Lehrer wechseln?!

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TheLostOne
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hiho! :D

Also ich habe jetzt seit ungefähr einem Jahr Keyboard und Piano Unterricht bei einem örtlichen Privat Lehrer. Nun kommen mir aber immer öfter die Zweifel ob für mich der Unterricht das richtige ist.

Z.B. baut der Unterricht nicht auf meinen Wissensstand auf, sondern es wird einfach stumpf ein Lehrbuch durchgenommen. Sachen die ich bereits kann, wie Akkord-umkehrungen greifen, darf ich erst anwenden wenn wir im Buch dort angekommen sind. Die Lehrbücher darf ich auch nicht selbstständig weiterarbeiten. Er gibt mir höchstens ein paar Seiten auf die ich Zuhause üben soll. Das zieht den gesamten Unterricht so unglaublich in die Länge. Wir sind nach einem halben Jahr grade mal mit dem ersten Band fertig :screwy:

Dazu kommt noch, dass mich die Musik eigentlich kein bisschen interessiert. Ich selbst interessiere mich für Klassik und Metal. Nur im Unterricht spielen wir Schnappi und Hänschen Klein :screwy:

Nun hab ich die möglichkeit mich an einer Musikschule anzumelden wo der Unterricht Anfang Februar beginnt. Da ich ja leider keine möglichkeit habe Lehrer zu vergleichen, wollte ich fragen wie bei euch der Unterricht war und ob der Unterricht bei anderen Lehrern vielleicht besser sein könnte? :confused:

PS: Die Lehrbücher sind einmal "Der neue Weg zum Keyboardspiel" und "Piano Aktiv". Der Lehrer ist übrigens Alleinunterhalter.
 
Eigenschaft
 
Also, das is ja echt der Hammer....
Wenn das wirklich so ist, wie du das da beschrieben hast, würde ich auf jeden Fall wechseln...
Ich hab zwar noch kein Keyboard/piano-Unterricht, allerdings Gitarre...
Ich finde, dass sich der Lehrer genau auf den Wissenstand des Schülers anzupassen hat...
Er kann dir doch nicht einfach nur stumpf Dinge beibringen, die du schon kannst, genau wie du selbst entscheiden darfst, wie weit du selbst weiterarbeiten möchtest.....
WAS IST DAS DENN FÜR EIN SCHWACHSINN?!
Der Lernerfolg eines jeden Musikers hängt zu 10% von einem guten Lehrer ab und zu 70% vom eigenen Üben, wenn man da nur "soviel" üben darf, wie einem Lehrer erlaubt, das is doch schwachsinn...
Hört sich ja fast so an, als ob dein Lehrer sich so wenig Arbeit wie möglich machen möchte...indem er stumpf ein Buch durcharbeitet, schon mal kein Aufwand hat, um passende Übungen für dich bereitzustellen und das du ja nich soviel machst, sonst seit ihr ja ganz schnell durch und dann müsste er sich ja was anderes einfallen lassen....

Also ich rate dir auf jeden Fall zuwechseln...
Merk dir:

Du bezahlst GELD, damit DU bestimmst, was du machen möchtest...
Natürlich entscheidet vor allem im Anfangsstadium der Lehrer, was am besten für dich ist und das sollte man dann auch hinnehmen, wenns ein wirklich weiterbringt und das merkt man ja auch nach ner Zeit...
Aber ich sag meinem Lehrer zB auch, welche Technik ich üben will oder ob wir nich mal den und den Song durchnehmen können und da hat er auch absolut kein Problem mit...
So muss das auch sein....
Schließlich bezahlst du Geld an ihn und nicht er an dich, damit du machst, was er sagt ;)...
Du entscheidest, wie der Unterricht für dich aussehen soll, das musst du ihm natürlich aber auch mitteilen...
Sag ihm, die Stücke die ihr macht, gefallen dir nicht...du möchtest zB etwas anspruchvolleres, wenn er reagiert, ists in Ordnung, wenn nicht, WECHSELN!!!

Mfg amadeus
 
ich hab auch ne zeitlang keyboard unterricht gehabt und seit etwa 12 jahren gitarrenunterricht.. bei vershciedensten lehrern.

aber mir ist nie einer untergekommen, der sich beschwert hat, wenn ich weitergeübt hab..
find ich schon ein bisschen krass..
frag ihn mal wieso er das macht? kann ja sein, dass (ohne dich angreifen zu wollen) du noch nicht so weit bist, bzw auch zunächst mal andere techniken lernen sollst.

mein gitarrenlehrer sagte mal zu mir, als ich nen stück mit nem anderen fingersatz gespielt hatte als angegeben: "ich weiß dass es mit dem andern fingersatz einfacher ist, aber es geht darum, dass du die technik dahinter draufkriegst. spiels mir 3 mal fehlerfrei so vor wie es da steht, dann weiß ich dass du's kannst, dann kannste auch das andere spielen"

prinzipiell sollte talent natürlich gefördert werden, und wenn du die sachen ordentlich spielen kannst gibt es keinen grund wieso du nicht weiter üben solltest.
mein tipp: sprich mal deinen lehrer an, was er damit bezweckt dich so "zu verlangsamen". wenn er nen guten grund hat ist das okay, denn dafür ist ein lehrer da. dir zu sagen wenn du sachen "falsch" machst und dich dann dazu zu bringen dich dem problem zu stellen und es zu lösen, anstatt einfach weiter zu machen.

wenn er keinen guten grund hat würd ich dir wirklich raten den lehrer zu wechseln. bei uns in der musikschule gibt für jedes instrument mehrere lehrer (die auch verschiedene hauptrichtungen haben) da lohnt es sich schonmal zu nem andern zu gehen. und ansonsten hast du ja da ne alternative sagtest du.

aber mit den leuten sprechen hilft meist. dann nehmen die einen auch ernster. so unterricht nach strich und faden: "spiel das, da und da war falsch, spiel nochmal.. HA ist.." etc ist nicht wirklich toll. je mehr der lehrer individuell auf dich eingeht, desto mehr lernst du.
 
Also ich kann dir auch nur raten schnellstens den Lehrer zu wechseln. Es ist ja gerade der Sinn des Unterrichts das man zu Hause Stücke und so erarbeitet und übt und das im Unterricht dann bespricht, der Lehrer Hilfestellungen, Tipps usw gibt. Und der Unterricht soll deinem Können und Interesse gestaltet werden. Ansonsten kann der Spass am spielen schnell vergehen.

Stellt euch mal vor die Lehrer in der Schule würden verbieten was zu Hause zu machen:screwy::eek:
 
vllt erstmal klar mit dem Lehrer reden wie du dir den Unterricht vorstellst... und wenn das nichts bringt dann halt wechseln... brauchst auch kein schlechtes Gewissen deshalb haben ;)
 
Ich habe mir nun überlegt dass ich mich wohl tatsächlich bei der Musikschule anmelden werde. Dass sind einfach zu viele Sachen die mich an ihm stören.

Zudem möchte ich ja am liebsten in einer Band spielen und da kann er mir ja absolut garnichts beibringen.
 
Wenn du klassisches Klavier lernen und Metal in einer Band spielen willst, dann ist ein Alleinunterhalter sicher nicht der richtige Lehrer für dich. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass er wahrscheinlich deswegen beim Unterricht bremst, weil ihr sonst wohl sehr schnell an einen Punkt kommt, wo seine Kompetenz zu Ende ist. Da bist du bei einem halbwegs guten Musikschul-Lehrer sicher besser aufgehoben.

Was das Band spielen angeht: Wenn man etwas Ahnung von der Sache hat, dann sind die eigenen Ohren eigentlich die besten Lehrer. Und wenn man sich von wem Tipps holt - was natürlich auch viel bringen kann - dann ja wohl von jemandem, der selbst über Praxis und Erfahrung auf dem Gebiet verfügt.
 
Hallo TheLostOne

du hast recht!
Ich rede aus Erfahrung.
der Lehrer sollte sich dir anpassen:great:


Ich empfehle dir einen Musikstudenten oder privat Lehrer, probier mal, ob er deinen Anforderungen entschpricht. Es gibt's bestimmt!

Ob das an einer normalen Schule aber so praktiziert wird, wie du es brauchst? kann ich mir weniger vorstellen.

Die Lehrbücher kann man ohne weiteres mit interessanteren Titeln, nicht Bücher, ersetzen.

Übrigens: ich bin auch Alleinunterhalter:D
lebe aber hauptsächlich vom Unterricht.
Alleinunterhalter hat mit Unterricht sehr wenig zu tun.

ich hoffe dir auch etwas geholfen zu haben

Gruss und weiterhin viel Spass beim musizieren :cool:

Ergänzung: frag mal in der Schule nach, du möchtest einen Kontakt mit deinem zukünftigen Lehrer! Wenn es mehrere sind, dann frag bei allen nach, das muss ganz bestimmt gehen :great:
 
Bei "weight watchers" soll es angeblich so sein, daß man nur sehr langsam abnimmt. Das ist einerseits gesünder als schnell abzunehmen, andererseits bleibt man mit dem System lang, sehr lange, sehr sehr lange Kunde bei WW und zahlt immer schön seinen Monatsbeitrag...
Das könnte man - wobei ich dem Lehrer hier nix unterstellen will - möglicherweise auch auf einen Lehrer anwenden, der gerne lange ein kontinuierliches Einkommen haben will.

Wie gesagt: ich will hier nix unterstellen. Vielleicht hat der Lehrer auch wirklich musikalische Gründe. Das sollte man aber mit ihm abklären und ggf. wirklich den Lehrer wechseln.
 
Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass er wahrscheinlich deswegen beim Unterricht bremst, weil ihr sonst wohl sehr schnell an einen Punkt kommt, wo seine Kompetenz zu Ende ist.

Das habe ich beim Lesen des Eröffnungsposts auch gedacht.

@TheLostOne: Erkundige Dich wg. Musikschule aber genau, welche Unterrichtsinhalte angeboten werden, bevor Du einen Vetrag unterschreibst, damit Du nicht vom Regen in die Traufe kommst.
 
*zustimm*

Ein Lehrer muss sich immer auf den Schüler einstellen.

Punkt aus.

Da gibts keine Ausnahmen.

Das heißt ja nicht, dass er nur Stücke macht, die der Schüler möchte. Aber er muss in jedem Fall auf den Leistungsstand eingehen.

Was die Musikschule anbetrifft:

Kann ich nur empfehlen. Auch da gibt es Lehrer, die nicht so dolle sind und welche, die es besser können. Aber ich habe bei meinem Klavierunterricht nen ganzen Haufen unterschiedlicher Lehrer kennengelernt und das ist mir noch nicht untergekommen, was du hier berichtest. Das klingt mehr nach einem Möchte-Gern, wenn ich das mal so sagen darf. Entweder merkt er nicht, dass er keinen ordentlichen Unterricht hat (dann hat er tatsächlich keine Ahnung), oder er hält es tatsächlich so lange hin, damit er nicht an den Punkt kommt, wo er sagt, dass er jetzt nichts mehr weiß. Das wäre allerdings noch katastrophaler. Wenn er feststellt, dass er dir nichts mehr beibringen kann, muss er dir das offen sagen und möglichst andere Lehrer empfehlen.

Naja, ich empfehle dir zu wechseln, entscheiden musst dus. :)
 
Der Lehrer ist scheinbar eine Katastrophe !!!
Wechsel !!!!
 
Sowas ähnliches hatte ich auch mal. Da durfte ich keine eigenen Noten mitbringen und mußte mich auch durch so ein Schulheft durcharbeiten. Wenigstens wurde mit dem 2. Band angefangen. Aber da gab's auch solche Dinge wie Fische im Goldfischglas, die ich ziemlich anspruchslos fand. Davor hatte ich einige Jahre Akkorden gespielt, auch in einem Orchester und wollte eigentlich nur beigebracht bekommen, wie man Klavier spielt, da das beim Akkordeon ja doch etwas einfacher ist.

Ich war damals 21 und kam mir jedes Mal im Unterricht so vor, als wäre ich 12. Dauerhaft war das so einfach nichts. Es ist zwar schade, daß ich seither keinen Unterricht mehr hatte, aber so hat es mir halt auch nichts gebracht.

Grad bei Musikschullehrern sollte man drauf achten, daß man einen erwischt, der sich auf einen einstellt. Wenn jemand jahrelang zum Großteil Kinder als Anfänger unterrichtet, könnte es jedenfalls Probleme dabei geben, wenn dann doch mal jemand Erwachsenes kommt, der gerne etwas Neues lernen möchte, aber das nicht unbedingt auf musikalischem Kindergartenniveau. Ein Anfang wär da eben schon ein Schulheft für Erwachsene. Bei dem die Goldfische dann halt "Übung zum Legatospiel" heißen oder ähnliches.
 

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