur , weil jordan rudess ein synthesizer dieser firma benutzt..... aber sonst habe ich nie einen synthesizer dieser firma benuitzt. also könnt ihr mir vielleicht eure erfahrungen mit diesen synthesizern auflisten??
     
  2. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 26.01.05   #2
    Meiner Meinung nach ist der Kurzweil dem X5D auf jeden Fall überlegen, vorallem im Bereich der Soundgestaltung. Der Kurz ist aber ne ganze Ecke komplexer, ist also mit einer erheblichen Lernkurve verbunden (gewisse Grundkenntnisse über Kalngsynthese sollten auf jeden Fall da sein). Einen Kurzweil nur wegen Jordan Rudess zu kaufen halte ich für keine so gute Idee, da der Mann auch andere Sachen als Kurzweil benutzt und sich die Sounds oft selber zusammenschraubt.
    Ich werd heut' nachmittag noch mehr schreiben, da werd ich dann auch meien Erfahrungen berichten...

    Hast Du schonmal mit Synthesizern gearbeitet?
     
  3. das_neuling

    das_neuling Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #3
    Noch nicht wirklich.... ich war nur mal in einem Musikladen und hab einpaar Synthesizer ausprobiert. (das waren roland rs 70/50 und dann noch roland juno-d)
    Aber ich würde sagen, dass ich trotzdem nicht so viel erfahrungen mit einem Synthesizer habe..... also ich kann ja mal sagen, was in meinen augen ein synthesizer ist (möglicherweise liege ich ja falsch mit meinen vorstellungen..)
    Also für mich ist ein Synthesizer ein Tasteninstrument, wo man sich selber die sounds erstellen kann (keine ahnung wie...) ja mehr gibs eigentlich auch nicht zu sagen oder? okay also ein synthesizer ist halt komplexer mit seinen fähigkeiten als ein keyboard.
    gleich mal ne kleine frage: wie erstellt man sich denn seinen eigenen sound (wie zb. piano spund mit streichern imhintergrund + echo) könnt ihr mir das vielleicht in ganz einfachen worten erklären?
    thx
     
  4. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.01.05   #4
    Das hat noch nicht viel mit Klangsynthese zu tun. Du machst einfach zwei Layer (einmal Piano und einmal Strings), die du über die ganze Tastatur legst, und nimmst aus der Effektsektion den Reverb. Geht je nach Gerät auch für die Layer einzeln. Aber zugegeben, beim S-30 habe ich auch 'ne Weile gebraucht, um dahinterzusteigen, wie das geht.

    Gruß,
    Jay
     
  5. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 26.01.05   #5
    Hm
    und komplexer als n Keyboard kann man so auch nicht sagen. Eher anders.
    Ansonsten hat Jay recht. Das kann jede Keyboard im Handel eigentlich.

    Wart mal auf Antika :-)
    Dat is der Mann dafür!
    mfG
     
  6. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 26.01.05   #6
    Also nochmal zum K2000:
    Das ist sicher einer der flexibelsten Synths, bringt aber auch eine ungeheure Komplexität mit sich. Wenn man das erstmal einigermaßen beherrscht, kann man sehr gut mit einem Kurzweil arbeiten und die Ergebnisse klingen auch dementsprechend. Man muss das Gerät auch nicht zu 100% ausnutzen, aber zur reinen Presetnutzung ist's zu schade.
    Wenn man keine Erfahrung mit Synthesizern hat, wird die Einarbeitung recht einige Zeit dauern. Ich will prinzipiell nicht davon abraten mit einem Kurzweil anzufangen, aber Du solltest Geduld und Interesse mitbringen, um den Umgang mit dem Kurzweil zu erlernen. Theorie pauken ist auf jeden Fall angesagt, das gute daran ist, dass man es nur einmal lernen muss, da sich die Grundsachen auf sehr viele andere Synths übertragen lassen.

    Dann mal ein kleiner Vergleich zw. K2000 und X5D:
    - Der X5D hat 64 Stimmen, der Kurzweil nur 24, aber der Korg hat einen Oszillator pro Stimme, während der Kurzweil bis zu vier pro Stimme bietet
    (Oszillatoren bilden die Basis der Tonerzeugung)
    - Von der Ausstattung her liegt klar der Kurzweil vorne:
    Viel bessere Tastatur, größeres Display, 6 Audioausgänge (X5D: 2), im Allgemeinen besser verarbeitet
    - Die Grundsamples vom Kurzweil klingen in meinen Ohren besser (Korg verlässt sich sehr auf die Effekte, ohne klingt's oft ein wenig dünn, beim Kurzweil hingegen kann man sehr gut ohne Effekte spielen)
    - Der X5D ist von den Synthesemöglichkeiten her sehr eingeschränt (Standardstruktur), der Kurzweil weist eine sehr flexible Klangstruktur auf
    - In den Kurzweil kannst Du komplett neues Klangmaterial reinladen
    - Der Kurzweil bietet einen Sequenzer (damit kannst Du z.B. Songs aufnehmen)
    - Der Kurzweil ist gut bedienbar, der X5D eher weniger (Minidisplay)
    - Falls Gewicht zählt: X5D: 5kg, K2000: 13kg

    Eigentlich ein sehr ungleicher Kampf ;)

    Statt dem X5D könntest Du vielleicht auch eine Korg 01/W in Betracht, welche Prinzipiell wie der X5D klingt, aber viel besser verarbeitet (bessere Tastatur), ein größeres Display hat, um einges besser bedienbar ist und einen Sequenzer bietet.

    Die Wahl des Gerätes hängt auch davon ab, was Du machen möchtest. Für ein paar Streicher, Chöre usw. tut's sicher auch der X5d, für experimentelles Getröte ist klar der Kurzweil die bessere Wahl.


    Meine Erfahrungen mit dem Kurzweil:
    Ist auf jeden Fall mein Hauptsynth, da ich damit einen sehr großen Bereich von Klängen abdecken kann. Auch ich musste mich ein wenig arbeiten, da ich aber vorher schon einige Kenntnisse hatte, ging das recht schnell, das ein oder andere Neue ist mir aber auch begegnet. "Standardsounds" sind dank der sehr guten Grundsamples schnell in guter Qualität erstellt, klangliche Finessen können dann nach Belieben noch hinzugefügt werden. Komplexe/experimentelle Klänge brauchen natürlich ihre Zeit.
     
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