Lackschäden durch Ledergurt?

von iefes, 18.11.07.

  1. iefes

    iefes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #1
    hi,

    ich hoffe ich bin hiermit im richtigen threat gelandet.

    naja, ich spiele eine epiphone nick valensi signature und habe daran einen Wildleder-Gurt von Redwood . =)
    Da der Gurt nicht sooo hundertprozentig am pin am hals hält und mir security locks viel zu viel klappern hab ich jetzt die guten alten "bierverschluss-gummis" dran gemacht und der gurt hält bombenfest =)

    nun zu meiner frage: wenn ich die gitarre in den koffer packe, habe ich den gurt immer abgemacht. Da ich jetzt aber die "bierverschluss-gummis" dran habe, wäre es doch sehr umständlich den gurt da jedes mal wieder abzufummeln. Also: Kann ich den Gurt ohne Sorge, mit Kontakt zum Lack der GItarre, mit in den Koffer legen ? ( also dass der gurt auf dem Korpus aufliegt im Koffer ? )
    Meine schwester hatte mal eine gaaaanz alte akustik-klampfe mit einem wildleder-gurt und diese sehr lange nicht gespielt, als sie jedoch die gitarre irgendwann wieder ausgepackt hat, klebte der wildleder-gurt richtig am lack fest und hat richtige spuren hinterlassen. Will jetzt natürlich nicht dass mir das mit meiner geliebten Epiphone passiert :o

    danke schonmal für eure hoffentliche baldige hilfe =)

    liebe grüße, iefes
     
  2. think.funny

    think.funny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #2
    Das sieht mir nach einem Lösungsmittelhaltigen Farb-/Gerbstoff o. Weichmacher aus. Leder kann sehr stark behandelt sein, besonders wenn es aus Fernost kommt. Bekannt ist das zB bei diesen billigen Snakerschuhen, die angeblich aus Katzenleder hergestellt sind und im Prinzip hochgiftig ausdunsten. Auch bei Sofas wird vor Billigimporten gewarnt.

    Lass diesen Gurt lieber nicht auf der Gitarre liegen, sondern kauf' dir einen Stoffgurt.


    Schöne Grüße,
    think
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 18.11.07   #3
    Hi,

    ich habe das gleiche Problem mit einer alten Gitarrenlaute gehabt, die ich restaurieren ließ. Sie wurde mit Nitrolack versehen, und es gibt diverse Stoffe (u.a.Weichmacher) in Gurten, die mit Nitrolack reagieren. Ich entferne bei meinen Gitarren den Gurt immer, wenn ich sie für länger im Koffer aufbewahre. Meist stehen sie aber - ohne Gurt - im Ständer (Ausnahmen. einfache Stoffgurte - wie think schon schrieb).

    Greetz :)
     
  4. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #4
    nitrolack reagiert mit nem haufen dingen. Bei PU-LAck würde ich mir keine gedanken machen, das ist "besseres hartplastik" und selbst wenn da was ausdünstet, kann mans einfach abwischen.
     
  5. think.funny

    think.funny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #5
    Ja, wie zB auch Gitarrenständer...
     
  6. felihuh

    felihuh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #6
    die meisten stoffgurte haben aber ein lederende, zur verstärkung. das reibt dann auch am lack
     
  7. think.funny

    think.funny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #7
    Mit den kurzen Endstücken habe ich keine Probleme. Auch nicht mit meinen beiden Ledergurten, die ich seit zig Jahren benutze. Ein super bequemer Stoffgurt, der an meiner Taylor befestigt ist, hat Kunstlederenden. Er ist der einzige, der im Koffer auf den Saiten liegt. Alle anderen Ledergurte werden nach dem Spielen entfernt, bevor die Gitarre in den Koffer gelegt wird.
    Die Gurte falte ich und lege sie unter die Kopfplatte, bis auf einen gepolsterten Ledergurt. Er muss in die Effektboardtasche. Alles hat sein Platz...;)

    LG
    think
     
  8. Vintage_Man

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    Erstellt: 18.11.07   #8
    Hallo Ju! :):):)

    Für meine Am. Vintage Strat habe ich über den Gitarrenständer extra Socken gezogen :-)eek:natürlich gewaschen! Was denkt Ihr denn?:eek:) damit der Nitrolack nicht angegriffen wird. Selbst die sogenannten "weichmacherfreien" Git-Ständer sollten nicht ohne solchen Schutz mit nitrolackierten Gitarren verwendet werden, sagte mir ein Mensch bei Fender.

    Vorsehen ist halt immer besser als Nachsehen!:great:

    /V_Man
     
  9. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 18.11.07   #9
    Hi all,

    ich behelfe mir bei meinen Gitarrenständern z.T. mit einfachen Mullbinden, die ich um die Gummiauflagen wickle. Diese können bei Bedarf erneuert werden und lassen sich auch gut an die Form der Ständer anpassen.

    Greetz :)
     
  10. think.funny

    think.funny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #10
    Hi Be! :):)

    Komm, gib's zu... das sind doch die Wandersocken, die du über die Highlands geschleppt hast, mit der weißen, haut- und lackfreundlichen Patina...:D

    Woran erkennt man den Unterschied, zw. Nitro und PU-Lack? Sag jetzt nicht, man muss eine Brandprobe machen...:cool:

    LG
    think
     
  11. Vintage_Man

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    Erstellt: 18.11.07   #11
    Wo wir grad schon bei den Socken waren .... wie wär's mit einer Schnüffelprobe?:p

    Ehrlich gesagt ist das oft schwer festzustellen. Nitrolack ist meistens deutlich dünner aufgetragen als PU-Lack. Ich mache immer an einer unauffälligen Stelle (z.B. unter der Halsplatte) eine Probe mit einem Tropfen Nitrolack. Wenn's Blasen gibt, vertragen sich die Lacke nicht; sie sind also unterschiedlich.

    /V_Man
     
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